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20.10.2000

Laut einer Ovum-Studie sind Softwarehersteller im CRM-Umfeld
(Customer Relationship Management) wie Siebel, Clarify oder Oracle
nicht in der Lage, alle Anforderung bezüglich E-Commerce zu
erfüllen. Denn hierbei handelt es sich um einen
Selbstbedienungsgeschäft, das heißt, die Online-Kunden
informieren sich selbständig über Produkte oder
Dienstleistungen. Deswegen sollte auch eine E-CRM-Software den
Kunde bei seiner Kaufentscheidung unterstützen, und nicht den
Verkäufer in seinem Verkaufsprozess, wie dies die
herkömmlichen Programme tun.

Beim Einkauf im Web ist es wichtig, den Kunden mit der gleichen
Selbstverständlichkeit zu beraten, wie dies beim
persönlichen Verkaufsgespräch im Warenhaus geschieht.
Deshalb muss ein Online-Shop mehr bieten als reine
Produktinformationen und rasche Transaktionsausführung: in das
personalisierte Web-Angebot müssen auch die individuellen
Informationen über den Kunden einfließen. Der Software,
die bei der Erstellung dieser personalisierte Webseiten behilflich
sein wird, sagt Ovum für das Jahr 2005 ein weltweites
Marktpotential von 10,39 Milliarden Dollar. (rw)

Quelle: ComputerPartner Online vom 20.10.2000