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acquisa – Newsletter 30.07.01- SAP hat
seine derzeitige Sonderstellung in der Hochtechnologiebranche mit
seinem positiven Quartalsergebnis noch einmal untermauert. Das
größte europäische Softwarehaus konnte Umsatz und
Gewinn im zweiten Quartal weiter steigern, während die meisten
Wettbewerber ihre Zahlen in Gewinnwarnungen und Quartalsbilanzen
zusammenstreichen müssen. Vor allem hat es SAP geschafft,
während der Krise in neue Märkte vorzudringen und
Wettbewerbern mit neuen Softwareanwendungen Anteile abzujagen. 39
Prozent aller Kunden kauften im abgelaufenen Quartal erstmals bei
SAP gegenüber 28 Prozent im Quartal davor. Bei Lizenzen
für CRM-Programme berichtete SAP sogar von einem Umsatzplus um
55 Prozent auf 104 Mio. Euro. Siebel Systems, der Marktführer
in diesem Bereich, hatte vorher seine Quartalszahlen vorgelegt. Mit
Lizenzeinnahmen von 286 Mio. Dollar ist Siebel noch klar in
Führung, doch das Softwarehaus aus dem Silicon Valley konnten
seinen Umsatz im Jahresvergleich nur noch um 17 Prozent steigern.
SAP-Sprecher erklärten, dass sie bei neun von zehn
Verkäufen dieser Programme bei den Kunden gegen Software von
Wettbewerbern angetreten seien. Die Analysten David Clayton und
Matthew Hammond von der Investmentbank Credit Suisse First Boston
zeigten sich beeindruckt: „SAP zeigt mit diesen Ergebnissen, dass
ihre Angebote auch in einem schwierigen Markt überzeugen
können.“