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Fünf Jahre ist es her, seit der Zuger Systemintegrator RedIT seine ERP-Lösung LogiWare abgestossen hat. Nach dem Management-Buyout entstand die LogiWare Informatik GmbH mit Sitz in Schönenwerd (SO), die heute sieben Mitarbeitende beschäftigt. Der CRM-Teil kommt von BW2, die Finanz- und Personalapplikation von Sage. Die ERP-Software entstand 1990 bei NCR unter dem Namen Karat LogiWare. Nun sind die LogiWare-Eigner zum Schluss gekommen, dass sie eine neue Software brauchen, um „den vielfältigen Kunden- und Marktanforderungen gerecht werden“, wie es in einer Mitteilung heisst.

eNVenta ERP neben LogiWare

Den Kunden wird neu (auch) eNVenta ERP angeboten. Bei LogiWare betont man auf Anfrage, dass der Entscheid keineswegs eine Ablösung von LogiWare bedeute. LogiWare werde weiterentwickelt und auch der Support sei garantiert. Vielmehr sollen Kunden nun selber entscheiden können, welche Lösung ihre Bedürfnisse besser abdeckt. LogiWare spricht von einer „Zwei-Produkte-Strategie“.

LogiWare erhofft sich so, neue Marktsegmente wie etwa den Grosshandel für Baumaterial, Sanitär und Keramik, den Halbzeugfabrikatehandel im Bereich Stahl und Kunststoffe sowie Getränkehandel und Küchenbau gewinnen zu können.

André Steiner, CEO und Teilhaber von LogiWare, sagt, man habe für die Evaluation des neuen Produktes viel Aufwand betrieben und möglichst alle Aspekte wie Produkt, Marktposition, Partnerkonzept und Kommunikation durchleuchtet. „eNVenta ERP und sein Partnernetzwerk haben uns vollumfänglich überzeugt“, so Steiner. Urs Wernli, neuer Teilhaber von LogiWare und für den Aufbau des Marktauftrittes von eNVenta ERP verantwortlich, betonte, dass man von Synergien mit der eNVenta ERP Schweiz AG und deren Partnernetzwerk profitiere. (mim)

Quelle:www.inside-channels.ch