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Das Vertriebsmodell Software as a Service
(SaaS) wird immer populärer. Das Mietmodell erspart den
Unternehmen vor allem teure Anfangsinvestitionen.

Das Marktvolumen für Software as a Service (SaaS) wird in
diesem Jahr laut der aktuellen Prognose von Gartner 9,6 Milliarden
Dollar erreichen, 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Bis zum Jahr 2013
rechnen die Marktforscher mit einem weiterhin soliden Wachstum bis
auf rund 16 Milliarden Dollar. Derzeit besonders gefragt sind
Office-Suiten per Hosting. Der Umsatz von Office über SaaS
wächst in diesem Jahr auf 512 Millionen Dollar, gegenüber
136 Millionen Dollar im Vorjahr. Im Moment ist das zwar noch
weitgehend gleichbedeutend mit Google Apps, aber auch Microsoft
wird demnächst nachziehen und will damit das bisherige
Quasi-Monopol durchbrechen. Etabliert sind dagegen schon die
Segmente Content, Communications and Collaboration (CCC) mit einem
Volumen von 2,507 Milliarden Dollar und Customer Relationship
Management (CRM) mit 2,169 Milliarden Dollar. Im CRM-Umfeld halten
SaaS-Lösungen schon einen Marktanteil von 18 Prozent, soviel
wie in keinem anderen Geschäftsfeld.

Auch in den Bereichen Enterprise Resource Planning (ERP) (1,376
Milliarden Dollar) und Supply Chain Management (SCM) (1,256
Milliarden Dollar) wächst die Nachfrage nach SaaS. Hier
hängt der Einsatz allerdings von der Komplexität der
Fragestellung ab. Die relativ unkomplizierten Bereiche
Personalverwaltung sowie Beschaffung sind am ehesten für
Hosting geeignet. Es gibt auch Faktoren, die einen SaaS-Einsatz
hemmen. Dazu zählen Bedenken wegen der Datensicherheit und
Skalierbarkeit. Außerdem machen sich die Kunden Sorgen
über mangelnden Wettbewerb zwischen den Herstellern und die
Überlebenschancen dieser Spezialanbieter.

Quelle:www.informationweek.de