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München, 03.11.2009 – Unternehmen
setzen in der Krise beim Marketing verstärkt auf
Erfolgsmessung, analytisches Customer Relationship Management (CRM)
und Online-Marketing. Zu diesem Ergebnis kommt eine Trendstudie,
die Pepper, eine unabhängige Marketing- und
Kommunikationsagentur, heute gemeinsam mit der Universität
Augsburg veröffentlicht hat. Die Befragung zeigt, dass
Unternehmen sowohl bei bereits bestehenden als auch bei neuen
Marketingaktivitäten großen Wert auf Analyse und
Bewertung legen. Die meisten Unternehmen sehen die Krise insgesamt
als Chance und glauben, aus der aktuellen wirtschaftlichen Lage mit
Hilfe einer klaren Strategie und deren tatkräftiger Umsetzung
gestärkt hervorzugehen.

Zur allgemeinen Wirtschaftslage geben 82 Prozent der befragten
Marketing- und Vertriebsleiter an, dass die Wirtschaftskrise
negativ in ihrem Unternehmen zu spüren ist. 84 Prozent sind
jedoch zuversichtlich, vor 2011 die Talsohle durchschritten zu
haben. Für das nächste Jahr werde zwar weiterhin
vorsichtig geplant, jedoch sehen zwei Drittel der Befragten die
Krise als Chance und weniger als Gefahr für das Unternehmen
und dessen Entwicklung.

In 57 Prozent der befragten Unternehmen wurde das
Marketingbudget gekürzt. Für Marketingmaßnahmen,
die Erfolgsmessung und analytischem CRM unterliegen, erhöhten
jedoch mehr als die Hälfte der Befragten das Budget. Um die
Krise zu bewältigen, halten es zwei Drittel für wirksam,
Marketing-Prozesse zu vereinfachen und zu automatisieren –
Maßnahmen, die Unternehmen für die Zeit nach der Krise
bestens rüsten.

Weiterhin zählen zur Krisenbewältigung die
Kundenbindung und Kundenzufriedenheit als wirksamste und wichtigste
Strategien. Fast zwei Drittel der Befragten investieren mehr in
persönlichen Kundenkontakt durch Vertriebsmitarbeiter. Daneben
wird der Fokus auf taktische Preisanpassungen und eine
Verkürzung des Produktlebenszyklus gelegt. Der Steigerung
ihrer Bekanntheit sowie der Erschließung neuer Märkte
messen Unternehmen weniger Bedeutung bei.

„Immer kürzere Produktlebenszyklen und die zunehmende
Dynamisierung von Märkten erfordern eine höhere
Prozesseffizienz von Marketing-Organisationen“, kommentiert
Christian von Vietinghoff, Director Consulting bei Pepper, die
Studie. „Nur so erzielt man schneller und mit weniger Mitteleinsatz
mehr nachweisbare Absatzerfolge. Die Krise verstärkt diesen
Trend noch zusätzlich.“

Die Studie „Erfolgreiches Krisenmanagement durch Marketing und
Kommunikation“ wurde wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr.
Heribert Gierl vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit
dem Schwerpunkt Marketing der Universität Augsburg. Im August
2009 wurden 50 Marketing- und Vertriebsleiter aus deutschen
Unternehmen aller Branchen (exklusive Öffentlicher Sektor,
Gesundheitswesen, Dienstleistungsunternehmen) mit mehr als 250
Mitarbeitern befragt.

Über Pepper:
Pepper ist eine der führenden unabhängigen Marketing- und
Kommunikationsagenturen in Europa und drittgrößte
Dialogmarketingagentur in Deutschland. Mit analytischer,
strategischer und kreativer Kompetenz aus einer Hand
unterstützt Pepper Unternehmen bei der Entwicklung und dem
Management von Kampagnen und Marketing-Programmen. Zur Steigerung
der Effizienz übernimmt Pepper für ihre Kunden auch
komplette Marketingaufgaben oder verlagert diese bei Bedarf an ihre
weltweiten Standorte. Die 1998 gegründete Pepper GmbH
beschäftigt insgesamt 200 Mitarbeiter auf vier Kontinenten,
davon 150 am Hauptsitz in München. Pepper gehört zur
Computershare Gruppe, einem weltweit führenden Anbieter
für Aktienregisterführung sowie weiteren speziellen
Finanz- und Kommunikationslösungen. Durch ihre weltweiten
Niederlassungen u.a. in Chicago, London, New York, Singapur und
Wien arbeitet Pepper länderübergreifend für
internationale Kunden wie Allianz, British Telecom,
Hewlett-Packard, Linde Group, Siemens, Symantec und Trumpf
Medizintechnik.

Weitere Informationen über Pepper finden Sie unter
:www.pepperglobal.com.