Selligent gibt 5 Tipps für eine bessere Strategie zu Push-Benachrichtigungen

Push-Benachrichtigungen sind der Schlüssel, um ein hoch engagiertes Publikum zum günstigsten Zeitpunkt zu erreichen. Mit durchschnittlichen Opt-In-Raten von 67 Prozent aller Konsumenten – und eindrucksvollen 91 Prozent bei Android-Geräten – ist Push zum zentralen Kanal im Marketing-Mix geworden.

Aber jede Nachricht muss heute um das kleinste bisschen Aufmerksamkeit kämpfen und es kann schnell passieren, dass Push-Nachrichten nur als nerviges Klingeln in der Jackentasche enden. Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma ist, Push-Benachrichtigungen strategisch auszuspielen. Hier erhalten Sie 5 Tipps, wie Sie die Strategie für Ihre Push-Benachrichtigungen effizienter und effektiver gestalten können:

1. Drängen Sie sich dem Kunden nicht auf

Bieten Sie Ihren Kunden zunächst einen Mehrwert und respektieren Sie persönliche Grenzen, bevor Sie sie um ihr Opt-In für Push-Benachrichtigungen bitten: Auf die Frage, weshalb eine „personalisierte” Marketing-Botschaft sie gestört hatte, antworteten 32 Prozent der Internet-Nutzer, dass sie sich in ihrer Privatsphäre verletzt fühlten.

2. Timing ist alles

Einer aktuellen DMA-Studie zufolge würden 78 Prozent der Konsumenten die gesamte App sofort löschen, wenn sie sich von einer Push-Benachrichtigung gestört fühlten. Nutzen Sie Tools zur Optimierung der Versandzeit auf Basis der individuellen Engagement-Historie der Nutzer und passen Sie Ihre Marketingfrequenz so an, dass nicht zu viele automatische Trigger simultan ausgelöst werden. Dadurch kann die Kundenbeziehung aufrechterhalten werden.

3. Setzen Sie Echtzeit-Konsumentendaten richtig ein

Push-Benachrichtigungen sind ein Echtzeit-Marketingtool, daher sollten Sie darauf achten, dass Ihre Konsumentendaten immer aktuell sind. Über 56 Prozent der Konsumenten fanden es „sehr ärgerlich”, wenn ihnen Marken bereits gekaufte Produkte vorschlugen. Die Kombination von Erkenntnissen aus universellen Nutzerprofilen mit Echtzeit-Verhaltensdaten, sowie Standortdaten können Klickraten steigern: Ortsbezogene Push-Benachrichtigungen können diese sogar um bis zu 40 Prozent erhöhen. 

4. Testen Sie regelmäßig

Push-Benachrichtigungen sind am effektivsten, wenn sie kurz und personalisiert sind und nach dem Klick zu vielfältigem Content führen. Test- und Reporting-Tools unterstützen Sie dabei, Ihr Publikum besser zu verstehen: Konversionsraten sind sehr wichtig, doch stellen Sie sicher, dass Sie „Conversion” auf spezielle (und nachvollziehbare) Art definieren. Auch auf Öffnungsraten, Kundenbindungsraten und Opt-Out-Raten sollte geachtet werden, um die Auswirkungen auf die langfristige Kundenbindung zu erkennen.

5. Fokussieren Sie sich nicht nur auf eine Strategie

Vergessen Sie nicht, dass Push-Benachrichtigungen nur eine der Strategien Ihres Omnichannel Marketing Repertoires ist und überlegen Sie, welche anderen Kontaktwege Sie noch nutzen könnten. In-App-Benachrichtigungen sind beispielsweise eine gute Möglichkeit, um die anderen 32,5 Prozent der Nutzer zu erreichen, die dem Erhalt von Push-Benachrichtigungen nicht zugestimmt haben. Weiterhin können Websites mit Browser-Push-Benachrichtigungen oder „App-unabhängigen” Benachrichtigungen auch Kunden erreichen, die nicht mobil unterwegs sind.

Über Alexander Handcock
Alexander Handcock begann seine Karriere als Content-Marketing-Experte für das Auswärtige Amt und wechselte dann zu einer Kreativagentur, die Multichannel-Kampagnen für globale Marken wie Microsoft, Allianz und AMD entwickelte. Nach einem kurzen Aufenthalt als Leiter für Marketing und PR beim deutschen Telco-Tech-Start-Up tyntec, kam Alexander vor sechs Jahren zu Selligent Marketing Cloud. Der zweisprachige Brite, der regelmäßig auf Marketingkonferenzen in ganz Europa spricht, konzentriert seine Energie derzeit darauf, als Senior Global Marketing Director zum schnellen Wachstum der Selligent Marketing Cloud beizutragen.

Über Selligent Marketing Cloud
Selligent Marketing Cloud ist eine leistungsfähige B2C-Plattform für Marketing-Automatisierung. Nach dem Motto „Maximize every Moment“ bieten wir anspruchsvollen Relationship-Marketern sämtliche Tools für nachhaltige Kundenbeziehungen. Mit nativ integrierten KI-Kapazitäten, robuster Datenarchitektur und leistungsstarker Omnichannel Execution setzt Selligent Marketing Cloud neue Standards im digitalen Marketing und hilft Marketern, präzise segmentierte Zielgruppen auf einfache Weise mit hoch personalisierten Botschaften auf allen wichtigen Kanälen zu erreichen. Mehr als 700 Marken aus den Branchen Einzelhandel, Reisen, Automobil, Verlagswesen und Finanzdienstleistungen vertrauen auf die bewährte Selligent Marketing Cloud Plattform. Mit 10 Niederlassungen in den USA und Europa und mehr als 50 Agenturpartnern ist Selligent Marketing Cloud in über 30 Ländern weltweit aktiv und bietet lokalisierte, personalisierte Services.

Erfahren Sie mehr zu Selligent Marketing Cloud auf  www.selligent.com/de

DMEXCO-Fokus: Cross Channel vs. Omnichannel.

Munich, 06.08.19 – Customer Centricity (Kundenzentrierung) lautet das aktuelle Buzzword. Doch was ist das Geheimnis einer kundenorientierten Marketing- und Vertriebsstrategie? In erster Linie gilt es, alle Unternehmensaktivitäten und Prozesse so zu gestalten, dass sie sich an dem Kunden ausrichten. Die Hauptaufgabe des Unternehmers einer kundenzentrierten Strategie lautet den Kunden zu unterstützen, seine Erwartungen und Bedürfnisse zu befriedigen. Gelingt es dem Unternehmen, Kunden individuell anzusprechen und außergewöhnliche Kundenerfahrungen zu generieren, so differenziert es sich von Mitbewerbern. Kundenzentrierung verlangt Information und Wissen über die Zielgruppe, aber vor allem auch Einfühlungsvermögen, Kreativität und Mut, neue Wege zu denken und einzuschlagen.

Von zentraler Bedeutung im Rahmen der Customer Experience ist das konsistente Zusammenspiel der verschiedenen Kundenkontaktpunkte. Ob Multichannel, Cross Channel oder Omnichannel-Strategie – Kunden wollen heute kanalübergreifend agieren und das am besten ohne Zwang, zusätzlichen Aufwand oder Hürden. Die Customer Journey muss einheitlich sowie Plattform und Device übergreifend verlaufen. Dies stellt alle Bereiche im Unternehmen, vom Vertrieb bis zum Aftersales, vor große Hausforderungen.

Multichannel, Cross Channel und Omnichannel im Vergleich

Die Herausforderung von Multi-, Cross- und Omnichannel liegt in der Orchestrierung der unterschiedlichen Kanäle, um Kunden ein möglichst barrierefreies und positives Kundenerlebnis zu bieten. Aufgrund der Vielzahl an Kommunikationsplattformen treten verschiedene Zielgruppen miteinander in Kontakt. Die Menschen diskutieren über Produkte und Services eines Unternehmens oder bewerten ein bestimmtes Produkt. Diesen Umstand nutzen Unternehmen für sich, um mit ihren Zielgruppen in Kontakt zu treten, ihnen Information und Hilfe anzubieten, aber auch um Feedback einzufordern. Dabei nimmt sowohl die Relevanz der Vernetzung von persönlichen Beziehungen, als auch der digitalen Kanäle und Self-Service-Tools zu. Es gilt herauszufinden, wie die jeweiligen Kanäle von Kunden angenommen werden, um diese bei Bedarf zu vereinen, differenzierter aufeinander abzustimmen, neu auszurichten oder bestehende Kanäle zu optimieren.

Vielfalt und Grad der Vernetzung der Kanäle werden dabei  immer aus der Perspektive des Kunden definiert:

  • Multichannel: Die Kommunikation und der Vertrieb erfolgen über mehrere Kanäle, die nicht miteinander verbunden sind, das heißt, der Kunde kann nicht kanalübergreifend agieren ohne sich erneut als Kunde „vorzustellen“ bzw. zu registrieren. Die verschiednen Vertriebskanäle sind klar voneinnder getrennt.
  • Cross Channel: Die Kommunikation und der Vertrieb erfolgen über verschiedene Kanäle, die miteinander verbunden sind. Ein Kunde kann sich also kanalübergreifend informieren. Für den Kunden ist die Vernetzung der Kanäle spürbar – dahinter steht eine gemeinsame Datenbasis.
  • Omnichannel: Die Weiterentwicklung des Cross Channel Ansatzes mit dem Kunden im Fokus. Die Kommunikation und der Vertrieb erfolgen ebenso wie beim Cross Channel Ansatz über eine Vielzahl von miteinander verbundenen Kanälen. Es wird ein einheitlicher Markenauftritt transportiert und die Kundeninformationen werden plattformübergreifend genutzt. Alle Kanäle greifen wie beim Cross Channel auf die gleichen Kundeninformationen zu. Die Marke wird an allen für den Kunden relevanten Kontaktpunkten erlebbar. Dabei greift der Kunde zu jeder Zeit auf das gesamte Angebot des Unternehmens zu, ganz gleich über welchen Vertriebsweg und Kommunikationskanal.

Die drei Akteure im Zusammenspiel

Hersteller, Vertriebspartner und Kunden müssen eine aufeinander abgestimmte Einheit bilden. Den drei Akteuren fallen je nach Marktsegment bestimmte Rollen mit entsprechenden Herausforderungen zu. Diese zu erkennen und zu koordinieren ist Aufgabe der Unternehmen, um sich im Konkurrenzmarkt dauerhaft zu behaupten.

Kunde: Je nach Charakteristika des Kunden empfehlen sich verschiedene Kommunikations- und Vertriebskanäle, wie beispielsweise die eigene Website, per E-Mail, den persönlichen Kontakt, per Social Media oder auf Events. Das Internet ermöglicht Kunden, auf unzählige Informationsquellen in kürzester Zeit zuzugreifen, um Produkte, Preise und Marken miteinander zu vergleichen. Eine breite, kanalübergreifende Ansprache ist hilfreich, um den Kunden bereits am Anfang seiner Journey an die Hand zu nehmen. Die Ansprache und die Form unterscheiden sich je nach Kanal und dem Status in der Customer Journey.

Hersteller: Für viele Hersteller liegt der Fokus sowohl auf B2B als auch B2C. Ebenso wie bei der Interaktion mit dem Kunden, muss eine klare Trennlinie in Form der jeweiligen Kommunikation und dazugehörigen Plattform gezogen werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass verschiedene Plattformen getrennt voneinander genutzt werden müssen. Website und Newsletter beispielsweise dienen zur Ansprache beider Parteien, während B2B Kunden z.B. verstärkt per Xing und B2C Kunden oft besser per Instagram angesprochen werden. Der konkrete Inhalt und die entsprechende Darstellung sollte sich dabei je nach Klientel voneinander unterscheiden.

Vertriebspartner: Die Omnichannel Marketingstrategie setzt gerade in der Logistik besondere Strukturen voraus. Kunden werden per Mail oder Social Media Inhalte angesprochen, informieren sich per Smartphone, kaufen am PC und wollen das Produkt bestenfalls noch am gleichen Tag im Laden abholen. Dies zu gewährleisten, setzt sowohl logistische, als auch technische Kompetenzen voraus. Relevante Kernaspekte auf mehreren Plattformen gleichzeitig abdecken zu können, bedeutet für viele Unternehmen zunächst eine hohe Investition. Ohne dieses Konzept setzt man jedoch langfristig gesehen seine Konkurrenzfähigkeit aufs Spiel.

Der Kunde im Fokus

Der Auf-/Ausbau eines Omnichannel Ansatzes in Marketing und Vertrieb basiert auf einer kundenorientierten Sichtweise (https://visioneleven.com/ux-thinking-produktentwicklung/).

Die Integration von Feedback-Möglichkeiten, beispielsweise durch Umfragen oder Social Media Kommunikation, ist eine wichtige Resonanzquelle. Die größte Herausforderung liegt darin, den Kunden-Input aus den verschiedenen Quellen zusammenzuführen, zu analysieren und anschließend anzuwenden. Ein geeignetes CRM-System (https://visioneleven.com/sap-c4c-c4hana-vergleich/), das sämtliche Schnittstellen der jeweiligen Kanäle integriert, stellt eine maßgebliche Vereinfachung dar. Das gewonnene Feedback lässt sich anschließend als Basis für eine bessere Interaktion mit dem Kunden nutzen.

Die stetige Analyse und Optimierung jedes Schrittes der gesamten Customer Journey ermöglicht es, die Zielgruppe besser zu bestimmen und ein positives Kundenerlebnis zu schaffen – so werden Kunden zu Botschaftern der Marke.

Fazit

Je mehr Kanäle den Kunden auf seine Bedürfnisse hin ansprechen, desto höher ist die Chance, eine gesteigerte Wahrnehmung, Markenidentität und daraus resultierende Opportunities zu erzeugen. Verläuft diese Ansprache jedoch unkoordiniert und unabhängig von den Präferenzen der Zielgruppe, besteht die Gefahr, ein negatives Markenimage zu schaffen. Ziel ist es, eine einheitliche Customer Experience zu kreieren, die begeistert. Um dem Kunden das Angebot sowie das Markenimage nahe zu bringen, sollten alle Schritte der Customer Journey auf sämtlichen Plattformen konstant analysiert und entsprechend ausgerichtet werden. Agieren alle Kontaktpunkte des Kunden zur Marke individuell und einheitlich, resultiert das entstandene Einkaufserlebnis in einer nachhaltigen Kundenbeziehung.

Diskutieren Sie mit uns auf der DMEXCO in Halle 7.1, Stand C-058:
https://visioneleven.com/…

Echobot auf der dmexco 2019: Innovative Sales Intelligence am Stand B-042 in Halle 7.1

Karlsruhe, 06.08.19 – Auf der dmexco 2019 in Köln zeigt die Echobot Media Technologies GmbH, wie Unternehmen Vertrieb und Marketing digitalisieren. Zusammen mit den Partnern LeadLogic GmbH und SuperOffice GmbH bereitet sich das Echobot-Team auf den 11. und 12. September 2019 vor, um in Halle 7.1 an Stand B-042 Kunden und Interessenten zu empfangen und ihnen spannende Neuerungen vorzustellen.

Die dmexco 2019 ist die Messe, auf der Branchenführer, Marketing- und Medienprofis sowie Technologie- und Innovationstreiber zusammenkommen. Da darf Echobot nicht fehlen. Bereits zum 7. Mal ist das Karlsruher Technologieunternehmen in Köln vertreten und bringt diesmal vier Highlights mit, die Vertriebs- und Marketing-Prozesse deutlich erleichtern:

1. Verkaufschancen per E-Mail-Alert täglich ins Postfach

Mit dem neuen Lead Alert von Echobot TARGET bekommen Nutzer aktuelle Verkaufschancen direkt ins E-Mail-Postfach geliefert. Die aktuellen Ereignisse zeigen genau an, wenn bei dem Interessenten Bedarf entsteht. Zusätzlich werden detaillierte Informationen zu den Unternehmen bereitgestellt. Damit stellt Echobot einen einfachen Weg vor, um gute B2B-Leads zu generieren.

2. Marketing Intelligence

Besucher der dmexco erhalten von Echobot einen Einblick, wie Unternehmen Marketing Intelligence in ihren Betrieb integrieren. Mit aktuellen und relevanten Informationen behalten sie so ganz einfach den Überblick über Kunden, das eigene Unternehmen, den Markt und Wettbewerber.

3. Sales Intelligence

Echobot demonstriert auf der Messe, wie Unternehmen mit Echobot CONNECT ausführliche, tagesaktuelle und vertriebsrelevante Daten auf Knopfdruck erhalten. Dank künstlicher Intelligenz gehören erfolglose Anrufe, veraltete Daten oder fehlende Informationen der Vergangenheit an.

4. Automatisiert aktuelle Daten in CRM-Systemen

Das neue Produkt Echobot DATACARE hält Daten aktuell und vollständig. Statt Änderungen in CRM-Systemen manuell zu erfassen, erfahren Messebesucher, wie Daten automatisiert mit einer tagesaktuellen Firmendatenbank abgeglichen und mit fehlenden Daten angereichert werden können.

Unsere Partner

Echobot wird auch in diesem Jahr wieder von zwei Partnern begleitet. Bereits auf der dmexco 2018 haben Echobot und SuperOffice ihre Zusammenarbeit und die damit verbundene Integration von CONNECT in das SuperOffice-CRM gestartet. Als weiterer Partner präsentiert sich LeadLogic dieses Jahr wieder mit dem Thema Leadgenerierung und Webseiten-Tracking auf dem Echobot Messestand. Einen Meilenstein gibt es im Bereich der CRM-Integration. Gemeinsam mit der maihiro GmbH startet auf der dmexco 2019 die Beta-Testphase der SAP C/4HANA-Integration von Echobot CONNECT.

Echobot in Halle 7.1, Stand B-042

Das Team von Echobot freut sich darauf an Stand B-042 in Halle 7.1 konkrete Einblicke in die Digitalisierung von Marketing- und Vertriebsprozessen zu geben. Interessenten können sich gleich einen individuellen Beratungstermin sichern.

Jetzt Termin vereinbaren

Weitere Informationen zu Echobot unter www.echobot.de

 

Quelle:www.pressebox.de

KUMAVISION weitet CRM-Unternehmensnetz aus.

Markdorf/Bodensee, 07.08.19 – Die KUMAVISION AG übernimmt die Mehrheit an der akquinet business solutions GmbH mit Sitz in Hamburg, einem Tochterunternehmen der akquinet AG. Dies gab KUMAVISION-Vorstandsvorsitzender Kay von Wilcken bekannt. Damit bündeln die Unternehmen ihre Kompetenz im Bereich Customer Relationship Management (CRM). Geschäftsführer bleibt Thomas Urban. Die akquinet AG wird weiterhin als Gesellschafterin vertreten sein und so in einer Kooperation mit KUMAVISION das Thema Kundenmanagement vor dem Hintergrund der Plattformstrategie von Microsoft vorantreiben.

„Wir freuen uns, dass sich unsere Kooperation mit der akquinet AG durch die Übernahme weiter intensiviert hat“, so Kay von Wilcken. Beide Unternehmen arbeiten in einigen Bereichen bereits eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig im Projektgeschäft. Die akquinet AG vereint unter einem Dach zahlreiche spezialisierte Gesellschaften mit Fachwissen und Branchenkenntnis rund um die Informationstechnik. Sie bleibt auch nach der Umfirmierung der akquinet business solutions GmbH in KUMAVISION GmbH als Gesellschafter im Unternehmen engagiert. „Diese Partnerschaft beschleunigt uns in der komplementären Zusammenarbeit im Sinne der Plattform-Strategie von Microsoft, um unsere Kräfte speziell im CRM-Umfeld zu bündeln“, erklärt Till Vieregge, Vorstand der akquinet AG.

CRM-Kompetenz gestärkt

Als Plattformanbieter berät KUMAVISION seine Kunden individuell und entwickelt aus der Vielfalt der Angebote ein passgenaues System. Auf Basis von Microsoft Dynamics 365 rücken auch ERP- und CRM-Welt näher zusammen und eröffnen neue Möglichkeiten insbesondere in den Bereichen Marketing, Service und Kundenbindung. „Durch die Übernahme verstärken wir unsere Kompetenz im CRM-Bereich“, so von Wilcken. Gemeinsam mit den Spezialisten in Markdorf wächst das CRM-Team der KUMAVISION Gruppe auf rund 20 Mitarbeiter. Mit dem neuen Standort in Hamburg verdichtet die KUMAVISION ihr Niederlassungsnetz in Deutschland. Die akquinet business solutions GmbH betreut bereits zahlreiche namhafte Unternehmen im CRM-Bereich. Für sie ändert sich durch die neuen Mehrheitsverhältnisse nichts. Denn das komplette Team bleibt erhalten und Thomas Urban wird – wie in den vergangenen zehn Jahren – weiterhin als Geschäftsführer fungieren.

Microsoft Dynamics 365

Microsoft Dynamics 365 ist eine hoch entwickelte Business Software Umgebung. Als Plattform sorgt sie für ein nahtloses Zusammenspiel von ERP- und CRM-Funktionalitäten, Office 365, Power BI sowie weiteren Applikationen und etabliert durchgängige Prozesse, Workflows und Auswertungen. Alle Daten werden in einem allgemeinen Datenmodell vereint und der Datenaustausch erfolgt ganz ohne Schnittstellen. Die CRM-Welt wird durch Module wie 365 for Customer Engagement, 365 for Marketing und 365 for Field Service abgedeckt.

Über akquinet

Die akquinet AG ist ein international tätiges, kontinuierlich wachsendes IT-Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg. Aktuell werden über 800 Spezialisten mit umfassenden Kenntnissen in zukunftsorientierten Technologien beschäftigt. Das Unternehmen hat sich auf die Einführung von ERP-Systemen und die Individualentwicklung von Softwarelösungen in den Bereichen Java, SAP sowie Microsoft spezialisiert. Speziell im Maschinen- und Anlagenbau, im Versicherungsbereich, dem öffentlichen Sektor und der Logistik verfügt akquinet über langjährige Branchenexpertise und zertifizierte Lösungen. In vier hochleistungsfähigen Rechenzentren in Hamburg, Norderstedt und Itzehoe betreibt akquinet für Unternehmen aller Größen IT-Systeme im Outsourcing. Das Twin Datacenter erfüllt die Standards TÜV IT TSI 4.1 und EN50600. Standortübergreifende Projekte realisiert der IT-Anbieter über Niederlassungen in Deutschland und Österreich. Durch die Beteiligung an Pipol, dem größten internationalen Partnernetzwerk von Microsoft Dynamics, führt akquinet internationale ERP-Implementierungen mit einer einheitlichen Methode durch.

Der „tanzende Monolith“: Consol modernisiert das klassische Architekturmodell.

München, 31. Juli 2019 – Trotz ihres schlechten Images sind monolithische Applikationen in einigen Fällen die bessere Wahl gegenüber einer Microservices-Architektur. Oliver Weise, Software-Architekt bei Consol, erklärt, wie Programmierer sich das Beste aus beiden Welten zunutze machen und flexible, ressourcenschonende und cloud-fähige Software „am Stück“ entwickeln.

Microservices-Architekturen gelten als die Crème de la Crème der Software-Entwicklung. Nicht zu Unrecht: Microservices sind sauber strukturiert, granular skalierbar, ressourcenschonend, leicht erweiterbar und unterstützen die agile Software-Entwicklung in Teams. Mit einem lose gekoppelten Microservices-Zoo handeln sich IT-Abteilungen in diesem stark verteilten System aber auch einen gewissen Overhead hinsichtlich Verwaltung und Kommunikation ein, der den großen Mehraufwand nicht immer rechtfertigt. Gerade bei kleineren Software-Projekten mit überschaubarem Skalierungsbedarf und kleineren Entwicklungs-Teams, einer Situation, wie man sie oft in mittelständischen Unternehmen vorfindet, sind Microservices eher ungeeignet. Dort empfiehlt Consol eine Software-Entwicklungsmethodik, die monolithisch startet, jedoch bei Bedarf auch die Vorteile von Microservices nutzen kann. Oliver Weise, Software-Architekt bei Consol, erklärt die Grundprinzipien:

  1. Prinzip: Sourcecode sauber nach Funktionalitäten strukturieren

Sinnvoll ist, auch im Monolithen eine klare vertikale Trennung nach Funktionalitäten vorzunehmen, die über Schnittstellen lose miteinander gekoppelt sind. Modularisierungs-Frameworks wie OSGi oder Jigsaw können Programmierer dabei unterstützen, diese Trennung im Sourcecode einzuhalten. Die Komponenten werden gemeinsam bereitgestellt (Deployment), in einem gemeinsamen Prozess betrieben und skalieren auch nur „am Stück“, das heißt über weitere Instanzen des Gesamt-Deployments. Für sehr viele Anwendungsfälle ist diese Skalierbarkeit durchaus ausreichend. Sollte sich später im Betrieb herausstellen, dass eine Software-Komponente zeitweilig einen besonders hohen Skalierungsbedarf hat, lässt sie sich dank der internen Modularisierung immer noch extrahieren und als separaten Microservice betreiben.

  1. Prinzip: Ressourcen-Exzesse vermeiden

Die berüchtigten Ressourcen-Exzesse existierender monolithischer Applikationen sind eher auf veraltete Plattformen und Legacy-Konzepte als auf die Architektur zurückzuführen. In vielen Fällen können Monolithen ebenfalls sparsam im Ressourcenverbrauch sein, vorausgesetzt, sie bedienen sich moderner Entwicklungsplattformen und Prinzipien, etwa durch die Verwendung externer Caching-Dienste wie zum Beispiel Redis. So lassen sie sich auch auf Cloud-Plattformen wie Kubernetes ausrollen und problemlos zwischen den Cluster-Knoten bewegen. Vorausgesetzt, der Fokus der Software-Entwickler liegt von Anfang an auf bewusster Ressourcenverwaltung und schnellem Startup sowie Shutdown. Entpuppt sich eine Komponente im Nachhinein trotzdem als Ressourcenfresser, kann sie relativ einfach extrahiert und der Ressourcenverbrauch reduziert werden.

  1. Prinzip: Die Best Practices der 12-Faktor-App-Methodik berücksichtigen

Die 12-Faktor-App-Methodik ist eine Sammlung von Best Practices zur Entwicklung von Software-as-a-Service-Applikationen für die Private und die Public Cloud. Wesentliche Bestandteile der Empfehlungen sind eine saubere Kapselung der einzelnen Sourcecode-Komponenten und klare Schnittstellen zu Betriebssystemen und Services. Die Methodik empfiehlt, implizite Abhängigkeiten zu Bibliotheken und System-Tools zu vermeiden und alle vorhandenen Abhängigkeiten explizit zu deklarieren. Orientieren sich Software-Entwickler konsequent an den Best Practices der 12-Faktor-App-Methodik, werden auch monolithische, in Containern betriebene Anwendungen flexibel, agil, cloud-fähig und ressourcenschonend.

  1. Prinzip: Den Monolithen zum Tanzen bringen

Moderne Release-Prozesse mit vollautomatisierten Tests, unveränderlichen Deployments und Infrastruktur-Automation eignen sich auch für monolithische Architekturen. Da man nur einen Prozess braucht, im Vergleich zu einer Microservices-Umgebung, die viele Prozesse benötigt, spart ein Monolith sogar Aufwand. Zwar gibt es an einem Monolithen mehr zu testen als an einem Microservice, was die Laufzeit des Prozesses in die Länge treibt. Durch Parallelisierung ist dies in der Regel aber in den Griff zu bekommen.

Eine weitere Voraussetzung dafür, flexible Monolithen zu entwickeln, ist neben der Berücksichtigung der technischen Best Practices auch der Abbau von organisatorischen Hindernissen im Unternehmen. Träge Freigabeprozesse für Releases oder für den Einsatz moderner Software-Entwicklungsplattformen, mangelnde Kommunikation und fehlendes Vertrauen zwischen Development und Operations haben in der Vergangenheit monolithischen Anwendungen oft zu schaffen gemacht. Ein Monolith darf niemals die Entschuldigung dafür sein, DevOps-Prinzipien zu vernachlässigen oder ganz zu verhindern.

„Ein flexibler, beweglicher Monolith kann durchaus heute noch in der modernen IT bestehen und ist bei kleineren Projektvorhaben oft noch immer die beste Wahl“, betont Oliver Weise, Software-Architekt bei Consol.

 

Über Consol

Die Consol Consulting & Solutions Software GmbH betreut seit mehr als 30 Jahren Kunden aller Branchen bei nationalen und internationalen IT-Projekten. „Wir unternehmen IT“ ist dabei das Credo, auf dessen Basis die Spezialisten, Umsetzer und Innovationstreiber bei Consol passgenaue IT-Lösungen für den gesamten Software-Lifecycle erarbeiten: High-End IT-Beratung, Software Engineering, IT Operations und DevOps sind die Kernkompetenzen des 1984 gegründeten Unternehmens mit Hauptsitz in München.

Die technologischen Schwerpunkte liegen unter anderem auf Software-Architektur, Cloud-native, CI/CD, Testautomatisierung und Monitoring. Consol verfolgt hierbei einen agilen Arbeitsansatz und nutzt unter anderem Open-Source-Lösungen. Darüber hinaus entwickelt und vertreibt das Unternehmen die Software Consol CM, eine Plattform zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

Consol ist Red Hat Premier Partner und unterhält strategische Partnerschaften zu AWS oder Microsoft Azure. Zu den Kunden zählen Großunternehmen wie Haribo, Daimler oder Telefónica.

Die Faszination der Consol-Mitarbeiter für technologische Herausforderungen bildet die Basis des Unternehmenserfolgs. Aktuell beschäftigt Consol rund 260 Mitarbeiter an seinen Standorten München, Düsseldorf, Wien, Krakau, Dubai sowie San Francisco.

Weitere Informationen unter https://www.consol.de

MODUS Consult baut ECM-Kompetenz aus.

Gütersloh, 06.08.19 – Die Modus Consult AG, ein Tochterunternehmen der Bechtle AG,  übernimmt rückwirkend zum 1. Juli 2019 die exe GmbH in Mönchengladbach. Ab dem 1. Januar 2020 soll der Spezialist für Enterprise Content Management (ECM) mit MODUS Consult verschmolzen werden. exe wurde 1999 gegründet und beschäftigt aktuell 20 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist auf die Optimierung der Geschäftsprozesse mittelständischer und konzerngebundener Unternehmen, Verbände und öffentlicher Träger spezialisiert.

„Die exe GmbH hat sich in den vergangenen Jahrzehnten hervorragend am Markt etabliert und zu einem der führenden ELO-Partner in Deutschland entwickelt. Wir verstärken uns mit einem ausgezeichneten Spezialistenteam sowohl regional wie auch fachlich. Über 220 zufriedene Kunden bezeugen die hohe Kompetenz des Teams und das nachhaltige Betreuungskonzept“, sagt Klaus Wagner, Vorstand der MODUS Consult AG. exe entwickelt individuelle ECM- und CRM-Lösungen und treibt damit die Digitalisierung der Geschäftsprozesse bei den Kunden voran.

„Wir sind überzeugt, dass wir durch den Zusammenschluss mit MODUS Consult für unsere Mitarbeiter und Kunden eine langfristige Perspektive geschaffen haben,“ sagen Martina und Jürgen Labuhn, Geschäftsführer, exe GmbH. Unter dem Dach von MODUS Consult kann der ELO-Business-Partner seinen Kunden ein noch breiteres IT-Lösungsspektrum aus dem Anwendungsportfolio von MODUS Consult sowie der gesamten Bechtle Gruppe anbieten. Das Kompetenzprofil von exe stärkt das Leistungsangebot von MODUS Consult in den Bereichen Archivierung, Geschäftsprozessoptimierung und Workflows. Das Team wird auch künftig in der gewohnten Besetzung am Standort Mönchengladbach die langjährigen Kunden betreuen. MODUS Consult hat sich zum Ziel gesetzt, führender Partner für ELO in Deutschland zu werden.

exe GmbH steht für eine prozessorientierte Unternehmensführung als Erfolgsmodell der Gegenwart. Das damit einhergehende Prozessdenken in Unternehmen führt bei konsequenter Anwendung zu nachhaltigen, positiven Resultaten. Mit der Beratung, Implementierung und Service von individuellen Geschäftsprozesslösungen macht exe GmbH ihre Kunden erfolgreicher. Das Unternehmen achtet in den Projekten auf alle erfolgsentscheidenden Aspekte: Prozesse, Organisationen, Technik und Menschen. Mit dieser Strategie hat das Unternehmen seit 1999 zahlreiche zufriedene Anwender für ELO-ECM und cobra CRM gewonnen.

 

MODUS Consult AG

Geschäftsschwerpunkte der 1995 gegründeten MODUS Consult AG mit Hauptsitz in Gütersloh sind der Vertrieb und die branchenspezifische Anpassung der Standardsoftware Microsoft Dynamics, Qlik und ELO. Ausgerichtet auf die Anforderungen des Mittelstands und gehobenen Mittelstands bietet MODUS Consult durchgängige Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette. Diese sind vorgefertigt in Branchenlösungen für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, den Maschinen- und Anlagenbau, die Fertigungsindustrie, Automobilzulieferer, die Möbelindustrie, das Baugewerbe und die kunststoffverarbeitende Industrie.

MODUS Consult ist Gold Certified Partner von Microsoft. Zudem ist das Unternehmen Expertise Partner von Qlik. MODUS Consult betreut als Full-Service-Anbieter mehr als 1.000 Kunden aus Fertigung, Handel und Dienstleistung. International verfügt MODUS Consult über jahrelange Erfahrung und ein professionelles Partnernetzwerk, so dass Unternehmen weltweit von den ERP-Lösungen aus Gütersloh profitieren können.

MODUS Consult ist ein Unternehmen der Bechtle Gruppe und mit insgesamt über 300 Mitarbeitern auch in Niederlassungen an den Standorten Bonn, Bremen, Erlangen, Mönchengladbach, Neckarsulm, Stuttgart und Villingen-Schwenningen vertreten.