Seite wählen

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – 27.07.2001 – Die
SAP-Tochter SAP Systems Integration (SAP-SI) hat in ihrem ersten
Geschäftshalbjahr einen Nettoverlust von 9,7 Millionen Euro
erwirtschaftet. Das sind 40 Prozent weniger als noch im
vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 16,1 Millionen Euro). Den
Umsatz konnte das IT-Beratungsunternehmen, an dem nach dem Ausstieg
tritt von Siemens Business Services nur noch die Software AG mit
11,4 Prozent beteiligt ist (Computerwoche online berichtete), um 48
Prozent auf 125,7 Millionen Euro steigern. Die operative
Gewinnmarge verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum
von 14,6 auf 15,9 Prozent. Seine Mitarbeiterzahl hat SAP-SI um 322
auf 1486 erhöht; davon wurden 107 neue Arbeitsplätze in
den USA geschaffen.
Die Umsatzsteigerung und Verlustreduzierung sieht Finanzvorstand
Jörg Vandreier als positives Zeichen für die Zukunft:
„Wir sind davon überzeugt, dass sich die positive Entwicklung
im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres fortsetzen wird.“

Die Anleger reagierten erfreut auf die Nachrichten aus Dresden:
Der SAP-SI-Kurs kletterte am heutigen Freitagnachmittag um 5,9
Prozent auf 23,30 Euro.