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Die Plaut AG (WKN 918 703) gibt heute ad-hoc die
vorläufigen Zahlen für Umsatz und Ergebnis im
abgelaufenen Geschäftsjahr bekannt. Unter Vorbehalt der
Bestätigung durch die Wirtschaftsprüfer lag der Umsatz im
vergangenen Geschäftsjahr mit nunmehr 215,8 Millionen Euro
etwas höher als zuletzt angekündigt (215,0 Millionen
Euro). Die angestrebte EBITDA-Marge von 6,0% wurde vor
Berücksichtigung von Einmalkosten sowie Kosten für
Restrukturierung erreicht.

Bezieht man die genannten Einmalkosten in Höhe von 7,5
Millionen Euro ein, so lag die EBITDA-Marge bei 2,6%. Dabei handelt
es sich um im wesentlichen nicht zahlungsmittelwirksame
Aufwendungen für Vorsichtsmaßnahmen zur Minimierung
zukünftiger Bilanzrisiken (vor allem für
Einzelwertberichtigungen in Italien). Die Restrukturierungskosten
im Rahmen von TargetTen sind in 2002 auf insgesamt 7,6 Millionen
Euro gestiegen. Der Anstieg ist insbesondere auf höhere
Aufwendungen in den USA zurückzuführen, wo die
konsequente Umsetzung des TargetTen-Programms in Verbindung mit
einem Managementwechsel bereits jetzt zu einer nachhaltigen
Rückkehr in die Gewinnzone geführt hat.

Das Vorsteuerergebnis (EBT) lag bei -25,6 Millionen Euro.
Dafür ausschlaggebend waren neben den oben genannten
Einmalaufwendungen und Restrukturierungskosten der zusätzliche
Rückstellungsbedarf in Höhe von 6,9 Millionen Euro im
Zusammenhang mit der erfolgten oder geplanten Schließung von
Geschäftsfeldern. Zudem wurden Goodwillabschreibungen auf
Firmenwerte in Höhe von 8,7 Millionen Euro vorgenommen,
für die äußerst konservative Wertansätze
gewählt wurden. Plaut ist zuversichtlich, damit alle denkbaren
Maßnahmen ergriffen zu haben, die dem Unternehmen vor dem
Hintergrund des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfelds
eine zukunftsorientierte, von der Vergangenheit weitgehend
unbelastete Entwicklung sichern.

Quelle: http://aktien-portal.at