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MÜNCHEN – 12. April, 2021 – Salesforce, der weltweit führende CRM-Anbieter, hat den globalen Report „Trends in Manufacturing“ veröffentlicht. Der zeigt, welche Auswirkungen die globale Pandemie auf die Digitalstrategie von Fertigungsunternehmen hat. Die Mehrzahl der befragten Entscheider geht davon aus, dass die meisten betrieblichen Veränderungen und Anpassungen der Geschäftsprozesse von Dauer sein werden – am stärksten gilt das für den Vertrieb (57 %) und Kundenserviceangebote (56 %).

Weltweit sehen die Führungskräfte der Produktionsbranche einen dringenden Bedarf an mehr Business-Agilität und die Chance, bestimmte Prozesse jetzt neu zu gestalten. Gleichzeitig stellt es einen Großteil der Unternehmen vor enorme Herausforderungen, datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Das geht aus den Antworten der insgesamt rund 750 Befragten hervor.

Digitale Transformation bleibt an der Spitze der Prioritätenliste
Als eine der Kernaufgaben für die nächsten 24 Monate nennen 86 % der Führungskräfte der Fertigungsindustrie die digitale Transformation. Durch sie wollen sie zwei wichtige Ziele erreichen: die Steigerung der Prozesseffizienz und die Verbesserung der Bedarfsplanung (beide 88 %). So wollen sie auf die gestiegene Unsicherheit und dynamische Veränderungen im Markt reagieren.

Zukunftssicherheit durch die Cloud
Der Report zeigt einen klaren Unterschied zwischen Fertigungsunternehmen, die sich auf das nächste Jahrzehnt „sehr gut vorbereitet“ fühlen, und denjenigen, die sich nur begrenzt für die Zukunft gerüstet fühlen: Die zukunftsfesten Unternehmen sind bereits größtenteils in der Cloud. Im Gegenzug betreiben fast die Hälfte der Hersteller, die sich nicht für die Zukunft gerüstet fühlen, ihre Vertriebs- und Betriebssysteme komplett oder größtenteils auf der eigenen Infrastruktur. Bei 81 % der Befragten beschleunigt jedoch die Pandemie die Planungen, auf Cloud-Infrastrukturen umzusteigen.

Ergebnisse des Salesforce Manufacturing Reports aus Unternehmen in Deutschland:

  • Dauerhafte Veränderungen für deutsche Hersteller:
    78 % der Befragten geben an, dass ihre Produktionskapazitäten durch die Pandemie erheblich oder etwas verändert wurden – weitere 59 % glauben, dass diese Veränderungen dauerhaft sind. Ebenfalls 78 % sehen entsprechende Veränderungen in der Kundennachfrage, hier erwarten 51 %, dass diese bleiben wird.
  • Upgrades und differenzierte Serviceangebote:
    Angesichts der erheblichen Einschränkungen, die die Branche im Zuge der Pandemie erlitten hat, suchen deutsche Fertigungsunternehmen nach neuen Wegen, um Kunden zu binden. Durch diversifizierte Serviceangebote möchten sie mit der Konkurrenz Schritt halten. Für die nächsten 24 Monate gaben die Hersteller in Deutschland an, dass ERP-Upgrades (88 %) und neue Serviceangebote (80 %) die größte Priorität besitzen.
  • Einsatz von datenbasierten Insights ist herausfordernd:
    Die Mehrheit der deutschen Hersteller (96 %) sieht ihre größte Herausforderung darin, dass Daten schwer zu extrahieren sind. Zusätzlich geben 86 % der Befragten an, dass die Verteilung von Daten über verschiedene Organisationen hinweg eine große Schwierigkeit darstellt. Die Fertigungsindustrie muss aber zunehmend datenbasierte Analysen für Entscheidungen einsetzen, um den größtmöglichen Mehrwert für ihr Unternehmen und ihre Kunden zu erzielen. Mangelnde Datentransparenz und isolierte Teams verhindern beispielsweise genaue Umsatzprognosen, die angesichts des aktuellen Wirtschaftsklimas immer geschäftskritischer sind.

„Die rapiden Veränderungen stellen die Fertigungsbranche weltweit vor enorme Herausforderungen. Das betrifft in Deutschland neben dem Vertrieb und Kundenkontakt auch die Zusammenarbeit mit den Zulieferern“, erklärt Joachim Schreiner, Deutschland-Chef von Salesforce. „Die deutschen Hersteller sehen die Pandemie aber auch als Weckruf: Sie wollen jetzt ihre digitale Transformation stärker vorantreiben. Wir unterstützen sie bei der dringend notwendigen Umstellung auf kundenzentrierte Geschäftsmodelle. Gerade die hiesige Industrie profitiert vom Schulterschluss mit Salesforce, dem führenden CRM-Anbieter und kann so den Zukunftsstandort Deutschland mitgestalten.“

„Unsere Branche verändert sich gerade deutlich und fängt an, das Potenzial und die Einsatzmöglichkeiten zu erkennen, die durch die Zusammenführung der vielen Daten in den Unternehmen entstehen – und das ist insbesondere im internationalen Wettbewerb wichtiger denn je. Solche Prozesse sind sehr fordernd, beschleunigen aber die Digitalisierung und machen den Weg für eine effiziente, agile Fertigung frei“, sagt Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG. „Als Maschinen- und Anlagenbauer bieten wir Lösungen für die automatisierte Industrie 4.0. Intern planen wir, unsere Services weiter auszubauen und Kunden mit neuen Angeboten zu überzeugen. Stetige Transformation und Innovation auf Basis von Datenanalysen sind dafür der Schlüssel.“
 
Über den Salesforce-Report „Trends in Manufacturing“
Für diese Erhebung wurden Antworten von 750 Führungskräften aus der Fertigungsindustrie ausgewertet. Die Befragung fand vom 29. August bis 15. September 2020 in Nordamerika, Lateinamerika, der Asien-Pazifik-Region und Europa statt. Die Befragten stammen aus den zwei großen Produktionsgruppen Diskrete Fertigung und Prozess-Fertigung. Weitere Untersuchungsergebnisse können Sie hier einsehen.

Über Salesforce
Salesforce, weltweit führender Anbieter von Customer Relationship Management (CRM)-Lösungen, ermöglicht es Unternehmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft digital zu transformieren und eine 360°-Ansicht ihrer Kunden zu erhalten.

Weitere Informationen über Salesforce (NYSE: CRM) finden Sie unter: www.salesforce.com/de.

Quelle:www.pressebox.de