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CCRM-Newsletter vom 04.04.2001
„Online-Shops nutzen vorhandenes Potenzial nicht“ –
Data Mining und Consulting stehen im Mittelpunkt

Heidelberg, 3. April 2001 —- Der Business Intelligence
Spezialist SAS Deutschland und der Internetdienstleister
SinnerSchrader haben eine Kooperation zur Entwicklung von
Analyseverfahren geschlossen, mit denen das Umsatzpotenzial von
eCommerce-Angeboten deutlich besser ausgenutzt werden soll. SAS ist
der weltweit größte Anbieter von Data Mining und Data
Warehousing Lösungen. SinnerSchrader betreut als
eCommerce-Enabler Unternehmen wie Otto Versand, Europcar und
Deutsche Bank 24.

„Der Internetumsatz der Old Economy könnte doppelt so
hoch sein“, betont Matthias Schrader, Vorstand von SinnerSchrader.
Doch die Unkenntnis gerade großer Konzerne über ihre
Zielgruppen im Internet und die Versäumnisse, Offline-Kunden
von den Vorteilen des Internets zu überzeugen, verursachen
Umsatzeinbußen in Millionenhöhe. Vorbild für die
neue Kooperation sind die Erfahrungen von SinnerSchrader aus dem
Relaunch von Tchibo.de. Obwohl das Sortiment das gleiche blieb,
konnte der Online-Shop des Kaffeerösters seinen Umsatz durch
gezielte Verbesserungen des Webauftritts vervielfachen.

SAS Deutschland und SinnerSchrader wollen nicht nur das Volumen
der Zugriffe, sondern die Qualität der Kundenkontakte
über Websites, mobile Dienste und Call Center messen und
für konkrete Verbesserungen verwerten. Hierzu werden anhand
statistischer Methoden alle Daten zur Kundenakzeptanz eines
Online-Angebotes erfasst. Grundlegende Vertriebsaspekte werden im
Internet zu selten berücksichtigt. „Data Mining hilft,
den Kundenbedürfnissen auf die Spur zu kommen. Aus scheinbar
unzusammenhängenden Webdaten lassen sich aussagekräftige
Informationen über Wünsche, Interessen und Kaufverhalten
der Kunden gewinnen,“ sagt Jürgen Fritz, Director Marketing
& Strategy bei SAS Deutschland.

Deswegen legen die Kooperationspartner ihre Aufmerksamkeit vor
allem auf die Organisation des Kundenkontakts. Hierzu gehören
die Sortimentsauswahl, internetgerechte Verkaufskonditionen und ein
Marketing, das den Kunden auch erreicht. Über den Weg
kontinuierlicher Optimierungen werden die Kundenzufriedenheit und
der Umsatz pro Kunde dauerhaft erhöht, um so eine nachhaltige
Profitabilitätssteigerung der heute noch oftmals
defizitären digitalen Kanäle zu erreichen.