Seite wählen

München, 27. August 2003 – Die SoftM
AG und das Tochterunternehmen Schilling Software haben im Rahmen
einer Pressekonferenz in München ihre Positionierung
angesichts der fortschreitenden Konsolidierung im ERP-Markt
verdeutlicht. Beide Unternehmen sehen durch diesen
Konzentrationsprozess die eigene Marktposition gestärkt. U.a.
die angekündigte Beteiligung von SAP an DCW Software
eröffnet die Chance, die führende Stellung des SoftM
Konzerns im Markt betriebswirtschaftlicher Standardsoftware
für den Mittelstand weiter auszubauen.

Aufgrund der Übernahmewelle im ERP-Markt stellt sich
verstärkt die Frage nach der Investitionssicherheit.
Anwenderunternehmen sind irritiert und verärgert über
unerwartet getroffene Entscheidungen, durch die ihre Investitionen
in Frage gestellt werden. So etwa durch die kürzlich
angekündigte Beteiligung von SAP an DCW, die –
vorbehaltlich der Genehmigung durch das Kartellamt – wohl das
Verschwinden der DCW Produkte zur Folge haben wird. Auch im Fall JD
Edwards/PeopleSoft/Oracle werden Software-systeme zur Disposition
gestellt, für deren Einführung und Nutzung erhebliche
Investi-tionen getätigt wurden.

Mit 3400 Kunden nimmt SoftM im Bereich Financials-Software
für den Mittelstand eine führende Marktstellung ein.
Diese Position wird durch die beabsichtigte Ablösung der
DCW-Produktlinie durch SAP weiter gestärkt. Für
Rechnungswesenlösungen auf der Plattform IBM iSeries
(früher AS/400) war DCW mit 560 Installationen bisher neben
SoftM und der SoftM Tochter Schilling Software der bedeutendste
Player.

SoftM hat vor fünf Jahren die Schilling Software GmbH, wie
DCW Software ein Anbieter von Rechnungswesen-Software für die
iSeries Plattform übernommen. Aber anders als beim
angekündigten Vorgehen der SAP bezüglich DCW hat SoftM
von Beginn an die Strategie vertreten und – entgegen allen
Behauptungen von Mitbewerbern – auch eingehalten, Schilling
Software als alternative Produktlinie im Bereich Financials
dauerhaft weiterzuführen. Als Anbieter leistungsfähiger,
standardisierter Lösungen für das Rechnungswesen
mittelständischer Unternehmen ist das Bremer Unternehmen sehr
erfolgreich tätig und hat seit der Übernahme stets einen
positiven Beitrag zum Konzernergebnis geleistet. Darüber
hinaus stellt das Schilling Rechnungswesen als
Financials-Lösung, die in Kombination mit den anderen
ERP-Funktionalitäten von SoftM Suite zum Einsatz kommen kann,
ein Cross-Selling Potenzial dar, das bereits vielfach genutzt
wurde. Hinsichtlich der Produktpositionierung unterscheidet sich
das Schilling Rechnungswesen dadurch von SoftM Suite Financials,
dass es ganz auf den Einsatz im deutschsprachigen Raum ausgerichtet
ist und als Server-Plattform ausschließlich OS/400
unterstützt.

Das Produkt SoftM Suite Financials bietet darüber hinaus
neben Internationalität und Plattformunabhängigkeit
ausgeprägtere Funktionalitäten im Bereich Business
Intelligence. Je nach Bedürfnissen kann der SoftM Kunde somit
aus den beiden Rechnungswesenprodukten die für ihn beste
Lösung auswählen.

Ebenso wie mit SoftM Suite kann das Schilling Rechnungswesen
auch zusammen mit anderen ERP-Lösungen zum Einsatz kommen.
Schilling Software unterhält Partnerschaften mit Software- und
Systemhäusern wie Pit Informationssyteme AG, Becker
EDV-Beratung GmbH, Bode & Rösch GmbH, Trend SWM GmbH, R.S
Consulting, F+L Systeme AG und Update Solution AG. Schilling ist
offen für die Kooperation mit weiteren Softwareanbietern,
für die DCW aufgrund der angekündigten SAP-Beteiligung
nicht mehr in Frage kommt.

Investitionsschutz bei SoftM
Die SoftM Unternehmens- und Produktstrategie trägt dem
Bedürfnis der Anwenderunternehmen nach langfristiger
Partnerschaft Rechnung.
Eckpfeiler dieser Strategie sind:

  • Langfristige Produktperspektive
  • Klare Mittelstandsorientierung
  • Wirtschaftliche Stabilität
  • Tragfähige Managementstruktur

Produktperspektive
SoftM hat seit Mitte der 90er Jahre eine grundlegende Erneuerung
und Erweiterung seiner ERP-Software vorgenommen. Seit 2001 liegt
mit SoftM Suite eine moderne Lösung vor, die alle
geschäftskritischen Anwendungen umfasst, inklusive
Funktionalitäten für Supply Chain Management, Customer
Relationship Ma-nagement und e-Business. SoftM Suite ist
plattformübergreifend einsetzbar (auf OS/400, Windows,
künftig auch Linux) und verfügt über moderne
Windows- und Web-Frontends.

Mittelstandsorientierung
Die gesamte Unternehmensstrategie ist auf den Zielmarkt Mittelstand
ausgerichtet. Die Basis bilden Softwareprodukte, die auf die
Anforderungen mittelständischer Unternehmen zugeschnitten
sind. Hinzu kommen Beratungskompetenz, die auf Know-how aus
hunderten Kundenprojekten beruht, sowie das Angebot von Hardware
und IT-Infrastruktur-Services. Alles zusammen ergibt die im
Mittelstand häufig geforderte ”Lösung aus einer
Hand” mit einem Gesamtverantwortlichen für die
IT-Installation.

Wirtschaftliche Stabilität
Seit Unternehmensgründung im Jahr 1973 hat SoftM
kontinuierlich expandiert. Mit einem Umsatz von über 75 Mio.
Euro im Geschäftsjahr 2002 gehört SoftM heute zu den
wichtigen Playern der Branche. In der Lünendonk-Liste, dem
Ranking der ”Standard-Software-Unternehmen in
Deutschland”, rückte SoftM vom 26. Platz im Jahr 2001
auf den 16. Platz (2002) und den 14. Platz (2003) vor. Nach
Inlandsumsatz rangiert SoftM an 10. Stelle und ist damit die Nummer
2 unter den ERP-Anbietern. Auf der Plattform IBM iSeries ist SoftM
unangefochtener Marktführer mit weitem Abstand zum
Zweitplatzierten.

Managementstruktur
Die Verlässlichkeit eines Anbieters hängt wesentlich von
den Managementstrukturen ab. Häufig wird im Zuge der Expansion
versäumt, diese den veränderten Bedingungen anzupassen:
Die organisatorischen Einheiten werden größer, sind
schwerer steuerbar und verlieren dadurch an Effizienz. Bei
Inhabergeführten Unternehmen hängen wichtige
Entscheidungen ausschließlich von einzelnen Personen ab.
Entsprechend modernen Management-Konzepten ist bei SoftM die
Verantwortung dort angesiedelt, wo das Geschäft gemacht wird.
Das Unternehmen hat eine dezentrale Struktur mit
überschaubaren Einheiten an den einzelnen Standorten. Die
Verantwortung für das operative Geschäft liegt bei den
Geschäftsführern der regionalen Gesellschaften. Im Zuge
der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (1995) und des Gangs an
die Börse (1998) hat SoftM eine weitere Grundlage für
moderne Unternehmensführung geschaffen: Das Unternehmen wird
von einem Vorstandsteam geführt; vierteljährliche
Berichte sorgen für Transparenz nach außen.

Die SoftM Software und Beratung AG, München, ist ein
führender Anbieter von betriebswirtschaftlicher
Standardsoftware. Im Mittelpunkt des Lösungsangebots steht die
ERP-Software SoftM Suite, mit der sich die Geschäftsprozesse
mittelständischer Unternehmen in einem durchgängigen
System abbilden lassen. Darüber hinaus bietet SoftM seinen
Kunden umfassende Beratungsleistungen rund um die Standardsoftware
und integrierte Partnerprodukte (u.a. für Groupware,
Dokumentenmanagement, Content Management) an. Komplettiert wird das
Leistungsangebot durch Hardware und damit verbundene
Infrastruktur-Dienstleistungen. 1973 gegründet, betreut SoftM
heute 3.400 Kunden mit einem Team von über 450 Mitarbeitern an
16 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz,
Frankreich und Tschechien. Im Geschäftsjahr 2002 wurde ein
Konzernumsatz von 75,9 Mio. Euro erzielt.

Weitere Informationen: http://www.softm.com