Seite wählen

Das Versorgungsunternehmen Erdgas Südbayern
GmbH (ESB) setzt in der Kundenbetreuung deutschlandweit eine
Softwarelösung auf der Basis von SAP CRM 2007 ein. Entwickelt
wurde die branchenspezifische Anwendung von der Ettlinger cormeta
ag. Die Branchenlösung sei in der Energieindustrie bisher die
einzige SAP-Software mit der Möglichkeit, technische Daten zu
Parzellen und Flurstücken in geplanten Neubaugebieten zentral
in einem IT-System zu hinterlegen und für die Generierung
neuer Aufträge zu verwenden. Mit der objektbezogenen Abbildung
von Potenzialdaten besitzte cormeta ein Alleinstellungsmerkmal in
der Versorgungswirtschaft. Einmal im CRM-System erfasst, könne
sich der Vertrieb die Daten jederzeit anzeigen lassen.

Web-Client-Technologie

Die Web-Client-Technologie der cormeta-Lösung
ermögliche, den orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf
das CRM-System per Internet. Die cormeta-Lösung laufe nicht
auf dem einzelnen Arbeitsplatz, sondern auf einem Java-basierten
Web-Application-Server, der Client und Backend (Datenbank)
miteinander verbindet. Der Nutzer greife somit nicht direkt auf die
Business-Logik zu, sondern bekomme die Daten nur angezeigt. Seine
Eingaben im Frontend würden im Webserver aufgenommen, an die
Datenbank weitergegeben und dort verarbeitet. Der
Web-Application-Server wandelt laut Anbieter die Inhalte der
CRM-Anwendung in reines HTML-Format um und mache sie in der
Browseroberfläche grafisch sichtbar.

Potenzielle Neukunden zielgerichtet ansprechen

Seit Anfang dieses Jahres arbeitet Erdgas Südbayern mit der
cormeta-Software. Grund für die Einführung sei die
vollständige Integration von CRM in SAP IS-U gewesen. Der
Vertrieb müsse so nicht in eine andere Anwendung wechseln,
wenn er sich bei der Erstellung eines Angebots für einen
Bestandskunden dessen bisheriges Verbrauchsverhalten anschauen
will. Derzeit laufen den Angaben zufolge die letzten notwendigen
Integrationsarbeiten. Sind diese vollendet, würden die
Abrechnungsdaten direkt in das CRM-System geladen. „Mit der
vollständigen Integration werden wir unsere
Kernvertriebsprozesse deutlich verbessern“, erläutert Uwe-John
Scherberich, Projektleiter CRM bei ESB, und ergänzt: „Wir
kennen dann das Verbrauchsverhalten noch genauer und können
sowohl Bestands- als auch potenzielle Neukunden zielgerichtet
ansprechen.“ In diesem Zusammenhang spielen die Möglichkeiten
der neuen CRM-Lösung bei der Unterstützung von
Marketingkampagnen eine Rolle. Anhand der vorhandenen
Abrechnungsdaten sowie externer Wirtschaftsauskünfte, die in
das System geladen werden, könnten Verbraucher nach bestimmten
Kriterien selektiert und im Rahmen von Mailings für neue
Produkte, beispielsweise einen Tarif, geworben werden.

Quelle:www.isreport.de