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Die SAP AG hat Siebel bezichtigt, aus unlauteren
Absichten 30 hochkarätige Mitarbeiter von SAP America
abgeworben zu haben. Zusätzlich wurde zwei
Ex-Führungskräfte vorgeworfen, an den neuen Arbeitgeber
Industriegeheimnisse verraten zu haben. Sowohl die beiden Klagen
von SAP, als auch die Gegenklage von Siebel wurden beigelegt. Als
einen weiteren Grund für das Einlenken von SAP wird auch der
befürchtete Imageverlust gesehen, da Marktforscher die Klage
einerseits als ein wirksames Mittel gegen Abwerbungen eingestuft
haben, sie aber andererseits auch als einen Akt der Verzweiflung
sahen.

Doch SAP hat nicht nur an Siebel Mitarbeiter verloren. Im
vergangenen Jahr wurden ca. 200 Mitarbeiter von Unternehmen der
Branche abgeworben. Um diesem Schwund entgegenzuwirken wurde bei
SAP ein umfangreiches Firmenbeteiligungsprogramm ins Leben gerufen.
An dem Programm sollen bis zum Jahr 2002 acht Prozent der
derzeitigen 22.000 Mitarbeiter beteiligt werden.

Den vollständigen Artikel können Sie unter www.computerwoche.de
nachlesen.