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Pleasanton, Kalifornien / Walldorf, 29. Juni
2001. Die SAP AG wird zusätzlich bis zu 225 Mio. $ in Commerce
One investieren. Damit baut die SAP ihre Partnerschaft mit Commerce
One weiter aus. Nach dieser Transaktion hält die SAP einen
Anteil von rund 20% der ausstehenden Stammaktien von Commerce One
(einschließlich des bereits vorhandenen Anteils).

„Unsere Allianz mit der SAP war vom ersten Tag an darauf
ausgelegt, Lösungen für die
unternehmensübergreifende Zusammenarbeit zu liefern. Sie
ermöglichen Unternehmen das Geschäft mit ihren Partnern
und Kunden über eine offene E-Business-Plattform – jederzeit
und überall,“ sagt Mark Hoffman, Chairman und CEO von Commerce
One. „Das zusätzliche Investment der SAP in Commerce One ist
ein weiterer Beleg sowohl für die Stärke unserer
Partnerschaft als auch für die Stärke von Commerce One im
Bereich E-Commerce.“

„Commerce One liefert eine E-Commerce-Infrastruktur für
wirklich offene Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen,
ihre Plattform über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus
auszuweiten,“ sagt Hasso Plattner, Vorstandssprecher und
Mitgründer der SAP AG. „Unser Hauptziel haben wir mit der
Marktführerschaft von MarketSet erreicht, der gemeinsamen
Plattform für öffentliche Marktplätze und Private
Exchanges von Commerce One und SAPMarkets. Unser zusätzliches
Investment in Commerce One ist Ausdruck unserer fortwährenden
Entschlossenheit zu dieser Partnerschaft.“

Entsprechend der Vereinbarungen erhält die SAP
Registrierungsrechte hinsichtlich der Aktien sowie Bezugsrechte
(„pro-rata rights“) zum Kauf weiterer Commerce-One-Stammaktien
entsprechend der Höhe der Beteiligung. Darüber hinaus
erhält die SAP einen Sitz im Board of Directors von Commerce
One.

Die SAP stimmte außerdem Beschränkungen hinsichtlich
der Übertragbarkeit ihrer Commerce-One-Stammaktien,
hinsichtlich des Zukaufs von mehr als 23 Prozent der ausstehenden
Commerce-One-Stammaktien sowie hinsichtlich der Übernahme von
Commerce One ohne die Zustimmung des Board of Directors von
Commerce One zu. Die Investition der SAP steht unter dem Vorbehalt
der üblichen Vertragsabschlussbedingungen,
einschließlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden
und der Fortführung der strategischen Partnerschaft von
Commerce One und SAP. Die Investition wird voraussichtlich im Juli
oder August 2001 abgeschlossen sein.

Beide Unternehmen werden die Ausweitung der Partnerschaft in
einer Telefonkonferenz erläutern, die heute um 19.00 Uhr (CET)
stattfindet. Die Telefonkonferenz wird live über das Internet
unter www.commerceone.com in englischer Sprache
übertragen.


Magdeburg, 28. Juni 2001. Im Rahmen eines Festakts
übergeben die Unternehmen SAP, Hewlett-Packard und T-Systems
heute das neu eingerichtete SAP-Hochschulkompetenzzentrum (HCC) an
die Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Über das
HCC wird die Universität als Application Service Provider
(ASP) bundesweit mehr als 30 Bildungseinrichtungen mit
SAP-Anwendungen und begleitenden Dienstleistungen versorgen. Damit
handelt es sich um eines der größten produktiven
ASP-Projekte in Deutschland.
Die Universität Magdeburg und die Partnerunternehmen
entsprechen mit der Einrichtung des Zentrums einer wachsenden
Nachfrage nach Lehrangeboten zu SAP-Themen. Als Rechen- und
Servicezentrum stellt das HCC den angeschlossenen
Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien und
berufsbildenden Schulen Anwendungen und Dienste der
E-Business-Plattform mySAP.com zu Forschungs- und Lehrzwecken zur
Verfügung.
Das HCC betreibt, wartet und aktualisiert die zugehörige
Systemarchitektur und richtet Schulungen für Dozenten aus. Die
angeschlossenen Institutionen, darunter neben den beiden
Hochschulen in Magdeburg auch die
Friedrich-Schiller-Universität in Jena, die Universität
Leipzig, die Fachhochschule Osnabrück und die Berufsakademie
Sachsen, sparen bei diesem Modell eigene Investitionen in
IT-Personal sowie Hard- und Software weitgehend ein. Zudem greifen
sie stets auf Lösungen zu, die dem neuesten Stand der Technik
entsprechen. Nur die Benutzerverwaltung und die Installation der
Benutzeroberflächen auf den Endgeräten bleibt Sache der
HCC-Kunden.

„Solche Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen und Wirtschaft
sind richtungsweisend“, erklärt Professor Klaus Erich
Pollmann, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität in
Magdeburg. „Sie ermöglichen den in Forschung und Lehre
unentbehrlichen Kontakt mit der Praxis. Dank der Auslagerung des
Systembetriebs an das HCC können sich die Dozenten auf
Forschung und Lehre konzentrieren. Dies gestattet einen effektiven
Einsatz der Ressourcen und trägt zu einer qualitativen
Verbesserung des Lehrangebots bei.“
Die Investitionen der beteiligten Unternehmen in das
Non-Profit-Projekt belaufen sich auf rund 25 Millionen Mark.
Während die SAP die Softwarelizenzen, die erforderlichen
Schulungsmaßnahmen und den technischen Support kostenlos
erbringt, stellt Hewlett-Packard die Hardware in Form von Servern
der neuesten Generation unter dem Betriebssystem HP-UX bereit. Die
Telekom-Division T-Systems unterstützt die Universität
beim Aufbau der Fachkompetenz zum professionellen Betrieb des
HCC.

Weitere Informationen finden Sie unter www.commerceone.com.