Seite wählen

München, 10. Juni 2008 – Ehrliches
Feedback über Produkte und Lösungen – viele Unternehmen
lehnen dankend ab: Denn 90 Prozent der Firmen scheitern daran,
Kundeninformationen aus sozialen Netzwerken zu analysieren. Das ist
das ernüchternde Ergebnis einer europaweiten Online-Umfrage
des Experten für Predictive Analytics-Software und
-Lösungen SPSS. Besonders prekär: Trotz der niedrigen
Rate bei der praktischen Anwendung, geben 82 Prozent der Befragten
an, soziale Netzwerke seien eine sinnvolle Informationsquelle.
Weiteres Material zum Thema Kundenfeedback findet sich unter
www.spss.de.

Ähnlich ist das Ergebnis im Bereich Blog-Analyse: Dieses
Instrument nutzen zwar immer mehr Anwender, um der
Internet-Gemeinde ihre Erfahrungen und auch Produkt-Frustrationen
mitzuteilen. Die Kritik kommt jedoch selten bei den
Verantwortlichen an. Denn Unternehmen verwenden Blogs
offensichtlich kaum für die Analyse von
Konsumentenbedürfnissen – das Tool landete bei der
SPSS-Befragung am untersten Ende der Einsatzskala.

Viele Firmen lieben es hingegen immer noch klassisch: Wenn sich
Unternehmen ein Bild vom „Innenleben“ ihrer potenziellen und
tatsächlichen Käufer machen wollen, verlassen sie sich
lieber auf den Telefonhörer. Erhebungen per Telefon sind
für 47 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer die bevorzugte
Marktforschungs-Methode.

„Traditionelle Befragungskanäle sind zwar nach wie
vor wichtig. Allerdings sollten Unternehmen das Potenzial von
Social Networking noch besser berücksichtigen. Denn in diesen
Foren geben Kunden häufig ein ehrlicheres Feedback ab als bei
klassischen Umfragen“, sagt Michael Mors, Country Manager der SPSS
GmbH Software. „Es gibt zwar bereits eine Sensibilität
für das Thema, doch offensichtlich fehlt es noch an den
richtigen Tools für die Auswertung. Denn Firmen müssen in
der Lage sein, die enormen Datenmengen sinnvoll zu analysieren.
Software wie SPSS Text Mining kann Unternehmen helfen, Massen
unstrukturierter Daten sinnvoll zu verwalten und zu nutzen. Auf
diese Weise können sie sich auf die Analyse der wertvollen
Daten konzentrieren.“

„Innovative Unternehmen sind mit Hilfe der gewonnenen
Erkenntnisse in der Lage, sich von ihren Mitbewerbern abzusetzen“,
so Michael Mors weiter. „Was Kunden wirklich wollen, liegt
als wertvoller Schatz in den Foren, Blogs und Kommentaren
verborgen. Wer die Daten aggregiert, sinnvoll auswertet und das
dabei gewonnene Wissen umsetzt, hat gewonnen.“

Über SPSS
SPSS Inc. (Nasdaq: SPSS) ist ein führender Anbieter von
Predictive Analytics-Software und -Lösungen. Die Predictive
Analytics-Technologie des Unternehmens unterstützt
Organisationen dabei, Geschäftsprozesse zu optimieren, da sie
täglich zu treffende Entscheidungen vorausschauend treffen
können. Durch die Integration von Predictive Analytics in das
Tagesgeschäft werden Unternehmen zum Predictive Enterprise –
und sind so in der Lage, Entscheidungen zu steuern und zu
automatisieren, um Geschäftsziele und einen messbaren
Wettbewerbsvorteil zu erreichen. Mehr als 250.000 Kunden aus der
Wirtschaft, dem Hochschulbereich und dem öffentlichen Dienst
vertrauen auf die SPSS-Technologie, um Erträge zu
erhöhen, Kosten zu senken, wichtige Prozesse zu verbessern und
um Betrug zu erkennen und zu vermeiden.

Zu den Kunden von SPSS in Deutschland zählen große
Unternehmen und Institutionen wie GfK AG, Bundesagentur für
Arbeit, Deutsche Telekom AG, Vattenfall Europe-Hamburg AG, MSD
Sharp & Dohme GmbH , Commerzbank AG, Yamaha Motor Deutschland
GmbH, Barmer Ersatzkasse, DekaBank Deutsche Girozentrale, OBI GmbH
& Co. Franchise Center KG, TUI AG, AOL Deutschland GmbH &
Co. KG, O2 Germany GmbH & Co. KG, Allianz Versicherungs AG, AMB
Generali Holding AG, DBV Winterthur Versicherung AG, Gruner + Jahr
AG & Co.KG, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich Wien, IT
Austria und KTM Sportmotorcycle AG.

SPSS Inc. mit Hauptsitz in Chicago, Illinois, wurde 1968
gegründet. Die deutsche Niederlassung besteht seit 1986. SPSS
beschäftigt in Deutschland und Österreich derzeit rund 70
Mitarbeiter.

Weitere Informationen finden sich unter: www.spss.de.