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München, 10. und 22. Mai 2000 – Die SoftM
Software und Beratung AG, München, konnte auch im ersten
Quartal 2000 ihre Marktstellung weiter verbessern und den
Konzernumsatz gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um
nahezu 21% auf 18,8 Mio. DM (Vj. 15,6) steigern. Wie
angekündigt investiert der führende ERP-Anbieter für
den Mittelstand im Jahr 2000 kräftig in die strategische
Weiterentwicklung der Kerngeschäftsfelder Standardsoftware und
Beratung sowie in Marketing und Vertrieb, um die Marktstellung
weiter auszubauen. Das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit im Konzern lag daher nach drei Monaten
mit 0,3 Mio. DM (Vj. 1,5) unter dem 1999er Wert, DVFA-Ergebnis und
Periodenüberschuss betrugen 0,2 Mio. DM (Vj. 0,8).

Ein Großteil der hohen F&E-Aufwendungen, die nur zum
Teil aktiviert werden können, betraf die Entwicklung einer
neuen ERP-Softwaregeneration sowie eine Business-to-Business (B2B)
e-Commerce-Lösung. Daneben stand der Personalaufbau im
Mittelpunkt der Zukunftsinvestitionen. Seit dem Jahresende 1999
wurden 21 Mitarbeiter – insbesondere in den Bereichen
Marketing/Vertrieb und Entwicklung – neu eingestellt. Per 31.3.
betrug der Personalstand damit 335 Mitarbeiter.

SoftM prognostiziert für das Jahr 2000 ein Umsatzplus von
18% auf 120 Mio. DM (Vj. 102) im Konzern. Auf Grund der
strategischen Investitionen werden auch die Erträge im zweiten
und dritten Quartal planmäßig unter denen des Vorjahres
liegen, während in den letzten drei Monaten eine
ent-scheidende Ergebnisverbesserung erwartet wird. Für das
Gesamtjahr 2000 plant SoftM ein DVFA/SG-Ergebnis von 5 Mio. DM und
erreicht damit den entsprechenden Wert des Vorjahres.

Im Hauptgeschäftsfeld Standardsoftware hat SoftM in den
traditionell schwächeren ersten drei Monaten 2000 einen
Konzernumsatz von 3,9 Mio. DM erzielt, was einer Steigerung um 11%
gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht (Vj. 3,5). Beim
Auftragseingang wurde mit 2,3 Mio. DM (Vj. 2,0) das entsprechende
Vorjahresniveau sogar um 15% übertroffen. Für das
Gesamtjahr wird im Bereich Standardsoftware mit einer
Umsatzsteigerung um 33% auf 22,2 Mio. DM (Vj. 16,6) gerechnet. Eine
entsprechende Belebung der Nachfrage kann SoftM bereits
verzeichnen.

Ein Zuwachs um 15% auf 9,2 Mio. DM (Vj. 8,0) wurde mit
Beratungsleistungen erreicht, die im Berichtszeitraum um das Thema
Groupware-Projekte für Lotus Notes/Domino erweitert wurden.
Mit der 100%igen Übernahme der VSB Software-Systeme GmbH,
Lichtenfels, am 9. Mai 2000 konnte SoftM die Stellung in diesem
wichtigen Marktsegment zusätzlich ausbauen. Mit der neuen, in
„SoftM Communications GmbH“ umbenannten Tochtergesellschaft nimmt
SoftM eine führende Rolle unter den Anbietern von
Groupwarelösungen für das System IBM AS/400 ein. Im
Gesamtjahr 2000 wird der Umsatz im Geschäftsfeld Beratung aus
heutiger Sicht um 33% auf 50,8 Mio. DM (Vj. 38,3) steigen.

Der Umsatz im Geschäftsfeld Hardware lag per 31.3. bei 5,8
Mio. DM (Vj. 4,1). Im weiteren Jahresverlauf wird eine
Konsolidierung des Geschäftsvolumens auf dem Niveau von 1999
erwartet (Vj. 47,1).

Basis für die gute Marktstellung der SoftM AG ist die hohe
Zufriedenheit der Anwender, die jetzt auch in einer
unabhängigen Studie des renommierten Konradin-Verlags
bestätigt wurde: Bei einer Untersuchung zum Thema
„Kundenzufriedenheit unter Anwendern von ERP-Systemen“, wurden
Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland –
insgesamt über 8.000 Firmen – befragt. 900 Unternehmen konnten
in einer vertiefenden Studie die Leistungen ihres ERP-Lieferanten
bewerten. SoftM belegte in der Gesamtzufriedenheit unter den 15
namhaften ERP-Anbietern klar den ersten Platz.

Die SoftM Software und Beratung AG, München, hat am 9. Mai
100 % der Anteile an der VSB Software-Systeme GmbH, Lichtenfels,
übernommen und setzt damit den zu Jahresanfang
angekündigten Markteintritt im Bereich Groupwarecomputing auf
Basis von Lotus Notes konsequent um. Die neue Tochtergesellschaft
wird in „SoftM Communications GmbH“ umbenannt.
Geschäftsführer bleibt der bisherige
geschäftsführende Gesellschafter Siegmar Vojer (38).

Die 1988 gegründete VSB GmbH ist ein führendes
deutsches Beratungshaus für Groupwarelösungen auf Basis
der Produktpalette Lotus Notes/Domino. Darüber hinaus
verfügt VSB über hohe Kompetenzen im Bereich des Server
Based Computing auf der Grundlage der Produkte Microsoft Windows
Terminal Server und Citrix Metaframe. Dieses Know-how ist für
den gesamten SoftM-Konzern und dessen Produktentwicklung von
großer strategischer Bedeutung. Die VSB Software-Systeme GmbH
beschäftigt derzeit 16 Mitarbeiter und konnte im Jahr 1999
einen Umsatz von 3 Mio. DM sowie ein positives Ergebnis
erzielen.

Innerhalb des SoftM-Konzerns wird die neue SoftM Communications
GmbH als Kompetenzzentrum für die Einführung von Lotus
Notes/Domino agieren. Lotus Notes/Domino ist die weltweit
führende Lösung für Mailing, Messaging, Kalender-
und Ressourcenverwaltung. Insbesondere für Unternehmen, die
das System IBM AS/400 einsetzen, ist es die bevorzugte Anwendung
für die oben genannten Aufgabengebiete.

Mit der SoftM Communications GmbH nimmt der SoftM-Konzern auf
Anhieb eine führende Rolle unter den Anbietern von
Groupwarelösungen für das System IBM AS/400 ein und wird
das neue Beratungs-Know-how ab sofort seinen 1.300 Kunden zur
Verfügung stellen. Im Rahmen von Lotus-Projekten bei den
Bestandskunden von SoftM haben der ERP-Anbieter für den
Mittelstand und die VSB Software-Systeme GmbH bereits in den
letzten Monaten erfolgreich zusammengearbeitet.

Den Kaufpreis, über den Stillschweigen vereinbart wurde,
hat die SoftM AG zum Teil in Form von SoftM-Aktien bezahlt, die im
zweiten Halbjahr 1999 im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms
erworben wurden.

Die SoftM-Gruppe mit der SoftM Software und Beratung AG als
Zentrale und Ent-wicklungszentrum in München ist ein
führender Anbieter von ERP-Lösungen für
mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum. SoftM
bietet seinen 1.300 Kunden ergänzend zur Standardsoftware
umfassende Beratungsleistungen an. 14 Standorte in Deutschland,
Österreich und der Schweiz gewährleisten dabei die
nötige räumliche Nähe. Komplettiert wird das
Leistungsangebot durch das Geschäftsfeld Hardware. Im
Geschäftsjahr 1999 verzeichnete der SoftM-Konzern eine
Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um 66% auf 102 Mio. DM.
Seit dem 21. Juli 1998 ist die SoftM-Aktie am Neuen Markt der
Frankfurter Börse notiert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.softm.de.