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Die Systems 2001 startet wie immer: vormittags
gähnende Leere in den Hallen und sich gegenseitig besuchende
Aussteller. Zusätzlich war die Stimmung jedoch auch aufgrund
der aktuellen politischen Ereignisse gedrückt.

Schlechte Stimmung herrschte gestern bei den Ausstellern auf dem
Münchner Messegelände: Zuerst morgentlicher Stau, dann
leere Hallenflächen, die man mit Kunstbäumen zu
kaschieren versuchte. Und wie immer am ersten Messetag fanden sich
auch die Besucher erst schleppend nach dem Mittagessen ein. Also
sah man als Aussteller erst mal beim Nachbarstand vorbei.
Eigentlich ein ganz normaler Systems-Montag.
Nur in diesem Jahr hatte die Messe bereits durch Insolvenzen und
Konjunkturflaute im Vorfeld zu kämpfen. Resultat: 15 Prozent
weniger Aussteller. Dazu schlechte Nachrichten rund um den Globus.
Das schlug gestern so manchem der nach München Gereisten auf
die Laune:“In den letzten drei Jahren wurde die Systems immer
lauer“, urteilte dann auch gnadenlos Ruth Townsend,
Geschäftsführerin der Bristol Group.

Quelle: ComputerPartner-SYSTEMS AKTUELL