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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – 10.11.2000 – Die
von der Pleite bedrohte Softwareschmiede Teamwork
Information Management AG meldete für die ersten neun Monate
des laufenden Geschäftsjahres einen Ertrag vor Steuern und
Zinsen (Ebit) von minus 13,3 Millionen Euro. Der Verlust pro Aktie
beläuft sich auf 1,6 Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres
hatte das Paderborner Unternehmen mit minus 4,2 Millionen Euro ein
deutlich geringeres Defizit ausgewiesen. Den Umsatz konnte Teamwork
zwar gegenüber dem Vorjahr um 90 Prozent auf 13,4 Millionen
Euro steigern, blieb damit jedoch weit hinter den gesteckten Zielen
zurück. Als Grund für das enttäuschende
Neunmonatsergebnis nannte die Company den unbefriedigenden
Auftragseingang sowie die hohen Investitionen in die neuen
Geschäftsfelder E-Business und ASP (Application Service
Providing). Im vierten Quartal hofft Teamwork auf eine Verbesserung
der Auftrags- und Umsatzentwicklung.

Das Softwarehaus hatte seine Prognosen für das gesamte
Fiskaljahr in den vergangenen Monaten bereits zweimal nach unten
korrigiert (Computerwoche online berichtete). Inzwischen rechnet
Teamwork mit einem Umsatz von 24,5 Millionen Euro und einem Ebit
von minus 11,2 Millionen Euro.