Seite wählen

Karlsruhe, 04.12.2008– Die
Unternehmensberatung xact4u strategy consulting AG hat eine
durchgängig auf Best Practices beruhende Methode entwickelt,
mit der IT-Verantwortliche von Siebel-Systemen ihre Betriebskosten
nachhaltig reduzieren können. Dies gilt sowohl für den
Inhouse-Betrieb als auch bei einem teilweisen oder
vollständigen Outsourcing der CRM-Lösung. Nach den
bisherigen Praxiserfahrungen mit diesem Konzept sind bei den
regelmäßigen Aufwendungen in einzelnen Teilbereichen
Ersparnisse von jeweils bis zu 9 Prozent möglich.

„Unsere Erfahrungen aus zahlreichen Projekten haben
gezeigt, dass sich viele CRM-Systeme inzwischen im
fortgeschrittenen Bereich ihres Lebenszyklus befinden“,
erläutert xact4u-Vorstand Mario Pufahl. Damit stehe zunehmend
die Kostenoptimierung im Vordergrund. Zusätzlich bietet sich
die Notwendigkeit, in der aktuellen wirtschaftlichen Situation die
eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Generell komme es
bei der Kostenoptimierung auf die Wahl der wesentlichen Stellhebel
an, erläutert er. Nach den xact4u-Erfahrungen existieren
verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Einsparpotenzialen.
Dazu gehören beispielsweise:

  • 1. Konsequent Service Level Agreements (SLA) umsetzen: Die
    Service-Vereinbarungen mit dem internen oder externen Dienstleister
    stehen häufig nur auf dem Papier und dienen nicht immer als
    Instrument der Steuerung der Qualität und des Umfangs von
    Diensten. Oftmals werden vertragliche Regelungen auch intransparent
    aufgesetzt. Als Folge werden Minderleistungen nicht wahrgenommen,
    müssen aber dennoch voll bezahlt werden. Durch die Optimierung
    entsteht eine Kostenentlastung von bis zu 5 Prozent.
  • 2. Die Betriebsprozesse standardisieren: Durch eine
    Standardisierung der Prozessschnittstellen zwischen Fachbereich und
    IT lassen sich ebenfalls Kostenersparnisse erzielen. Obwohl viele
    Unternehmen ihre Serviceprozesse (z.B. Applikationssupport) bereits
    stark standardisiert haben (z.B. nach ITIL), lassen sich in vielen
    Fällen noch erhebliche Kostenersparnisse zwischen 8 und 9
    Prozent erzielen.
  • 3. Change Request-Verfahren effizienter gestalten:
    Änderungswünsche an das CRM-System auf der technischen
    oder funktionalen Ebene sind schnell gestellt, erzeugen aber
    regelmäßig einen beträchtlichen Aufwand, ohne dass
    möglicherweise vorher der Nutzen und Prioritäten klar
    definiert wurden. Dies ist insbesondere bei großen
    CRM-Installationen mit festen Releasezyklen der Fall. Auf der
    anderen Seite gehen notwendig gewordene Änderungen, die durch
    veränderte Anforderungen an das Geschäft entstehen,
    häufig unter. Deshalb sind formale Change Request-Verfahren
    notwendig, die zu einer deutlichen Konzentration der
    Maßnahmen führen und auf diese Weise eine Minderung der
    Kosten von bis zu 9 Prozent bewirken.
  • 4. Wartungskosten kritisch unter die Lupe nehmen: Bei einer
    genauen Berechnung der Kostenblöcke und Identifizierung der
    Kostentreiber werden häufig versteckte Optimierungspotenziale
    entdeckt. Zudem stellt sich die Frage, ob die richtigen
    Vertragstypen bei der Hard- und Software-Wartung gewählt
    wurden. Werden alle Verbesserungsmöglichkeiten genutzt,
    entsteht eine Entlastung der Wartungsbudgets um bis zu 4
    Prozent.

„Auch in der IT-Architektur selbst und in der
IT-Infrastruktur finden sich im Regelfall noch beträchtliche
Potenziale zur Kostenoptimierung“, weiß xact4u-Senior
Management Consultant Stefanie Simon aus ihrer Beratungspraxis bei
IT-Verantwortlichen. Um die Unternehmen bei ihren Bestrebungen zur
wirtschaftlichen Optimierung zu unterstützen, hat xact4u eine
systematische Methodik entwickelt, mit der sich die
IT-Betriebskosten von CRM-Systemen begrenzen lassen. Dabei werden
zunächst die Struktur und Herkunft der Kosten transparent
gemacht. „Um die wirtschaftliche Basis optimieren zu
können, muss man ihre Ursachen und Bedingungen kennen und
verstehen“, so Pufahl. Zu diesem Zweck müssen
insbesondere die vertraglichen Aspekte sowie die Prozessstrukturen
und Kennzahlenverhältnisse sowohl quantitativ als auch
qualitativ untersucht werden. Hierzu leistet die Methodik der
xact4u einen wesentlichen Beitrag, indem sie eine Bewertung auf
unterschiedlichen Ebenen vornimmt:

  • a) Vertragliche Ebene: Es werden die stehenden Lieferanten- und
    Dienstleistungsverträge analysiert und Ansatzpunkt aufgezeigt,
    welche inhaltlichen und strukturellen Anforderungen an Vertrags-/
    Leistungsvereinbarungsdokumente in vergleichbaren Konstellationen
    im Markt existieren. Dies gilt insbesondere für die
    Leistungs-/ Servicekataloge, SLAs und SLA-Reports.
  • b) Prozessuale Ebene und KPIs: xact4u analysiert die Prozesse
    in Anlehnung an Standards und Best Practices. Gleichzeitig werden
    zu wesentlichen KPIs im Siebel-Betriebskostenumfeld gesicherte
    Vergleichswerte geliefert (beispielsweise zum Incident Management
    und den dazu gehörigen KPIs), um konkrete
    Optimierungspotenziale aufzuzeigen.
  • c) Ebene der Kostenstrukturen: Es werden innerhalb der
    Kostenstrukturen des Siebel-Betriebs substanzielle
    Verbesserungsmöglichkeiten analysiert und die jeweiligen
    Einsparpotenziale durch einen Vergleich mit den Werten
    ähnlicher Implementierungen konkret benannt.

xact4u-Vorstand Pufahl sieht den Nutzen einer konsequenten
Kostenanalyse nicht nur darin, die wirtschaftliche Belastung zu
mindern. „Die höhere Transparenz erzeugt auch eine
messbare Qualität für das Business und gibt den
Investitionsplanungen eine gesichertere Basis.“

Weitere Infos zur Pressemeldung: www.xact4u.com

Über xact4u strategy consulting AG
Die xact4u strategy consulting AG mit Sitz in Karlsruhe, Wien und
Zürich konzentriert sich in ihrem Leistungsportfolio
insbesondere auf Beratungsfelder mit übergeordneter Bedeutung
für den Unternehmenserfolg. Dazu gehören insbesondere die
Strategie-Management, das IT- -Managementsowie das Customer
Relationship Management. Zu den Kunden gehören beispielsweise
Deutsche Post ITServices, Bosch Sicherheitssysteme, Bosch und
Siemens Hausgeräte, Lilly Pharma, SGL Group und OVB.

Weitere Informationen unter:www.xact4u.com