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– die straffe Reorganisation zeigt erste Erfolge
– – neue Produktgeneration für 2003 angekündigt – Wien,
Frankfurt, 14. April 2003. Die update software AG, Wien,
führender europäischer Anbieter von CRM-Lösungen
(Customer Relationship Management), hat die vorläufigen Zahlen
für das Geschäftsjahr 2002 (Ende: 31. Dezember 2002)
bekanntgegeben. Das operative Ergebnis konnte signifikant um 60
Prozent gesteigert werden, beim Bruttoergebnis legte der
CRM-Experte um 13,6 Prozent zu. Der allgemein schwierigen
Wirtschaftslage musste aber auch update Tribut zollen: Der Umsatz
in Höhe von 14,8 Millionen Euro ging gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres um 11,4 Prozent zurück;
verglichen mit dem Marktrückgang von 25 Prozent eine noch
immer beachtliche Leistung.

update-CEO Thomas Deutschmann, der im November 2002 die Leitung
des Unternehmens übernahm, hat sofort nach Amtsantritt auf das
gespannte Marktumfeld reagiert und umfassende
Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, die sich bereits
positiv in der Jahresbilanz niederschlagen. Gleichzeitig
intensivierte Deutschmann den Vertrieb, indem er ein gemischtes
Modell aufsetzte. Die Implementierung des Partnervertriebes hatte
im ersten Halbjahr 2002 zu einem Umsatzwachstum von 8,5 Prozent
geführt. Nach einem traditionell schwachen dritten Quartal
steigerten sich die Umsatzzahlen im vierten Quartal um zehn Prozent
von 3,050 auf 3,366 Millionen Euro.

Das operative Ergebnis 2002 verbesserte sich von -16,5 auf -6,7
Millionen Euro, das entspricht einem Plus von 60 Prozent.
Gleichzeitig sank der Abfluss liquider Mittel gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 79 Prozent auf 3,9 Millionen Euro. ‚Grund
für die erfreuliche Entwicklung waren Kostenreduktionen im
Umfang von rund 35 Prozent‘, erläutert Thomas Deutschmann und
verweist auf die Effizienzsteigerung in den Bereichen Service und
Maintenance. ‚Hier haben wir die Kosten um 40 Prozent von 7,9 in
2001 auf 4,7 Millionen Euro in 2002 gesenkt.‘

Kostenreduktion und Produktoffensive
Der Gross Profit beträgt jetzt 10 Millionen Euro, das ist eine
Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Millionen Euro. Mit
der Kostenreduktion ging eine Produktoffensive einher, wie z.B.
update.pda für WinCE und Palm OS oder update.groupware
für Lotus Notes und MS Outlook. Dem Trend zur Vertikalisierung
trägt auch update Rechnung und wird sich weiterhin auf
folgende vier Kernmärkte konzentrieren: Pharma/Chemical,
Financial Services, Manufacturing sowie vormals verstaatlichte
Unternehmen.

Rückzug der amerikanischen Anbieter schafft Potenzial Eine
große Chance für update sieht CEO Deutschmann im zu
beobachtenden Rückzug vieler amerikanischer CRM-Anbieter vom
europäischen Markt: ‚Das daraus entstehende Potenzial werden
wir mit einer völlig neuen Generation des marketing.managers
bearbeiten. marketing.manager 6.0 wird neben einer hochgradig
innovativen Weiterentwicklung des Client Server Produkts auch in
einer reinrassigen .net-Version verfügbar sein und sich durch
differenzierte Vertikalisierung auszeichnen‘, skizziert Thomas
Deutschmann die Zukunft. Weitere Informationen unter: www.update.com