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von Jürgen Seeger

Nach einem Bericht des Wall Street Journals plant der CRM-Spezialist, seine Internet-of-Things-Produkte auch auf den Cloud-Servern des Amazon Web Service zu hosten.

11.04. 2016- Bislang hatte Salesforce, bekannt durch Kundenbeziehungsmanagement in der Cloud, vorrangig auf seine eigenen Server gesetzt. Die Anbindung an Dienste anderer Anbieter wie Amazon Web Services (AWS) beschränkte sich weitgehend auf Integrationshilfen für Entwickler, etwa das Amazon Toolkit.

Diese Selbstbeschränkung soll aber nach einem Bericht des Wall Street Journals demnächst fallen. Für die zur Jahresmitte 2016 erwartete Internet-of-Things-Cloud soll Salesforce einen neuen AWS-Dienst aufsetzen. Grund dafür dürfte sein, dass die zu erwartenden Datenmengen nicht nur deutlich größer ausfallen als die aus dem Customer Relationship Management, sondern auch wesentlich unvorhersehbarer skalieren.

Eine schnelle „Skalierung on demand“ ist eines der Hauptargumente aller großen Cloud-Anbieter. Hinzu kommt die größere Ausfallsicherheit. Salesforce-Chef Marc Benioff musste sich gerade per Twitter dafür entschuldigen, dass in einigen Gebieten der USA die Dienste seiner Firma seit über 12 Stunden nicht verfügbar waren.

Quelle:http://www.heise.de