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Ettlingen, 15. Mai 2014 – Obwohl bereits seit geraumer Zeit Hersteller viele ihrer Modelle mit Reifendruckkontrollsystemen ausrüsten, stellen sich Reifenhändler und Werkstätten ab 1. November 2014 auf einen deutlichen Mehraufwand beim Verwalten, Montieren und Verkaufen von Reifen und Kompletträdern ein. Ab dann müssen alle Pkw und Wohnmobile in der EU mit Erstzulassung über ein Reifendruckkontrollsystem, kurz RDKS, verfügen. Der Bestand an Fahrzeugen mit RDKS wird daher sprunghaft ansteigen. Der Mehraufwand für Reifenservicebetriebe äußert sich in einer höheren Belastung der Mitarbeiter aufgrund der ansteigenden Arbeitszeit pro Radmontage aber auch höherer Kosten durch den Zukauf von Teilen wie Reifendrucksensoren oder Ventilen. Um den Überblick über die sicherheitsrelevanten Abläufe zu behalten, Arbeitsleistungen und Kosten korrekt zu dokumentieren sowie schließlich alles korrekt auf der Rechnung aufzulisten, benötigen Reifenhändler und Werkstattketten Softwarehilfe. Diese ermöglicht die cormeta ag mit TRADEsprint: Der SAP Channel Partner empfiehlt allen Nutzern ihrer Branchenlösung für den Reifen- und Kfz-Teilehandel die Integration aller notwendigen Funktionen zum RDKS.

Die Integration hat für Betriebe wie Reifenhändler und Werkstätten den Vorteil, dem Kunden bereits bei der Auftragsannahme mitteilen zu können, welche Arbeiten im Zusammenhang mit dem RDKS anfallen. Zudem sichern sie sich durch eine genaue Dokumentation des RDKS-Zustands vor und nach allen Vorgängen, die damit zusammenhängen, im Rahmen der Haftung und Gewährleistung ab.

Bei Fahrzeugen mit Reifendruckkontrollsystem bleibt es nicht nur beim eventuellem Ersatz der alten Reifen, dem Wuchten, dem Überprüfen des Luftdrucks und der Messung des Profils. Im Fall des indirekten RDKS, das ohne Sensoren in den Rädern auskommt, beschränkt sich der zusätzliche Aufwand nach Montage und Luftdruckmessen auf das Anlernen des Systems, um ihm den Ausgangsluftdruck beizubringen. Um welche Art RDKS es sich handelt sowie das Anlernen kann der TRADEsprint-Benutzer in Datenfeldern festhalten. Liegt ein direktes RDKS vor, umfasst der Auftrag zusätzlich noch die Funktionsprüfung der im Rad untergebrachten Sensoren vor und nach allen Montagearbeiten, den Check der Batterieladung, das Anlernen beziehungsweise die Programmierung der Sensoren sowie – bei Fehlfunktionen oder zu wenig Spannung – ihren Austausch oder jenen der Batterie. Festgehalten werden kann in TRADEsprint auch die Sensor-ID.

Zugleich müssen im Bestand ausreichende Mengen an Original- oder Universalsensoren geführt werden. Selbiges gilt für die passenden Ventile und Service-Kits. Denn um Korrosion am Ventil vorzubeugen, sind stets Verschleißteile wie Ventileinsatz, Mutter, Dichtung und Kappe mit zuersetzen. Sie können in der Warenwirtschaftslösung von cormeta leicht dem Datenstammsatz hinzugefügt werden, am einfachsten natürlich über eine Anbindung von Katalogsystemen wie TecDoc, zu denen TRADEsprint schon immer eine Schnittstelle hat. Der Überblick über den Bestand ist nicht nur zu den klassischen Stoßzeiten im Frühjahr und Herbst wichtig, sondern auch dazwischen. Denn nicht funktionierende RDKS-Sensoren bedeuten bei der Hauptuntersuchung laut § 29StVZO einen „geringen Mangel“. Diesen muss der Autofahrer so schnell wie möglich beseitigen. Schnelle Hilfe bietet in so einem Fall nur ein gut ausgerüsteter Reifenservicebetrieb.

„Bei der Verwendung eines direkten RDKS sind Autobesitzer und Flottenbetreiber bei allen räderrelevanten Arbeiten gezwungen, einen Fachbetrieb aufzusuchen. Aber nur diejenigen, deren Software der aktuellen Gesetzeslage angepasst ist, können einen guten, transparenten Servicebieten“, betont Holger Behrens, Vorstand der cormeta ag. „Mit den RDKS-Updates in TRADEsprint ist ein Betrieb schon bei der Auftragserfassung auskunftsfähig, was die anfallenden Arbeiten und Kosten oder die Bereitstellung der passenden Sensoren angeht. Zudem unterstützt unsere Warenwirtschaftslösung bei der lückenlosen Dokumentation aller durchgeführten Arbeiten.“ Dies sorge für mehr Transparenz gegenüber dem Kunden, ist aber im Fall der Fälle auch gegenüber Versicherungen oder Behörden wichtig. „Letztlich erhöhen die RDKS-Erweiterungen in unserer Branchenlösung auch die Wirtschaftlichkeit, weil Betriebe den erhöhten Kosten und dem Mehraufwand mit mehr Effizienz begegnen können“, so der cormeta-Vorstand.

SAP Channel Partner cormeta

Die cormeta ag ist seit fast 20 Jahren qualifizierter SAP-Partner sowie Branchenexperte mit Fokus auf dem Mittelstand. Eigens für den technischen (Groß-)Handel, den Kfz-Teile- und Reifenhandel, den Handel mit Industrietechnik, für Nahrungsmittelproduzenten, die pharmazeutische Industrie sowie die Textilwirtschaft entwickelt und implementiert das etablierte Software- und Beratungsunternehmen leistungsstarke SAP Business All-in-One-sowie SAP Business Objects-Lösungen.

Als Strategie- und Technologiespezialisten verfügen die cormeta-Mitarbeiter über umfassendes Prozess- und Produkt-Know-how innerhalb des SAP Portfolios – u.a. zu Business Analytics und Business Intelligence (BI/BW), Product Lifecycle Management (PLM) inkl. Recipe Development (Rezepturentwicklung), Mobile Lösungen basierend auf SAP Standards, In-Memory-Technologien (SAP HANA), Extended Warehouse Management (EWM), Cloud Anwendungen – und leisten fachkundigen Service und Support bei der SAP Technologie.

SAP- und ERP-Anwender jeder Größe und Branche profitieren zudem von den ausgereiften cormeta Credit Management Tools. Die topaktuellen Module für Finanzkommunikation und Debitorenmanagement lassen sich als Add-ons komplett in SAP integrieren: So fügen sich CGsprint, KVsprint, RMsprint, DMsprint, ABSsprint, CREFOsprint etc. nahtlos in operative Geschäftsprozesse ein. Sie unterstützen die Debitorenqualifizierung über Wirtschaftsauskunfteien, das Management von Kreditversicherungen und Reklamationen, die Verwaltung verkaufter Forderungen, die Abwicklung von Inkassoverfahren sowie ein verlässliches Risikomanagement.

Am Hauptsitz in Ettlingen sowie in den Niederlassungen Berlin, Düsseldorf und Hamburg beschäftigt die cormeta ag 94 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 12/13 (Ende 30.04.2013) konnte das Unternehmen einen Umsatz von19,1 Millionen Euro erzielen.

www.cormeta.de