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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE vom 24.10.2000) –
Front-office-Experte Siebel Systems wies im dritten
Geschäftsquartal einen Nettoprofit von 71 Millionen Dollar
oder 14 Cent je Aktie aus und schlug damit die Prognosen der
Analysten nach First Call/Thomson Financial um drei Cent. Die
kalifornische Company konnte ihren Gewinn von 27,3 Millionen Dollar
oder sechs Cent pro Anteilschein im vergleichbaren
Vorjahreszeitraum mehr als verdoppeln. Auch bezüglich des
Umsatzes legte Siebel deutlich zu: Die Einnahmen stiegen von 208,5
auf 480,9 Millionen Dollar. Dabei meldete das Unternehmen starke
Ergebnisse in allen Produktsparten. Die Lizenzerlöse wuchsen
im Vorjahresvergleich um 135 Prozent, die Einnahmen im Bereich
Consulting-Services kletterten um 123 Prozent.

Die Anleger reagierten erfreut: Das Siebel-Papier legte am
gestrigen Dienstag um 2,94 Dollar zu und notierte zum
Börsenschluss bei 112,75 Dollar. Im nachbörslichen Handel
gewann die Aktie um weitere drei Dollar auf 115,75 Dollar.