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Salesforce-Aktien legten zuletzt an der New Yorker Börse um rund neun Prozent zu und bewegen sich damit wieder Richtung Allzeithoch bei über 160 US-Dollar. Das Unternehmen konnte im jüngsten Quartal nicht nur Umsätze und Gewinne deutlich steigern, auch gelang es dem Unternehmen einen Rekord-Cashflow zu erwirtschaften (mehr als 200 Mio. Dollar).

Ursächlich für den Optimismus der Investoren waren im jüngsten Quartal insbesondere die Billings-Kennzahlen. Die Kennzahl misst die Einnahmen, die Salesforce.com seinen Kunden tatsächlich in Rechnung stellt. Hier verzeichnete Salesforce.com ein Plus von 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr, Analysten hatten im Vorfeld nur mit einem Zuwachs von 35 Prozent gerechnet.

Salesforce.com schließt Deals mit Großkonzernen
Auch sonst spricht das Momentum derzeit eindeutig für Salesforce.com (NYSE: CRM, WKN: A0B87V). Immer mehr Großkonzerne setzen auf Social Enterprise und steigen auf Cloud-Lösungen um. So konnte Salesforce.com im jüngsten Quartal einen Mega-Deal mit Hewlett-Packard abschließen, wonach der weltgrößte PC-Hersteller künftig Sales Cloud, Service Cloud, Chatter und Force.com nutzen wird.

Auch der Grafikchiphersteller nVidia hat sich nach Angaben von Salesforce.com von seiner .NET Client Software verabschiedet und setzt künftig auf die Cloud-Lösung Force.com im Zusammenhang mit der Back-Office-Software von SAP.

Interessant auch die Kundengewinne im Gaming-Sektor. Mit Activision Blizzard, Electronic Arts (EA) und Zynga zählen nunmehr die drei größten US-Spielentwickler zu den Salesforce-Kunden. So hat sich zuletzt Activision für Radian6, Chatter, Sales Cloud und Service Cloud entschieden, um ein Mitarbeiter-Social-Netz aufzubauen. Zynga hat dagegen Oracle RightNow den Rücken gekehrt und setzt künftig stattdessen ebenfalls auf Salesforce.com.

Salesforce.com ersetzt SAP als weltweite Nummer zwei im CRM-Bereich Mit seiner Servicelösung Sales Cloud konnte Salesforce.com eigenen Angaben zufolge im vergangenen Jahr Oracle und SAP Marktanteile abnehmen. Nach jüngsten Zahlen von IDC zufolge konnte Salesforce.com erstmals im vergangenen Jahr SAP als die Nummer zwei im Kunden-Management-Softwarebereich (Customer Relationship Management) ablösen – damit ist Salesforce.com nunmehr der weltweit zweitgrößte CRM-Softwareanbieter, nachdem das Unternehmen bereits im Cloud-Bereich die Nummer eins ist.

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