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SAP SI steigert Umsatz im ersten Quartal

Konzernergebnis nur noch minus 5,7 Mio. Euro

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – 02.05.01 – Das Beratungshaus SAP
SI, ein Joint Venture von SAP AG und Software AG, hat seinen Umsatz
in ersten Fiskalquartal 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um
65,1 Prozent auf 60,1 Millionen Euro gesteigert. Das
Konzernergebnis nach Steuern betrug minus 5,7 Millionen Euro, nach
minus 9,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Im vierten Quartal
2000 lag der Umsatz bei 56,6 Millionen Euro. Der operative Gewinn
vor Goodwill-Abschreibungen stieg den Angaben zufolge in dem
Zeitraum von 3,4 auf 8,8 Millionen Euro.

IDS Scheer legt Quartalszahlen vor

Quartalsüberschuss auf 2,6 Millionen Mark leicht
erhöht

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – 02.05.01 – Das Saarbrücker
Software- und Beratungshaus IDS Scheer AG hat seinen Umsatz im
ersten Quartal 2001 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 38
Prozent auf 69,8 Millionen Mark gesteigert. Besonders beschleunigt
hat sich den Angaben zufolge das Wachstum des
Auslandsgeschäfts, das um 60 Prozent auf 34,7 Millionen Mark
gewachsen ist und damit knapp die Hälfte des Gesamtumsatzes
ausmacht. Das operative Ergebnis in den ersten drei Monaten 2001
betrug 3,6 Millionen Mark gegenüber 4,9 Millionen Mark im
Vorjahresquartal. Im gleichen Zeitraum hat sich der
Quartalsüberschuss auf 2,6 Millionen Mark leicht
erhöht.

Heyde schreibt rote Zahlen

Nettoverlust von 26,8 Millionen Euro

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – 02.05.01 – Die Heyde-Gruppe hat
für ihr erstes Fiskalquartal 2001 einen Nettoverlust von 26,8
Millionen Euro ausgewiesen. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum
hatte der auf Software für Handel und Industrie sowie für
Banken und Versicherungen spezialisierte Anbieter aus Bad Nauheim
noch einen Profit von 1,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Umsatz
kletterte im Vorjahresvergleich um 37,8 Prozent auf 41,2 Millionen
Euro, lag gegenüber dem vierten Geschäftsquartal 2000
jedoch um fünf Prozent niedriger. Die Nettoverschuldung der
Softwareschmiede belief sich zum Ende des ersten Fiskalquartals auf
21,2 Millionen Euro

Micrologica ist pleite

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) -02.05.01 – Die Software-Firma
Micrologica aus Bargteheide ist pleite. Nachdem der Kernbereich des
Unternehmens, Software für Call-Center inklusive 75
Beschäftigte von dem Frankfurter Tk-Dienstleister Tenovis
übernommen wurde, wurde das Insolvenzverfahren wegen
Überschuldung in Hamburg eröffnet. Ein vorläufiger
Gläubigerausschuss mit Vertretern der Arbeitnehmer, des
Arbeitsamtes, der Lieferanten und sonstiger Gläubiger habe
seine Arbeit aufgenommen. Von den noch knapp 120 Mitarbeitern der
Micrologica werden weniger als 90 ihren Arbeitsplatz behalten. 12
Angestellte sollen bei der künftig als Kleinfirma am Neuen
Markt notierten Micrologica AG bleiben, die
Service-Dienstleistungen für den Pharma- Großhandel
anbietet und mit Gewinn arbeite, teilt das Unternehmen mit.
Micrologica, 1998 an den Neuen Markt gegangen und zwei Jahre lang
ein Highflyer, wurde durch fehlgeschlagene Expansionen,
Managementwechsel und hohe Verluste binnen zwei Jahren ruiniert.
(wl)