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Von Ursula Pelzl

Die Autorin ist als Fachjournalistin im Bereich Marketing und Kommunikation für das Swiss CRM Forum tätig.

Social Media Marketing ist zeitaufwendig und arbeitsintensiv – eröffnet Unternehmen aber auch interessante neue Wege zur Zielgruppe und zu den eigenen Kunden. Die eigentliche Herausforderung, so eines der Ergebnisse aus einer Umfrage unter den Ausstellern und Partnern des diesjährigen Swiss CRM Forums, ist jedoch die Einbindung der virtuellen Aktivitäten in den Marketingmix sowie die Übertragung, Aus­wertung und Nutzung der Informationen aus sozialen Netzwerken im Customer Rela­tionship Management.

Ohne geht es nicht mehr

Ist Social Media zwingend erforderlich in einem modernen Multikanalmix? Die Mehrheit der CRM-Dienstleister, die im Vorfeld des Swiss CRM Forums vom Veranstalter zu ihren Projekterfahrungen in der Beratung befragt wurden, bejahen dies. Doch – so die einhellige Meinung – das Engagement und die Intensität sollten sowohl der Branche als auch der Grösse des Unternehmens angepasst sein.

«Es gibt Unternehmen, vor allem aus der Konsumgüter- und Lifestyle-Branche, bei denen Social Media zu einem wichtigen Bestandteil im Marketingmix geworden ist», meint Joachim Schellenberg, Business Development Manager für die Region EMEA bei der ecenta AG. «Je jünger die Zielgruppe, desto populärer sind die sozialen Netze und desto grösser ist deren Bedeutung für die Kundenbindung. Dieser Trend wird sich noch weiter verstärken», davon ist der Branchenkenner überzeugt.

In der Investitionsgüterbranche, also im B2B-Bereich, sieht Schellenberg dagegen noch eine klare Dominanz der konventionellen Marketingwerkzeuge. Zwar erhielten mittlerweile auch Plattformen wie Xing und LinkedIn wachsenden Aufmerksamkeit. Schellenberg rät jedoch zur Vorsicht. Er empfiehlt, «sehr selektiv vorzugehen und nicht jedem vermeintlichen Trend zu folgen».

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