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Zu der neuen Web Service Interoperability
Organization (WS-I)gehörten unter anderem Microsoft, IBM,
Intel, Oracle, Hewlett-Packard und Fujitsu Business Systems, teilte
die beteiligten Firmen in der Nacht zum Donnerstag in New York mit.
Gemeinsam wollen sie einen Standard für Internet-Anwendungen
anbieten, der den Informationsaustausch unter verschiedenen
EDV-Systemen verbessere. Bisher nicht an der Allianz beteiligt ist
der Erzrivale von Microsoft, Sun Microsystems. WS-I sei ein gutes
Konzept, das eine nähere Prüfung rechtfertige, hieß
es bei Sun

SAP als Mitgründer der neuen Organisation WS-I

Accenture, BEA Systems, Fujitsu, HP, IBM, Intel, Microsoft,
Oracle und SAP gründen die Web Services Interoperability
Organization (WS-I) und wollen damit sowohl die Entwicklung als
auch den Einsatz von Web Services beschleunigen.

Walldorf, 7. Februar 2002. Die SAP AG ist treibende Kraft
in der neuen Organisation WS-I, die es sich als Aufgabe gesetzt
hat, die Entwicklung und den Einsatz von Web Services über
verschiedene Plattformen, Applikationen und Programmiersprachen
hinweg zu forcieren. Ziel des Konsortiums ist es auch, den Kunden
einen Leitfaden für den Einsatz von Web Services mit an die
Hand zu geben.

Web Services sind unabhängige, modularisierte Funktionen,
die basierend auf offenen XML Standards beschrieben und angeboten
werden. Dies erlaubt, dass diese Dienste einfach und sehr effizient
über das Internet aufgerufen werden können und nahtlos
zusammenarbeiten. WS-I steht allen Unternehmen und Organisationen
offen, die sich dazu verpflichten, dieses Zusammenspiel zwischen
den einzelnen Services zu fördern. Dabei ist die
Unterstützung offener Standards ausschlaggebend.

„Web Services erlauben es Unternehmen, sich in der Welt des
Collaborative Business zu engagieren über verschiedene
Technologien und Applikationen hinweg“, so Karl-Heinz Hess,
Mitglied der erweiterten Geschäftsführung von SAP. Hess
weiter: „SAP teilt die gemeinsame WS-I-Vision, die
Interoperabilität von Web Services zu fördern, zu
beschleunigen und vor allem sicherzustellen. SAP kann dabei
natürlich auf eine große Erfahrung in bezug auf die
Abbildung von Geschäftsprozessen zurückgreifen, um sowohl
die technische als auch die Zusammenarbeit auf inhaltlicher Ebene
von Web Services zu forcieren. Mit unserer mySAP.com
e-Business-Plattform, die letztlich auf der offenen Infrastruktur
von mySAP Technology basiert, erhalten unsere Kunden eine offene,
auf Standards basierende Web-Services-Architektur.“

Viele weitere namhafte Firmen haben sich bereiterklärt, die
Organisation WS-I zu unterstützen: Akamai Technologies Inc.,
Autodesk Inc., Borland, Business Objects, Cape Clear Software Inc.,
Commerce One, CommerceQuest, Compaq Computer Corp., Corechange
Inc., Corillian Corp., Daimler/Chrysler AG, Dassault Systemes, J.D.
Edwards, Epicentric, Epicor Software Corp., ESRI, FileNET, Flamenco
Networks, Ford Motor Co., FrontRange Solutions Inc., Grand Central
Networks Inc., Groove Networks Inc., IONA, Jamcracker Inc., Kana
Inc., Loudcloud Inc., Macromedia Inc., McAfee.com, Onyx Software
Corp., Peregrine Systems, Pivotal Corp., Plumtree Software Inc.,
POSC.org, Qwest Communications Inc., Rational Software Corp.,
RealNames Corp., Reed Elsevier, Reuters, Sabre Holdings Corp., SAS
Institute, Sybase Inc., Toshiba TEC Corp., United Airlines, Versata
Inc., VeriSign, and webMethods Inc.

WS-I wird ein Tool-Paket, Dokumentation und andere Hilfsmittel
zur Verfügung stellen, mit denen die Implementierung und die
Anpassung an die Standards von Web Services wie SOAP, WSDL und UDDI
gewährleistet ist. Diese Möglichkeiten sind für die
Kunden sehr wichtig, denn sie tragen maßgeblich zur korrekten
Implementierung, Akzeptanz am Markt und somit letztlich zum Erfolg
seiner Web Services bei.

SAP bietet mit mySAP Technology Unternehmen eine flexible und
zukunfstorientierte Infrastruktur, um kostengünstig
webbasierte Business-Prozesse abzubilden. Dies wird vor allem durch
die direkte Unterstützung von XML und Internet-Standards
gewährleistet. SAP wird eine Vielzahl von Web-Services auf
Basis der vorhandenen Schnittstellen anbieten.

„Web Services können in beliebigen Implementierungen
vorliegen. Sollen Web Services von beliebigen Applikationen
aufgerufen werden, dann braucht man eine einheitliche Beschreibung.
SAP entwickelt ihre Web Services selbstverständlich auf Basis
der Industrie-Standards SOAP, WSDL und UDDI,. Mit unserem Eintritt
als Mitgründer in die WS-I Organisation wollen wir im Bereich
Web Services die Entwicklung vorantreiben und die
Interoperabilität als ein Technologieführer sicherstellen
im Interesse unserer Kunden“, erläutert Franz-Josef Fritz,
Vice President Technology und Product Management bei SAP.