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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – 15.05.2000 – Die
SAP AG will in den USA Unternehmen zukaufen und
Wiederverkaufsvereinbarungen mit kleineren Softwarefirmen
schließen. SAP-Vorstandssprecher Hasso Plattner erklärte
gegenüber der „Financial Times“, kein Softwarehaus könne
alles allein entwickeln und in allen Industriebranchen
gleichermaßen die Nase vorn haben. Daher erwäge SAP
derzeit Partnerschaften mit den US-Katalogisierungsexperten
Requisite und Aspect sowie mit Firmen, die 3D-Simulations- und
Retail-Software anbieten.

Des weiteren planen die Walldorfer eine Niederlassung im
kalifornischen Palo Alto, die sich ausschließlich mit dem
Aufbau von elektronischen Handelsplattformen beschäftigen
soll. SAP will die neue Tochter auch an die Börse bringen,
jedoch nicht innerhalb der kommenden zwölf Monate, hieß
es. Außerdem sollen sämtliche Internet-Aktivitäten
überwiegend in den USA weiterentwickelt werden. Dadurch will
der deutsche Softwaregigant, der in den letzten Monaten viele
hochkarätige Führungskräfte und andere Mitarbeiter
an die Konkurrenz verlor, wieder zu einem attraktiven Arbeitgeber
in den Vereinigten Staaten werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sap.com.