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Heute Abend beschränken wir uns auf die
Kernfakten – eine ausführlichere Berichterstattung
folgt

Die SAP AG erwarte nach einer ersten Analyse der
vorläufigen Geschäftszahlen im vierten Quartal 2006 einen
Produktumsatz (= Lizenzen und Wartung) von rund 2,20 Milliarden
Euro, heißt es in der Mitteilung. Das entspreche einer
Steigerung von rund acht Prozent gegenüber dem
Vorjahresquartal (2,04 Milliarden Euro). Ohne Währungseffekte
hätte das Plus zwölf Prozent betragen. Für das
Gesamtjahr erwartet der Konzern damit einen Produktumsatz von rund
6,64 Milliarden Euro. Das wären elf Prozent (rund 13 Prozent
ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) mehr als
die 5,96 Milliarden Euro aus dem Geschäftsjahr 2005.

Die reinen Lizenzerlöse seien im Jahresvergleich von 2,78
Milliarden Euro um lediglich elf Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar
für 2006 gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Das lag
deutlich unter der SAP-eigenen Prognose von 15 bis 17 Prozent. Die
an der NYSE gehandelten American Depository Shares (ADS) des
Walldorfer Konzerns fielen bis 23.30 Uhr MEZ bereits um mehr als
zehn Prozent auf 48,50 Dollar. Im Oktober hatte SAP allerdings
bereits angedeutet, dass es „weniger wahrscheinlich“ sei, dass das
obere Ende der Anfang Januar 2006 ausgegebenen Prognose von 15 bis
17 Prozent Wachstum beim Lizenzumsatz noch erreicht werden
könne.

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