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Der Einstieg von SAP in den On-Demand-Bereich mit
Business Bydesign wirft ein Schlaglicht auf den Markt für
gehostete Standardsoftware. Dort entwickelt sich der Pinoier
Salesforce mittlerweile zu eine Art Business-Anwendung von Web 2.0.
Während immer noch viele Analysten, IT-Chefs und
Business-Process-Manager angestrengt darüber nachdenken, wie
man den neuen Top-Trend von Cummunity-Seiten für ein
tragfähiges Businessmodell nutzen kann, hat der webbasierte
On-Demand Anbieter Salesforce diesen Trend praktisch
vorweggenommen.

Über immer mehr Plattformen werden bei Salesforce immer
mehr User, Entwickler, Partner, IT-Chefs und Manager in die
Produktentwicklung und deren Nutzung integriert. Mashups, Wikis und
Ideen-Blogs gehören bei den Salesforce-Managern zum
Standard-Vokabular, wie bei anderen Unix, Storage, Backup oder
Blade-Server. Wer wissen will, was es heißt „das Netz
ist die Lösung“ sollte sich die Produkt- und
Marketing-Strategie des jungen kalifornischen Spezial-Anbieters
genauestens unter die Lupe nehmen.

„Die Nachfrage ist einfach immens“, sagt Joachim
Schreiner, Deutschland-Chef für Salesforce über die
Akzeptanz von Online-Lösungen in seinem Verantwortungsbereich.
Seiner Ansicht nach ist es ein Vorurteil, dass der deutsche
Mittelstand immer alles selbst besitzen möchte. Hierzu
verweist auf die Datev, die monatlich 2,4 Millionen
Finanzbuchführungen für den Mittelstand
durchführt.

Der wichtigste Aspekt bei einer Entscheidung für Salesforce
sei jedoch die Cost-of-Ownership. „Unsere Zahlen sprechen
immer für eine On-Demand-Lösung und das ist es letztlich,
was bei den KMUs an erster Stelle kommt“, berichtet Schreiner
aus seiner Vertriebserfahrung. Darüber hinaus ist Salesforce
auch bei vielen Großkunden im Einsatz, beispielsweise bei der
Deutschen Bank und der Allianz-Tochter AIMS.

Folglich wächst Salesforce in Deutschland
überproportional, und auch in Europa geht es nach Meinung der
Europa-Chefin Lindsey Armstrong steil nach oben. Vor allem in den
aufstrebenden Ländern in Osteuropa sei eine Onlinelösung
sehr beliebt. „Es ist beispielsweise in Ungarn häufig
gar nicht möglich, in jeder Region die erforderlichen
Ressourcen für eine Worldclass-Lösung aufzubringen
– da bleibt nur Online als einziger Weg“, lautet ihre
Erklärung.

Insgesamt gab es in Europa im letzten Jahr ein Wachstum von 62
Prozent und inzwischen gibt es in dieser Region 5000 Kunden, der
weitaus größte Teil davon nutzt Salesforces’
Kernanwendung CRM. Weltweit beträgt dieser Anteil noch immer
90 Prozent. „Mit unserem CRM ersetzen wir immer bestehende
Lösungen, und dabei handelt es um alle großen
Anbieter“, sagt Al Falcione, Marketing-Chef für den
CRM-Bereich bei Salesforce.

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