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So meistert ein Werkzeuggroßhändler die digitale Transformation

Von: Markus Strehlitz

22.07.2016. Der Werkzeuggroßhändler Adolf Pfeiffer rüstet sich für den Kampf gegen die Online-Konkurrenz. Mit CRM aus der Cloud und In-Memory-Technik beschreitet das Unternehmen den Weg in die digitale Transformation.

Der Amazon-Effekt auf den Einzelhandel ist bekannt. Doch das Online-Business macht nicht nur den Anbietern von Consumer-Produkten zu schaffen. Auch ein Großhändler von Werkzeugen und Werkzeugmaschinen wie die Adolf Pfeiffer GmbH kämpft mit der Konkurrenz aus dem Netz. „Es gibt in unserem Bereich eine Reihe von Firmen, die nur online verkaufen“, berichtet Geschäftsführer Thomas Schmidt.

Diese besitzen laut Pfeiffer kein Produkt-Know-how und verfügen häufig auch über keine eigenen Lager. Ihre wesentliche Tätigkeit bestehe darin, zwischen Anwender und Hersteller zu vermitteln. „Das sind vor allem Datenmanager“, so Schmidt. Beratung gehöre nicht zum Angebot. Dadurch könnten die Online-Player die Produkte zum Teil deutlich günstiger anbieten als die klassischen Händler.

Die Konkurrenz aus dem Internet bedroht die etablierten Unternehmen massiv. „Das wird in den kommenden Jahren zu einem Sterben der Händler führen“, glaubt Schmidt. Doch der Geschäftsführer will sich nicht kampflos ergeben. Stattdessen nimmt er den Wettbewerb an. So werden den Kunden zusätzliche Leistungen geboten. Der Werkzeughändler stellt eine Software-Plattform bereit, über die Unternehmen ihre gesamten Beschaffungsprozesse durchführen können. Diese ist u.a. an die internen ERP-Systeme der Firmen angebunden, sodass die Bestellung digital und mit möglichst wenig Aufwand abgewickelt werden kann. Schließlich verursache ein Bestellprozess in einem Industrieunternehmen Kosten in Höhe von 150 bis 160 Euro, meint Schmidt.

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