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San Mateo – Siebel, Spezialanbieter von
Kundenmanagementsoftware, hat im eigenen Haus eine undichte Stelle,
und die soll jetzt das FBI finden: Unbeabsichtigt an die
Öffentlichkeit gelangt waren acht Seiten eines internen
Reports, in denen die Software kritisiert wird. Laut Siebels Senior
Vice President Steve Mankov, der die Bundespolizei um Hilfe gebeten
hat, stammen die Auszüge aus einer 75-seitigen Untersuchung
über Kundenzufriedenheit. Diese enthalte sowohl positive als
auch negative Stimmen, nach außen gelangt sei allerdings nur
die Kritik. Unterschlagen werde, dass 90 Prozent der Kunden Siebel
weiterempfehlen. Derartige Studien hält Siebel
regelmäßig ab, dabei soll der Anteil der zufriedenen
Kunden typischerweise bei 95 Prozent liegen.