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  • 32 Prozent Umsatzsteigerung auf 51,1 Mio. DM (Vj. 38,8 Mio.
    DM)
  • Steigerung des operativen Ergebnisses (EBITDA) um mehr als 100
    Prozent auf 3,6 Mio. DM (Vj. 1,8 Mio. DM)
  • Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen
    Geschäftstätigkeit (EBT) um 92 Prozent auf –0,1
    Mio. DM (Vj. –1.3 Mio. DM)
  • Trendwende geschafft: Zweites Quartal positiv
  • Großaufträge aus der Lebensmittelbranche
  • Steigerung des Auftragseingangs (nur Software-Lizenzen) um 25
    Prozent auf 5,0 Mio. DM (Vj. 4,0 Mio. DM)

München, 21. August 2001 – Die erfreuliche Entwicklung
des ersten Quartals 2001 hat sich im zweiten Quartal fortgesetzt.
SoftM konnte den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2001 um 32
Prozent auf 51,1 Mio. DM (Vj. 38,8 Mio. DM) steigern. Der Zuwachs
wurde durch die starke Entwicklung in den Bereichen Beratung und
Hardware getragen. Bei der Betrachtung des zweiten Quartals wird
die anhaltend positive Entwicklung deutlich: Nach 20,0 Mio. DM
Umsatz im zweiten Quartal des Vorjahres verzeichnete SoftM im
zweiten Quartal 2001 einen Zuwachs von 30 Prozent auf 26,0 Mio. DM.
Damit hat SoftM seine Leistungsfähigkeit im Markt der
ERP-Standardsoftware für geschäftskritische Anwendungen
in mittelständischen Unternehmen eindrucksvoll unter Beweis
gestellt.

Das operative Ergebnis (EBITDA) entwickelte sich sehr positiv.
Für das erste Halbjahr 2001 betrug das EBITDA 3,6 Mio. DM
gegenüber 1,8 Mio. DM im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Dies entspricht einem Zuwachs von 104 Prozent. Im zweiten Quartal
lag das operative Ergebnis bei 2,5 Mio. DM (Vj. –0,0 Mio.
DM). Damit übertraf das Unternehmen die
Analystenschätzungen um 43 Prozent.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
(EBT) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr nachhaltig, und
zwar um 92 Prozent auf –0,1 Mio. DM (Vj.: -1,3 Mio. DM). Da
der Anteil der Standardsoftware am Umsatz in der zweiten
Jahreshälfte zunehmen wird, ist eine weitere
Ergebnisverbesserung zu erwarten. Betrachtet man das erste und
zweite Quartal getrennt, so ist der positive Ergebnistrend noch
deutlicher: nach einem negativen Ergebnis im ersten Quartal von
–0,8 Mio. DM konnte im zweiten Quartal mit einem positiven
Ergebnis von 0,7 Mio. DM die Trendwende vollzogen werden.

Im zweiten Quartal wurde mit 0,3 Mio. DM ein positives
Nettoergebnis erwirtschaftet. Aufgrund des negativen Ergebnisses im
ersten Quartal ergibt sich für das gesamte erste Halbjahr 2001
ein Nettoergebnis von –0,7 Mio. DM (Vj. –1,6 Mio. DM),
dies entspricht einer Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um
ca. 59 Prozent.

SoftM hat damit im ersten Halbjahr 2001 erhebliches Wachstum
erzielt und eine ausgezeichnete Grundlage für eine weiterhin
positive Entwicklung im zweiten Halbjahr geschaffen.

Standardsoftware
Im Geschäftsfeld Standardsoftware – es umfasst
Lizenzerlöse und anteilige Wartungsgebühren –
konnte SoftM im ersten Halbjahr 2001 einen Konzernumsatz von 6,8
Mio. DM realisieren (Vj. 7,3 Mio. DM). Die Umsatzerlöse im
zweiten Quartal 2001 übertrafen mit 3,7 Mio. DM das Vorquartal
(3,1 Mio. DM) um 19 Prozent und das zweite Quartal des Vorjahres
(3,4 Mio. DM) um 9 Prozent.

Zwar haben sich die Entscheidungszyklen in den Unternehmen
verlängert, die Nachfrage nach Standardsoftware ist jedoch
unverändert hoch. Ein Nachfragerückgang ist bislang nicht
feststellbar. Die Akzeptanz von SoftM Suite beim Mittelstand ist
sehr gut. So konnten mit den Unternehmen Houdek (Wurstwaren) und
Meggle (Milchwirtschaft) wichtige Kunden aus der Nahrungs- und
Genussmittelindustrie, eine der Zielbranchen von SoftM, gewonnen
werden.

Die positive Entwicklung spiegelt sich auch im Auftragseingang
wieder: im ersten Halbjahr 2001 betrug der Auftragseingang bei
Standardsoftware (nur Lizenzen) 5,0 Mio. DM. Dies entspricht einer
Steigerung um 25 Prozent gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreswert von 4,0 Mio. DM.

Beratung
Im Geschäftsbereich Beratung betrug der Konzernumsatz im
ersten Halbjahr 22,3 Mio. DM. Dies entspricht einer Steigerung um
ca. 17 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert von
19,0 Mio. DM.

Die anhaltend hohe Auslastung im Geschäftsbereich Beratung
zeigt, dass SoftM von den schwachen Rahmenbedingungen im IT-Sektor
nicht betroffen ist. Der Mittelstand honoriert damit auch das
Komplettangebot: Moderne Software und maßgeschneiderte
Implementierung, qualifizierte Beratung und reaktionsschneller
Support aus einer Hand sind entscheidende Gründe des SoftM
Erfolgs bei mittelständischen Unternehmen.

Hardware
Im Geschäftsfeld Hardware wurde der Konzernumsatz in der
Berichtsperiode um 76 Prozent auf rund 22,0 Mio. DM gesteigert (Vj.
12,5 Mio. DM). Der Geschäftsverlauf im gesamten ersten
Halbjahr dieses Jahres profitierte von den IBM-Lieferproblemen des
vergangenen Jahres.

Forschung und Entwicklung
Ein Schwerpunkt im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) ist
die Entwicklung der neuen SoftM-Lösung für
Instandhaltung. Das Produkt ist vollständig in SoftM Suite
integriert, wodurch sich enorme Vorteile für den Zielmarkt
prozeßorientierte Industrie ergeben. Die Freigabe der neuen
Instandhaltungslösung ist für das vierte Quartal 2001
geplant.

Die Transformation von SoftM Suite auf die Serverplattform
Windows NT/2000 verläuft planmäßig. Zur Systems
2001 im Oktober soll eine erste Demoversion der Anwendung
Rechnungswesen auf Windows NT/2000 vorliegen.

Ausblick
Wegen der weiterhin hohen Auslastung in allen drei
Geschäftsbereichen und der im zweiten Halbjahr anfallenden
Software-Lizenzerträge, die besonders ergebniswirksam sind,
bekräftigt der Vorstand trotz nachlassender Konjunktur seine
Planungen für das Gesamtjahr mit einem Konzernumsatz von 95,0
Mio. DM (Vj. 88,9 Mio. DM) und einem positiven Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) von 0,5 Mio.
DM (Vj. –2,3 Mio. DM).

Der vollständige Halbjahresbericht steht unter http://www.softm.com zum Download (pdf-Datei) zur
Verfügung.

Die SoftM-Gruppe mit der SoftM Software und Beratung AG als
Zentrale und Entwicklungszentrum in München ist ein
führender Anbieter von geschäftskritischen Anwendungen
für mittelständische Unternehmen. SoftM bietet seinen
1.400 Kunden ergänzend zur Standardsoftware umfassende
Beratungsleistungen an. 16 Standorte in Deutschland,
Österreich, der Schweiz und Tschechien gewährleisten
dabei die nötige räumliche Nähe. Komplettiert wird
das Leistungsangebot durch das Geschäftsfeld Hardware. Im
Geschäftsjahr 2000 verzeichnete der SoftM-Konzern einen Umsatz
von 88,9 Mio. DM. Seit dem 21. Juli 1998 ist die SoftM-Aktie am
Neuen Markt der Frankfurter Börse notiert.