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Karlsruhe/Worms, 01. August 2000. Die deutschen
Kreditinstitute haben mittlerweile über 60 Millionen
EC-Karten, die mit Chiptechnologie ausgerüstet sind, an ihre
Kunden ausgegeben. Nur 1 Prozent der ausgegebenen Geldkarten werden
als solche auch genutzt. „Mit dem Einsatz der GeldKarte zum
Bezahlen im eCommerce hat die GeldKarte jetzt die besten Chancen,
sich als das Zahlverfahren für Micro-Payments im Internet zu
etablieren“, prognostiziert Johannes Feulner,
Geschäftsführer der fun communications GmbH. Das
Karlsruher Softwarehaus fun communications GmbH entwickelt bereits
eine HBCI basierte Softwarelösung für das Bezahlen mit
der GeldKarte. Die Anwendung entspricht voll den strengen
Spezifikationen, die der Zentrale Kreditausschuss des deutschen
Kreditgewerbes (ZKA) für die sichere Verwendung der GeldKarte
im Internet verabschiedet hat.

Das ZKA sieht für das Bezahlen im Internet einen Leser vom
Typ 3 vor. Mit KAAN Professional hat der Wormser Systemanbieter
KOBIL Systems bereits auf der CeBIT 2000 das weltweit erste
Chipkartenlesegerät vorgestellt, das erlaubt, mit der
GeldKarte im Internet zu bezahlen. Der Chipkartenleser der Klasse 3
entspricht den Spezifikationen des ZKA für den Einsatz der
GeldKarte als Zahlverfahren im Internet und wird zur Zeit sowohl
beim ZKA als auch beim BSI (Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik) nach ITSEC E2/hoch evaluiert. Die von fun
communications entwickelte „ePay-Lösung“ zum
Bezahlen im Internet ist durch ihre modulare Aufbauweise und ihre
Plattformunabhängigkeit überall einsetzbar. Sie kann in
bestehende Internetshops integriert werden, und stellt somit
für den Händler sicher, dass der Kunde bezahlt hat. Das
Geld fließt sofort zum Händler ohne lange Umwege
über eine Clearingstelle. Die Anwendung kann als
Real-Time-Cashing zum Beispiel zum Zahlen von MP3-Musikdateien im
Internet genutzt werden oder bei kostenpflichtigen
Datenbankabfragen ideal eingesetzt werden. Beispielsweise zum
Aufladen von Prepaidkarten für Mobilfunkanbieter.
Kostenpflichtige Datenbankabfragen werden dadurch direkt
möglich. Internetanbietern eröffnet sich mit der
einfachen Zahlungsart – bei der keine Kreditkartennummer hinterlegt
oder abgespeichert wird – eine große
Anwendungsvielfalt. Ein anonymer und sicherer Zahlungsweg steht mit
dieser Lösung etwa 60 Millionen Geldkarteninhabern zur
Verfügung.

Voraussetzung für die Lösung von fun communications
ist die Hardwarekomponente KAAN Professional. Das
Chipkartenterminal kann über die serielle Schnittstelle an
jeden PC angeschlossen werden. Eine Version für den Anschluss
an den USB-Port wird folgen. Das Terminal ist als Lesegerät
der Klasse 3 mit Display und Tastatur ausgestattet und bietet dem
Anwender eine sichere Umgebung für Transaktionen mit
GeldKarten. Viren oder ‚Trojanische Pferde‘ haben auf dem
angeschlossenen PC keine Chance, da im Display angezeigte
Beträge erst nach einer Bestätigung über die
Tastatur des Lesers abgebucht werden. KAAN Pro ist als
multifunktionales Chipkartenterminal konzipiert, das die Protokolle
aller gängigen Chipkartentypen unterstüzt. Dazu
zählen unter anderem GeldKarten, Handy-Karten aller Netze,
Telefonkarten, Krankenversicherungskarten und moderne Kryptokarten,
die digitale Signaturen und Verschlüsselung ermöglichen.
Das Terminal ist bei entsprechender Stückzahl für unter
100 DM (zzgl. MwSt.) erhältlich.

Weitere Informationen unter www.fun.de und www.kobil.de