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Lebendiges Dialogforum zwischen Anbietern und
Anwendern für das Kundenbeziehungsmanagement hat sich
bewährt.

Wiesbaden, 26. Juni 2001
Ein erstes positives Resümee zogen Veranstalter und Aussteller
der diesjährigen salesTECH, die vom 20.-21. Juni zum
viertenmal in Wiesbaden stattfand. Messe und Kongress zeigten die
aktuellen Trends, Technologien und Lösungswege innerhalb des
CRM-Marktes (Customer Relationship Management) auf. Neben einem
attraktiven Themenportfolio um CRM, Call-Center und E-Business
präsentierte die salesTECH 2001 insbesondere für
Entscheider Vertrieb und Verkauf neue Wege für ein aktives
Management der Kundenbeziehungen.

Die Krise im IT-Markt und im Markt für das
Kundenbeziehungsmanagement ging allerdings auch an der salesTECH
nicht spurlos vorbei. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der
Aussteller von 135 auf 96 ab. Auch die Besucherzahl war mit 1.485
gegenüber 1.800 Besuchern in 2000 leicht rückläufig
und folgte damit dem Trend vergleichbarer Veranstaltungen im
CRM-Umfeld. „Die Euphorie rund um das Thema CRM hat einer
gewissen Ernüchterung Platz gemacht“, stellt Silvia von
Meurers, Projektleiterin der salesTECH, fest. „Die Diskussion
um gescheiterte CRM-Projekte verunsichert die Anwender
zusätzlich und erschwert die Auseinandersetzung mit dem Thema
im Unternehmen.“

CRM-Markt ist in der Phase der Ernüchterung
Wolfgang Schwetz, Unternehmensberater aus Karlsruhe und Herausgeber
des CRM-Marktspiegels, verdeutlichte in seinem Kongress-Vortrag
über Trends und Entwicklungen im CRM-Markt Deutschland, dass
sich der CRM-Anbieter-Markt in einer Konsolidierungsphase befindet.
Richard Forsyth, Gründer und Vorsitzender des CRM Forum
Edinburgh sieht diesen Trend auch auf internationalem Parkett. Er
prognostiziert dem Markt nach der Phase der Ernüchterung und
Stagnation, die dem „CRM Hype“ folgt, die
Konsolidierung und dann einen nachhaltigen Aufschwung.

Gleichwohl zeigen sich Aussteller insbesondere mit der
Qualität der Fachbesucher zufrieden. Anke Riebel, Marketing
Manager bei SAP, freute sich über qualitativ hochwertige
Kontakte, bedauerte aber den Besucherrückgang auf der
salesTECH: „Das Überangebot an CRM-Events in den letzten
Monaten hat hier sicherlich eine Übersättigung bei den
Interessenten mit sich gebracht.“ Weniger Besucher, aber
„interessante Kontakte mit Qualität“ registrierte
auch Dieter Roskoni, Alliance Director bei PeopleSoft. Petra
Sobinger, Marketingleiterin bei ADLON Datenverarbeitung GmbH war
ebenfalls mit der Qualität der Fachbesucher hochzufrieden.
„Von zehn Leads sind acht für weitere
Geschäftsbeziehungen brauchbar.“ Asmus Jacobsen, Product
Marketing Director der INTERACT GmbH, hob gleichfalls die Kompetenz
der Besucher hervor. Für Ralph Sattler,
Geschäftsführer der SuperOffice GmbH, zum dritten Mal in
Wiesbaden dabei, ist die SalesTech sogar „sehr positiv“
verlaufen: „Die Messe bietet einen sehr guten Rahmen, um
wirkliche Fachgespräche mit Fachpublikum zu
führen.“

Bei den Besuchern fanden insbesondere die Messeforen
großen Anklang. In insgesamt sechs offenen Diskussionsrunden
an beiden Tagen bezogen Experten Stellung zu brennenden Fragen, die
im Zusammenhang mit dem Einsatz moderner Technologien in Vertrieb,
Marketing und Service auftauchen. Ob es um die Themen
„Mobiles CRM“, „eCRM“ oder „Fragen
und Antworten rund um CRM“ ging, die Besucher nahmen den
Dialog mit den hochkarätigen Experten und Praktikern auf dem
Podium rege auf.

„Die Messebesucher, überwiegend Entscheider aus
Vertrieb und Verkauf, kamen mit konkreten Vorstellungen auf der
Suche nach Lösungen, die ihre Anforderungen erfüllen und
umsetzen“, bilanziert Silvia von Meurers, Projektleiterin der
salesTECH. Die Messe werde sich deshalb in den nächsten Jahren
noch stärker als Special Event für diese
Entscheiderzielgruppe profilieren. Entsprechend gehe man im Dialog
mit den Ausstellern direkt in die Planungen der salesTECH 2002, die
vom 19.-20. Juni 2002 stattfinden wird.