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Walldorf, 16. August 2001. Bei drei Vierteln der
rund 6.700 SAP-Installationen in der Eurozone ist die Buchhaltung
bereits auf die neue Währung umgestellt. Dies teilte die SAP
AG heute mit. Laut Vierteljahresbericht der Europäischen
Kommission zur Verwendung des Euro (Juli 2001) führen jedoch
erst 7,9 Prozent aller Unternehmen in der Eurozone ihre Konten in
Euro.
„Gut vier Monate vor dem Umstellungstermin hat die
überwältigende Mehrheit unserer Kunden aus der Eurozone
ihre Buchhaltung bereits angepasst“, so Hans-Joachim Würth,
EMU-Programmdirektor bei der SAP AG. „Damit sind diese Unternehmen
fit für den neuen europäischen Markt. Wir gehen davon
aus, dass auch die übrigen Kunden den Umstieg rechtzeitig
schaffen werden.“
Schon 1996 hat die SAP ihren Kunden einen Projektplan zur
Umstellung von Buchhaltungs- und Personalwirtschaftssystemen
übergeben. Alle seit 1998 eingeführten SAP-Produkte sind
eurofähig. Mit der Euro-Workbench hat die SAP zudem ein
Instrument vorgelegt, das die Umstellung aller
Geschäftsprozesse im Einkauf und Vertrieb ermöglicht. Da
SAP-Systeme grundsätzlich für den Umgang mit mehreren
Währungen ausgelegt sind, kann der Anwender seine Bücher
unabhängig von den Währungen seiner Kunden und
Lieferanten führen. Ein rund um die Uhr erreichbares Helpdesk
unterstützt SAP-Kunden bei der Umstellung. Zusätzlich hat
die SAP in den letzten Jahren zahlreiche Kongresse und Schulungen
zum Thema Euro veranstaltet.
Wie der eingangs zitierte Bericht der Europäischen Kommission
bestätigt, ist SAP-Software seit 1998 in der Lage, die
Buchhaltung auch im laufenden Geschäftsjahr rückwirkend
zum Jahresbeginn auf den Euro umzustellen. Einzige Voraussetzung
ist, dass das Vorjahr buchhalterisch abgeschlossen wurde. Aus dem
Bericht geht ferner hervor, dass vor 1998 erworbene SAP-Produkte
entsprechend aktualisiert werden können.

Internet: www.sap.de