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Der Bundesgerichtshof (BGH), Karlsruhe, hat SAP
mit der Durchführung des Projekts „Elektronischer
Rechtsverkehr“ beauftragt. Im Rahmen einer umfangreichen
Ausschreibung entschied sich der BGH für die
DOMEA1-zertifizierte SAP-Lösung für Vorgangsbearbeitung
in Behörden, SAP for Public Sector.

Mit der SAP-Lösung werden das Dokumenten- und
Workflow-Management sowie die qualifizierte elektronische Signatur
eingeführt. Vorhandene Fachverfahren werden dabei
berücksichtigt. Auch die Datensicherheit ist vollständig
gewährleistet. Andere Systeme, die im Justizministerium und
bei anderen Gerichten eingesetzt werden, können über
Schnittstellen eingebunden werden. „Mit SAP for Public Sector
kann der BGH mittelfristig Kosten sparen und verbessert seine
Kommunikation innerhalb der Justiz sowie mit allen externen
Ansprechpartnern“, erläutert Torsten Koss, Leiter
Geschäftsbereich Public Services, SAP Deutschland AG & Co.
KG.

Seit 2000 hat der BGH die Nutzung elektronischer Medien im
Rechtsverkehr in einem Modellversuch erprobt. In einer eigenen
Arbeitsgruppe wurden die technischen Voraussetzungen für die
Verwendung elektronischer Dokumente erarbeitet. Mit dem Projekt
übernimmt der BGH eine Vorreiterrolle. Die Erfahrungen und
Ergebnisse werden weiteren Bundesgerichten, der Bundesanwaltschaft
sowie den Gerichten und Staatsanwaltschaften der Länder zur
Verfügung gestellt. Die Zulassung des elektronischen
Rechtsverkehrs bedeutet eine erhebliche Vereinfachung für die
Justiz, die Rechtspflege und die Anwaltschaft.

Mit der Funktion Records Management von SAP for Public Sector
können Behörden sämtliche Vorgänge und Daten
elektronisch bearbeiten und untereinander austauschen. Mit dem
integrierten Content Manager von IBM lassen sich darüber
hinaus Papierdokumente scannen und archivieren. Die SAP-Lösung
verwaltet papiergeführte Akten als Registratursystem sowie
teilelektronische und elektronische Akten. Damit wird die
öffentliche Verwaltung in jedem Stadium der Umstellung von
Papierarchiven auf das digitale Aktenmanagement
unterstützt.

Der von der Koordinierungs- und Beratungsstelle der
Bundesregierung für Informationstechnik in der
Bundesverwaltung (KBSt) entwickelte DOMEA-Standard –
(Dokumentenmanagement und elektronische Archivierung im
IT-gestützten Geschäftsgang) hat sich für die
elektronische Vorgangsbearbeitung etabliert und wird von
zahlreichen Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen als
Auswahlgrundlage für die IT-Unterstützung aller
Geschäftsprozesse genutzt. Im März 2003 hat die KBSt SAP
for Public Sector für die IT-gestützte
Vorgangsbearbeitung in öffentlichen Verwaltungen
gemäß DOMEA-Standard zertifiziert.

Über SAP Deutschland AG & Co.KG:
Die SAP AG ist der führende Anbieter von
Softwarelösungen, die Prozesse in Unternehmen und über
Unternehmensgrenzen hinweg integrieren. Die Fähigkeit der SAP,
bedarfsabhängig offene, personalisierte und
unternehmensübergreifende Lösungen für die
kooperative Geschäftsentwicklung zu liefern, ist die Grundlage
für mySAP.com.

Die Basis von mySAP.com bilden bewährte Services und
Komponenten der SAP AG. mySAP.com ermöglicht es Unternehmen
aller Größenordnungen und Branchen, ihre Mitarbeiter,
Kunden und Partner in vollem Umfang von der neuen
Internet-Wirtschaft profitieren zu lassen. Das optimierte Supply
Chain- und Customr Relationship Management erhöht die
Produktivität und damit den Shareholder Value. SAP wird an
mehreren Börsen gehandelt, darunter die Frankfurter
Börse, wo sie zu den DAX-Werten gehört, und die New York
Stock Exchange (NYSE).

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sap.com