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Frankfurt, 14. August 2002. Die update software
AG, Wien, europäischer Anbieter von Lösungen für das
Customer Relationship Management (CRM), hat jetzt die Zahlen
für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2002
bekanntgegeben, das am 30. Juni 2002 endete. Danach wurde trotz der
schwierigen Marktlage ein Umsatz in Höhe von knapp 4,1
Millionen Euro und damit annähernd das Ergebnis des ersten
Quartals erreicht (4,2 Millionen Euro).

Durch weitere Kosteneinsparungen, die Verringerung des
Personalbestandes auf jetzt 169 Mitarbeiter und die forcierte
Umstellung auf ein indirektes Vertriebsmodell konnte das
Unternehmen den Fehlbetrag auf 1,7 Millionen Euro begrenzen, ein
Rückgang gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 77,5
Prozent (Vorjahresquartal: -7,7 Millionen Euro). Der Verlust pro
Aktie konnte gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um
77,1 Prozent auf 0,19 Eurocent verringert werden (Vorjahresquartal:
-0,83 Eurocent).

Das operative Ergebnis blieb zwar mit einem Verlust in Höhe
von 1,4 Millionen Euro negativ. Dennoch ist der Vorstand angesichts
der am 30. Juni verfügbaren liquiden Mittel von über 6,9
Millionen Euro überzeugt, die Zeit bis zum noch in diesem
Geschäftsjahr erwarteten Break-even gut überstehen zu
können. Gerhard Schuberth, CEO der update software AG, sagt zu
dem Ergebnis:

„Wir sind, wie alle Branchen und Industrien, von externen
Einflüssen abhängig. Leider hat sich seit dem letzten
Quartal das wirtschaftliche Umfeld nicht verbessert – im Gegenteil.
Auch wir leiden unter der starken Investitionszurückhaltung in
der Industrie. Aber wir haben durch die Maßnahmen der letzten
Monate eine Stabilisierung unseres Geschäfts und eine
drastische Reduzierung der Verluste erreichen können. Ich bin
überzeugt, daß unsere neue Strategie in den
nächsten beiden Quartalen Früchte tragen wird und wir
noch in diesem Geschäftsjahr ein positives operatives Ergebnis
erreichen. Mit fast 7 Millionen Euro in der Kasse sind wir
dafür gut gerüstet.“

Nach Ansicht von Schuberth ist update mit der aktuellen Version
der CRM-Suite marketing.manager gegenüber dem Mitbewerb sehr
gut positioniert. Zugleich beginnt die Umstellung auf den
Partnervertrieb, die weiterhin erfolgreich vorangetrieben wird,
bereits zu greifen. Im vergangenen Quartal konnten
Kooperationsverträge unter anderem mit Siemens SBS, Triaton
und S&T geschlossen werden. Nicht zuletzt setzt der CEO von
update auf die Tatsache, daß gerade in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten die Industrie Rationalisierungspotentiale
ausschöpfen und sich auf das Halten und Gewinnen von Kunden
konzentrieren muß – die Kernaufgabe von CRM.

Für das zweite Halbjahr plant der Vorstand von update ein
weiteres striktes Kostenmanagement, die Konzentration auf die
Unterstützung der Partner und die Vereinbarung weiterer
Kooperationen. Das Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2002
wurde angesichts der aktuellen Zahlen von 21,7 Millionen Euro auf
19,1 Millionen Euro korrigiert, ein Wachstum um 14 anstelle der
ursprünglich geplanten 30 Prozent. Grundsätzlich rechnet
der Vorstand mit einem Erreichen der Gewinnschwelle im vierten
Quartal des Geschäftsjahres.

Quartalsbericht II/2002
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Die update software AG, 1988 in Wien gegründet, ist mit
derzeit über 160 Mitarbeitern und einem Umsatz von 16,7
Millionen Euro (2001) Europas führender Anbieter von
CRM-Lösungen. Das Unternehmen ist am Frankfurter Neuen Markt
notiert. Die Produktsuite marketing.manager wird heute bei
über 500 Kunden von mehr als 50.000 Mitarbeitern eingesetzt.
Zu den Kunden zählen unter anderem Beiersdorf, Canon, DuPont,
LBS Nord, Reemtsma und die WestLB International S.A. Strategische
Partnerschaften unterhält das Unternehmen zu Anbietern wie
Siemens SBS, EDS Systematics, Plaut, Netragon, Cognos und Atos
Origin. Die deutsche Niederlassung befindet sich in Dreieich bei
Frankfurt am Main.

Quelle: update.com / 14.08.2002