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München, 18. September 2001 –
Auf der Systems 2001 präsentiert SoftM erstmals Release 1.2
von SoftM Suite, das Ende November mit einer Reihe neuer
Funktionalitäten zum Vertrieb freigegeben wird. Komplett neu
entwickelt wurde eine innovative Lösung für die
Instandhaltung von Maschinen und Anlagen. Außerdem ist auf
der Systems erstmals ein Prototyp von SoftM Suite auf der
Serverplattform Microsoft Windows 2000 zu sehen.

Eindrucksvoll bestätigt wurde in jüngster Zeit die
seit dem vergangenen Jahr verstärkte Branchenfokussierung von
SoftM Suite durch eine Reihe von Großaufträgen aus den
Zielbranchen, speziell aus der Lebensmittelindustrie, dem
Großhandel, der pharmazeutischen Industrie sowie den
Zulieferern von Handelsketten. Basis für diesen Erfolg: Die
grundsätzlich branchenneutral konzipierte Software bietet im
Bereich des Supply Chain Management (Vertrieb, Logistik und
Fertigung) speziell auf bestimmte Branchen zugeschnittene
Funktionalitäten. Dabei geht es beispielsweise um komplexe
Vertriebsstrukturen, mit denen es die Zulieferer von
Einzelhandelsketten zu tun haben. In der Produktion wurden vor
allem die Anforderungen von Prozessfertigern adressiert. Im Bereich
der Logistik wurde u.a. das Lagermanagement für die
Unterstützung moderner Automatiklager optimiert und um
Features wie die beleglose Kommissionierung erweitert.

Moderne technologische Basis
Das breite Funktionsspektrum stellt SoftM Suite auf einer modernen
technologischen Basis zur Verfügung. Die saubere Trennung der
Ebenen von Server (mit Datenbank und Verarbeitungsfunktionen) und
Client (Präsentation) bildet die technische Voraussetzung
für eine sehr flexible Anwendungsoberfläche. Durch die
Kommunikation zwischen den Schichten über den
Austauschstandard XML besteht auf der Client-Seite weitgehende
Unabhängigkeit bei der Gestaltung der Datenpräsentation.
So kann der Benutzer die Oberfläche, z.B. die Struktur (Grid)
bei Tabellenanzeigen, individuell gestalten. Zur Anpassung an den
Bedarf der jeweiligen Anwendung steht ein Design-Modus zur
Verfügung (Anordnung von Registerkarten etc.).

Formulardesign per Definitionen
Als neues Feature bietet Release 1.2 ein Tool für
Formulardesign. Damit lassen sich Belege wie Rechnungen, Angebote,
Auftragsbestätigungen, Lieferscheine oder Differenzschreiben
durch Auswahlfunktionen individuell gestalten. Da keine
Programmierung erforderlich ist, hat der Anwender damit die
Möglichkeit, seine Belege selbst zu erstellen. Im Header der
Formulare lassen sich Steuerinformationen hinterlegen, die
beispielsweise den Ausdruck regeln – ob das Dokument automatisch
(oder erst nach manueller Bestätigung) ausgedruckt, über
Fax oder e-Mail verschickt werden soll, ob zu den Dokumenten ein
Deckblatt zu drucken ist etc.. Ein weiterer wichtiger Vorteil, den
dieses Tool bietet: Die individuell angepassten Formulare
bedürfen beim Releasewechsel keiner Programmierung.

Neue Lösung für Instandhaltung
Die komplett neu entwickelte Instandhaltungslösung, die mit
Release 1.2 von SoftM Suite erstmals zur Verfügung steht,
wurde für die Umsetzung moderner Organisationsstrategien
konzipiert. Indem die Funktionalität für die Abwicklung
von Instandhaltungsaufträgen an die in SoftM Suite bestehenden
Funktionen für Fertigungsaufträge angelehnt ist, wird es
den Mitarbeitern in der Produktion erleichtert, Wartungsaufgaben
mit zu übernehmen. Damit unterstützt diese Lösung
einen wichtigen Organisationstrend.

Weitere Synergien erschließt die SoftM Instandhaltung
durch ihre Integration in die umgebenden Anwendungen. Neben der
Fertigung sind dies vor allem die Applikationen für Einkauf
und Materialwirtschaft sowie Finanzanwendungen. So können
durch die Integrationsmöglichkeit zum Lager die Materialien
und Ersatzteile für die Instandhaltung mit verwaltet und
automatisch über die Disposition Bestellungen generiert
werden. Vorgänge mit Bezug zur Finanzbuchhaltung wie
Eingangsrechnungen und Materialverbrauch haben einen
Informationsfluss in die Fibu zur Folge. Besonders wichtig ist die
Übernahme der Daten in die Kostenrechnung, wo differenzierte
Auswertungen möglich sind. Mit den Mitteln des Reportings
können die Kostenstrukturen schnell sichtbar gemacht werden
und zum Beispiel besondere Kostenverursacher identifiziert
werden.

e-Business-Funktionalität erweitert
Erweitert wurden die zur Systems 2000 erstmals vorgestellten und
inzwischen in einer Reihe von Installationen praxiserprobten
e-Business-Produkte. Eine wichtige Komponente bildet das
Repository, eine Definitionsdatenbank, über die sich die
Web-Frontends schnell an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung
anpassen lassen. Denn die Darstellung der Funktionen und Daten im
Webbrowser muss nicht mehr programmiert werden, sondern lässt
sich im Repository definieren. Eine Reihe von Anwendungen für
B2B-Shops und -Portale wurde mit der SoftM e-Business-Technologie
inzwischen realisiert. Dabei wurde von verschiedenen Anwendern die
Zusatzanforderung nach einem rollenbasierten Zugriff formuliert.
Diese Funktionalität, mit der den Benutzern gruppenspezifisch
unterschiedliche Dialoge zur Verfügung gestellt werden
können, ist jetzt Standardelement der SoftM
e-Business-Applikationen.

Business Intelligence: Direkt zum Beleg
Neuerungen im Bereich Business Intelligence betreffen u.a. das
SoftM Reporting. Der Windows-basierte Reporting Client wurde in
Release 1.2 grundlegend überarbeitet und mit neuen Funktionen
ausgestattet. Vor allem die Integration in MS Excel wurde
erweitert. So kann aus den in Excel dargestellten Reports direkt in
das Infosystem von SoftM Suite verzweigt werden, um etwa
zusätzliche Informationen, z.B. zu einem Artikel, aus anderen
Modulen einzublenden. Auch aus dem Excel-Spreadsheet lässt
sich jetzt direkt auf die hinter einem Wert stehenden Belege
(Rechnungen etc.) zugreifen. Von der Spreadsheet-Oberfläche
aus besteht auch die Möglichkeit, Reports ‚on the
fly‘ umzugestalten. Ein weiteres neues Feature ist die
Option, Detailreports zu einem dynamischen Report in Excel
anzuzeigen.

Für die optische Reportgestaltung werden zusätzliche
Formatfunktionen zur Verfügung gestellt. So lassen sich etwa
Spalten oder Zeilen einzeln farblich markieren, Werte,
abhängig von Bedingungen, in unterschiedlichen Farben
darstellen (negative Werte in rot etc.). Auch die
Drill-down-Funktionen wurden erweitert; so ist jetzt z.B. das
Überspringen von Ebenen möglich, um direkt von einer
Detailanzeige zu den verdichteten Werten zurück zu
gelangen.

Planen via Web
Im Rahmen der Integration mit der OLAP-Technologie der MIS AG steht
in SoftM Suite auch ein Web-basiertes Reportsystem zur
Verfügung. Die Lösung onVision liefert Funktionen zum
schnellen Maßschneidern von Berichten für verschiedene
Benutzer bzw. Benutzergruppen, zum Aufbau von
Führungsinformationssystemen (EIS) und zum Erstellen von
Ad-hoc-Reports. Ungewöhnlich für ein Web-basiertes
Reporting-Tool, bietet onVision auch die Möglichkeit, Planung
und Budgetierung über das Internet durchzuführen.
Über eine Rewrite-Option können berechtigte Benutzer die
Planwerte in den Reports bearbeiten.

SoftM Suite auf Windows 2000
Als Prototyp wird auf der Systems erstmals SoftM Suite im Bereich
Financials auf der Serverplattform Microsoft Windows 2000 zu sehen
sein. Unterschied zur derzeit verfügbaren Version auf der
Plattform OS/400: Statt eines iSeries-Rechners mit DB2 als
Datenbank wird ein PC-Server unter Windows NT mit Oracle-Datenbank
eingesetzt. Funktionalität und Client-Oberfläche sind
identisch mit der OS/400-Version. Als erste werden die
Financials-Anwendungen im ersten Quartal 2002 auf der
Windows-Plattform verfügbar sein.