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09. Januar 2001

Eine neue, unabhängige Studie liefert teilweise
überraschende Erkenntnisse zur Verbreitung sogenannter Junk
Mail in der New Economy. Als Folge der von PrimeResponse (NASDAQ,
EASDAQ: PRME), einem der führenden Anbieter von Software und
Services im Bereich Database Marketing, Kampagnenverwaltung und
Customer Relationship Management, bei Ipsos-RSL Ltd. in Auftrag
gegebenen Untersuchung müssen ganze Branchen ihre
Direktmarketing-Aktionen überdenken.

Die Befragungen wurden im Spätsommer diesen Jahres in
Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Holland
und den USA durchgeführt. Zielgruppe der Umfrage waren jeweils
1,000 Erwachsene und Jugendliche ab 14 (Australien, Deutschland)
oder 15 (Frankreich, Großbritannien, Holland) Jahren. In den
USA betrug das Mindestalter der Studienteilnehmer 18 Jahre. Im
Rahmen der Befragungen wurden in allen sechs Staaten die gleichen
demographischen Daten wie Geschlecht, Alter, Religion, Beruf,
Einkommen, Anzahl und Alter der Haushaltsmitglieder, technische
Ausstattung, Familienstand und Internet-Anbindung erhoben.

Als wichtigste Erkennnis des ersten Teils der Studie
läßt sich erkennen, dass die Hauptverursacher von Junk
Mail, wie etwa Finanzdienstleister oder Telefongesellschaften, in
ihrem Streben nach Wachstum und Umsatzsteigerungen vergessen haben,
die Konsumenten als Individuen zu betrachten und so auf dem besten
Wege sind, ihre potentielle Klientel zu vergraulen.

Im ersten Teil der Studie wurden die Verbraucher nach denjenigen
Unternehmen gefragt, die Ihnen die meiste unerwünschte Werbung
schickten und nach den Kanälen (beispielsweise Briefpost,
Telemarketing und E-Mail), die dabei am häufigsten für
die Kontaktaufnahme verwendet wurden. Darüber hinaus
untersuchte die Studie im Rahmen verschiedener Szenarien den
Bereitschaftsgrad der Befragten, persönliche Daten
preiszugeben, wobei hier auch ein Bezug zur Gewährung von
materiellen Anreizen hergestellt wurde.

Die eindeutigsten Ergebnisse der Umfrage ergaben sich in den USA
und in Großbritannien: im Land der unbegrenzten
Möglichkeiten fühlten sich 64 Prozent aller Befragten von
unerwünschten Werbebotschaften der Kreditkartenindustrie
belästigt, während die gleiche Branche im Vereinigten
Königreich immerhin noch 38 Prozent der Befragten gegen sich
aufbrachte. In den anderen vier Ländern kamen die
störenden Werbebotschaften aus verschiedenen Bereichen ohne
einen klar abgrenzbaren Hauptverursacher. Banken,
Wohltätigkeitsverbände, Kreditkartenunternehmen sowie
Immobilien- und Telefongesellschaften behelligen hier die
Konsumenten in Größenordnungen von circa 10 bis 20
Prozent mit unerwünschten Werbebotschaften.

Die in diesem Text veröffentlichten Ergebnisse sind dem
ersten von insgesamt vier Teilen einer globalen Studie entnommen,
die von PrimeResponse bis März 2001 veröffentlicht werden
wird. Die vollständigen Resultate können im Internet
unter marketing@primeresponse.com bestellt werden. Auf der
Firmenhomepage ist unter
www.primeresponse.com/news/pressroom/nm_summary.html eine
kostenlose Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse abrufbar.

Das Unternehmen
PrimeResponse Inc.(NASDAQ, EASDAQ: PRME), London, wurde 1987
gegründet. Das Unternehmen ist ein führender Anbieter von
Software und Services für Database Marketing,
Kampagnenverwaltung und Customer Relationship Management (Gartner
Group, 10/99). PrimeResponse ist heute unter anderem in
Deutschland, England, Irland, Frankreich, BeNeLux, USA und
Australien tätig.

Zu den Kunden von PrimeResponse zählen bereits mehr als 90
Großunternehmen, die mit Datenbanken ab einer
Größenordnung von mehreren Hunderttausend bis mehreren
Millionen Kunden arbeiten. Deutsche Kunden sind unter anderem
Allianz, Deutsche Bank, Deutsche Bank 24, T-Mobil, E-Plus und
Advance Bank. Zu den internationalen Kunden gehören Max.Mobil,
British Airways, Credit Suisse, UBS Schweiz, The Royal Bank of
Scotland, Telenor Mobil, Scottish Power, Dell, Telstra,
Priceline.com und E*Trade.

Aktuelle Informationen über Unternehmen und Produkte von
PrimeResponse sind im World Wide Web unter http://www.primeresponse.com abrufbar.