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Der Vorstand der update software AG hat vor
Aktionären sein Business-Modell 2003 präsentiert, das das
Unternehmen nachhaltig sanieren soll. Die Vorschläge markieren
das Ende der kurzen Einarbeitungsfrist von CEO Thomas Deutschmann
und wurden auf breiter Ebene äußerst positiv
aufgenommen.

Das Sanierungs-Modell für das neue Jahr konzentriert
sich auf folgende vier Kernthemen:

  • ein wettbewerbsfähiges Produkt
  • eine fokussierte Absatzstrategie
  • eine straffe Organisation
  • eine niedrige Kostenstruktur

marketing.manager 6.0 ab Sommer 2003
Neben zahlreichen Produktneuheiten und Features, die in den
kommenden Monaten gelauncht werden, soll es ab Sommer 2003 eine
neue Release des marketing.manager geben. Die Version
marketing.manager 6.0 soll auf den bisherigen Assets des
Software-Tools aufbauen und gleichzeitig eine völlig neue
Generation repräsentieren. „Unsere größte
Stärke ist unser Produkt ”, argumentiert CEO Thomas
Deutschmann. „Hier werden wir investieren, und damit sind wir
unserem Mitbewerb auch 2003 einen Schritt voraus. ”

Fokussierte Absatz- und Vertriebsstrategie
Was den Absatz anlangt, so setzt update software AG auf vier
vertikale Märkte: Manufacturing (produzierende Industrie),
Government, Financial Services sowie Pharma/Chemie. „Unsere
Installationen bei LBS, Roche, Rockwool und DuPont sind Zeugnis
dafür, dass update starke Branchenlösungen hat ”,
begründet Deutschmann seine Marschrichtung. Vertrieblich baut
update im Jahr 2003 auf eine sinnvolle Kombination der
Absatzkanäle: Die Top 50-Kunden werden direkt betreut, alle
anderen gemeinsam mit Partnern oder indirekt ausschließlich
über diese. „Mit diesem gemischten Vertriebsmodell
wollen wir unsere Bedürfnisse mit jenen unserer Kunden optimal
akkordieren ”, so Deutschmann. „Top-Kunden wollen
persönlich von uns betreut werden, und wir verlieren nicht den
Kontakt zu unseren Anwendern in den Märkten. ”

Intelligentes Kostenmanagement
Parallel zum verstärkten Engagement für Produkt und
Vertrieb soll auf Seiten der Organisation gespart werden. Jene
Niederlassungen, die „unterhalb einer kritischen Masse liegen
” (Deutschmann), werden geschlossen. In Zukunft wird in
diesen Ländern der marketing.manager ausschließlich via
Partner vertrieben werden. Deutschmann dazu: „Wir haben in
Österreich, Deutschland, der Schweiz, Tschechien und den
Niederlanden bis Ende November 2002 mehr als 90% unseres Umsatzes
erzielt. Auf Basis dieser Zahlen haben wir die Entscheidung
getroffen, in 2003 nur mehr in diesen Ländern selbst
tätig zu sein. ” Ende Q1/2003 wird der Personalstand der
update software AG demgemäß 105 Mitarbeiter
umfassen.

Das neue Business-Modell des Vorstandes schlägt sich sowohl
in einer deutlichen Kostensenkung im Vergleich zu 2002 als auch in
der Kostenstruktur des Unternehmens nieder. So sollen 2003 für
Research und Development 21% des Budgets – statt wie im Vorjahr nur
12% – aufgewendet werden, während der Anteil der
Administration am Gesamtbudget von 16% auf 13% gesenkt werden
konnte. „Nach einer eingehenden Evaluierung aller
Unternehmensbereiche erfolgte die Verteilung des Gesamtbudgets
analog der Erfordernisse des neuen Business-Modells. Unsere
Anpassung der Kostenstruktur war von einem ausgeprägten Sinn
für Wertschöpfung getragen“, kommentiert CEO Thomas
Deutschmann.

Was die Rahmenbedingungen des CRM-Marktes anlangt, so gibt sich
Deutschmann keinen übertriebenen Hoffnungen hin: „Es
gibt keinen Grund zur Annahme, dass sich die gesamtwirtschaftliche
Situation frappant verbessern wird ”, sagt er. „Worauf
wir setzen ist die Tatsache, dass es eine Nachfrage nach leicht zu
implementierenden und schnell amortisierenden CRM-Lösungen
gibt. CRM bleibt eine Business Critical Application. ” Die
Analysten der Gartner Group geben Deutschmann recht: Sie
prognostizieren dem Thema für 2003 keine Höhenflüge;
jedoch solide Geschäftschancen für jene Anbieter, die mit
einem intelligenten Produkt definierten Zielmärkten eine
differenzierte, wettbewerbsfähige Lösung anbieten
können.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter:www.update.com