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Walldorf, 10. Dezember 2008 – SAP
hat auf die Forderungen der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe
(DSAG) e. V. aus den vergangenen Wochen und Monaten reagiert.
Für Kundensegmente, die im Lauf des Jahres eine Kündigung
des bestehenden Wartungsvertrags erhalten hatten, wurde diese
Kündigung für Deutschland und Österreich wieder
zurückgenommen. In der Konsequenz bedeutet dies, dass für
diese Kunden die bisher geplante Preiserhöhung für 2009
ausgesetzt und die Wahlmöglichkeit zwischen Enterprise Support
und Standard Support eingeräumt wird. Beide Forderungen der
DSAG – zeitliche Verschiebung des Enterprise Support und der
Erhalt eines optionalen Support-Modells – wurden damit
für diesen Kundenkreis erfüllt. Für die Schweizer
Anwender setzt sich die DSAG weiterhin mit Nachdruck ein.

Mit dieser Entscheidung wird der bisherige Standard Support
künftig beibehalten. Erst ab 2010 wird eine Erhöhung
wirksam. Kunden in Deutschland und Österreich, die ihre neuen
Verträge bereits unterzeichnet hatten, können ebenfalls
zum Standard Support zurückkehren. „Wir sind
hocherfreut. Der hartnäckige Dialog mit SAP hat zum Erfolg
geführt“, erklärt Prof. Dr. Karl Liebstückel,
DSAG-Vorstandsvorsitzender. Die DSAG habe als Sprachrohr der
Anwender im Konzert mit Verbänden und Initiativen die
Situation der Kunden eindrucksvoll bei SAP verdeutlicht und eine
Abkehr vom Einheitssupport erreicht.

„Der kritische, aber konstruktive Austausch mit SAP hat
sich wie bei früheren Diskussionen gelohnt. Wir haben eine
gute Basis für unsere Arbeit in 2009 geschaffen. Das Signal
kam für unsere Mitglieder in der sich derzeit zuspitzenden
wirtschaftlichen Situation zum richtigen Zeitpunkt“,
beschreibt Andreas Oczko, stellvertretender
DSAG-Vorstandsvorsitzender, die Situation. Nachdem das Etappenziel
erreicht ist, bietet die DSAG an, an der inhaltlichen Ausgestaltung
des Leistungsumfangs von Enterprise Support weiter mitzuwirken.

„SAP hat ihren Heimatmarkt nicht vergessen. Die
Entscheidung, ein optionales Modell anzubieten und die geplante
Preiserhöhung auszusetzen, ist ein guter Beitrag, um das
Vertrauen in die Partnerschaft zwischen SAP und ihren Kunden wieder
herzustellen. Insofern sind wir davon überzeugt, dass es
sowohl für die Kunden als auch für SAP selbst die
richtige Entscheidung war“, freut sich Prof. Dr.
Liebstückel. Mit ihrem Einlenken bringt SAP die bedeutende
Rolle der DSAG als Anwalt der Kunden zum Ausdruck.

In der Schweiz liegt eine andere vertragsrechtliche Situation
vor. Für die Schweizer Mitglieder, für die diese oben
genannten Zusagen momentan nicht gelten, setzt sich die DSAG weiter
ein. Die Gespräche laufen wie gewohnt sachlich, aber
beharrlich weiter.

Über die DSAG
Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. in Walldorf
versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller
SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel
der DSAG ist es, bedarfsgerechte SAP-Lösungen zu schaffen. Die
1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute
über 2.000 Mitgliedsunternehmen und hat sich als eine der
größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert.

Internet: www.dsag.de