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Ettlingen/Kirchhain, 26. Sept. 2001 – Die
Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG, eine
Gruppe aus sechs Einzelfirmen, steigt auf neue
betriebswirtschaftliche Software um: Mit Projektstart Anfang
September sollen bereits am 15. November 20 Anwender der Gruppe mit
der Standardsoftware FRIDA von der command ag arbeiten.
Zunächst wird das FRIDA-Rechnungswesen die bisherigen
Finanzbuchhaltungsprogramme der Brain-Software MAS90 und die
Anlagenbuchhaltung von VEDA ersetzen. Später sollen noch
für das eigenentwickelte Warenwirtschaftssystem (WWS) und die
Produktionsplanung die entsprechenden FRIDA-Module installiert
werden. Bei der WWS-Entscheidung hat command gegen den Mitbewerber
DCW das Rennen gemacht: „Der hohe Integrationsgrad in FRIDA hat die
Geschäftsleitung von Marburger Tapeten überzeugt“, so
Horst Zielmann, Prokurist und Projektleiter des command-Partners
IMC GmbH in Heusenstamm, der die Marburger Tapetenfabrik als Kunden
betreut.

IMC hält für den schnellen Umstieg von MAS90 auf FRIDA
eigens entwickelte Umstellungstools bereit. Horst Zielmann: „Der
Hauptgrund von Marburger Tapeten für die kurzfristige
Entscheidung für FRIDA war der Euro: Mit unseren Umsetztools
können wir MAS90-Anwender innerhalb kürzester Zeit noch
bis Jahresende auf FRIDA und den Euro umstellen.“ In der
command-Standardsoftware ist die europäische
Einheitswährung bereits seit 1997 komplett in allen Modulen
abgebildet. Zwei Drittel der FRIDA-Kunden haben den
Euro-Umstellungslauf schon hinter sich – jeweils ein
„Wochenendtrip“.

command zusammen mit den Partnern Hübner EDV und CR
Controlling Systeme auf der SYSTEMS 2001 in Halle A2, Stand 409

Hintergrund
Auf den Euro vorbereitet – Schon seit Juni 1997 steht das
FRIDA-Euro-Release 5.1 zur Verfügung. Die command-Software ist
durchgängig Euro-fähig. Dabei können DM und Euro als
zwei parallele Hauswährungen geführt werden. Für die
Übernahme von Altdaten und Statistiken stehen ausgefeilte
Konvertierungsprogramme bereit, die die automatische Umstellung auf
Euro unterstützen. Von Vorteil ist, dass die
Anlagenbuchhaltung aus dem Umstellungslauf herausgenommen und bis
Jahresabschluss gesondert gepflegt und danach erst umgestellt
werden kann.

Die Marbuger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG in
Kirchhain (www.marburg.com, auch unter www.martap.de) wurde 1845 von Johann Bertram Schaefer in
Marburg als Fachgeschäft für Innenausstattung
gegründet. Nach über 150 Jahren hat sich das Unternehmen
zu einem der führenden Tapetenhersteller entwickelt und
beschäftigt heute 320 Mitarbeiter in sechs Firmen. Das
Produktportfolio der Unternehmensgruppe ist vielfältig. „Trend
und Vision in der Tapete“ lautet der Slogan für die
Produktlinie ART-LABEL.
Die FAMILY-Kollektion bietet modisch-attraktive Tapeten zum
erschwinglichen, familienfreundlichen Preis mit Motiven von Janosch
bis Maus und Elefant an. Daneben sollen neue, zeitgemäße
Kollektionen vor allem die junge Generation ansprechen: So ist etwa
für die junge, trendbewußte Singlefrau mit der
marburg-Kollektion ARCADIA eine eigene Produktlinie entstanden.
Neben den klassischen Tapeten und Wandverkleidungen hat die
Marburger Tapetenfabrik mit der Reihe SPECIAL auch technische
Produkte im Programm. Hierzu zählt z.B. die EMV-Tapete, ein
elektronisches Abschirmvlies, das elektromagnetische
Strahlungsfelder (sog. Elektrosmog) abhält. Die wirksame
Abschirmung von Boden, Wand und Decke gegen Störstahlung in
Datenverarbeitungs-, Mess- und Kommunikationseinrichtungen ist mit
EMV-Tapete kostengünstig möglich.

imc informationsmanagement consulting gmbh, Heusenstamm, wurde
1982 gegründet und beschäftigt rund 20 Mitarbeiter. Von
Anfang an hat sich der EDV-Dienstleister auf
Anwendungslösungen für die IBM Systeme /3x spezialisiert.
Heute sind das die Systemplattformen IBM iSeries (AS/400) und
Netfinity. Seit 1984 ist imc autorisierter IBM
Geschäftspartner. 1990 übernahm imc die regionale
Betreuung der IBM-Komplettlösung MAS90 für die iSeries.
Der Verkauf von MAS90 an biw (heute Brain International AG)
veranlasste imc, auf eine andere, zukunftsträchtige
Lösung zu setzen. 1998 ging man deshalb eine Vertriebs- und
Installationspartnerschaft mit der command ag ein. Inzwischen sind
etwa 20 ehemalige MAS90 Kunden von imc diesem Schritt gefolgt und
haben auf FRIDA von command umgestellt. FRIDA nimmt heute einen
wichtigen Platz im Angebotsspektrum der imc ein. (www.i-m-c.de)

Das Ettlinger Softwarehaus command ag beschäftigt inklusive
der Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg und Berlin derzeit
mehr als 200 Mitarbeiter und gehört mit seinem Produkt
FRIDA®® zu den führenden deutschen Anbietern von
ERP-Lösungen auf der IBM iSeries (vormals AS/400). Im
Geschäftsjahr 2000/01 (Ende: 30.04.01) konnte die command ag
einen Umsatz von 24 Mio. Euro erzielen. (www.command-ag.de)