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Kommentar zur aktuellen ADAC-Studie / Navigation
mit speziellen Lkw-Profilen von PTV verfügbar / Wohngebiete
und enge Ortsdurchfahrten automatisch vermeiden

Karlsruhe, 05.11.2008– Der Lkw-Navigationsanbieter PTV
aus Karlsruhe hat bereits spezielle Verfahren für die
Navigation von Lkws entwickelt – wie in der aktuellen Studie
des ADAC zur Fehl-Navigation von Lkws gefordert.

Dazu Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Hans Hubschneider:
„Ein Lkw braucht eine Lkw- und keine Pkw-Navigation. Viele
Brummi-Fahrer sind leider mit Standard-Pkw-Navis unterwegs; sie
könnten aber bereits heute von speziellen
Lkw-Navigationslösungen besser unterstützt werden. Wir
bieten dazu Software an, die Lkws automatisch um Wohngebiete
herumführt und den Fahrer vor Gefahrenstellen optisch und
akustisch warnt.“

Die Verkehrsoptimierer von PTV haben vor mehr als zwei Jahren
als erster Anbieter eine solche Lkw-Navigation auf den Markt
gebracht: Die Software map&guide truck navigator enthält
viele Funktionalitäten für die Zielführung von Lkws.
Der Hersteller hat nicht nur die vorhandenen Daten der
Kartenhersteller integriert, sondern auch spezielle Verfahren zur
Optimierung von Güterverkehren entwickelt: Sobald das Profil
Lkw aktiviert ist, werden zum einen grundsätzlich Wohngebiete
vermieden. Zum anderen vermeidet die Software Wendeanweisungen nach
Fehlfahrten weitestgehend. Zudem kann der Anwender optional
eingeben, ob er enge Ortsdurchfahrten oder kleinere Straßen
bei der Routenwahl vermeiden möchte.

Ob und welche Navigationslösung im Lkw zum Einsatz kommt,
entscheiden heute die Transportunternehmer. Hubschneider
bekräftigt: „Pkw-Navis haben im Lkw heute nichts mehr zu
suchen. Deutlich mehr vertrauen können die Fahrer
Navigationssystemen mit Lkw-Profilen. Aber auch hier ist der Fahrer
gefordert, seine Sinne zu nutzen und zusätzliche
Gefahrenmeldungen und Verkehrshinweise zu beachten“. In der
Praxis wird heute jedoch bislang eher zu günstigen
Standard-Geräten als zur professionellen Lkw-Lösung
gegriffen, da diese deutlich früher am Markt erhältlich
waren.

Hubschneider ergänzt: „Die Daten zu Lkw-Restriktionen
sind noch nicht perfekt. Wir würden uns wünschen, dass
Städte und Gemeinden den Kartenanbietern einen
standardisierten Zugang zu den aktuellsten Daten ermöglichen,
so dass diese auch übernommen werden können. Denn nur die
Attribute, die in den Karten dann hinterlegt sind, können wir
als Softwarehersteller in unseren Navigationslösungen
berücksichtigen.
Damit kommt der Verfügbarkeit dieser Daten ein hoher
Stellenwert zu. Wir begrüßen es, dass der ADAC sich
dieses Themas angenommen hat.“

Die Kartenhersteller wie NAVTEQ oder TeleAtlas sind besonders
gefordert, den Dialog mit den Gemeinden und Verkehrsteilnehmern zu
führen und für qualitativ hochwertige Daten zu sorgen.
Die Hersteller von Navigationssoftware greifen alle auf diese
Datensätze zurück. PTV trägt mit speziellen
Navigationsverfahren für Lkw-Verkehre zusätzlich dazu
bei, dass die Verkehrssicherheit weiter erhöht und der
Ärger der Bürger in den Gemeinden verringert werden
kann.

Über map&guide truck navigator
PTV ist seit fast 30 Jahren Experte für die Optimierung im
Straßengüterverkehr und hat mit map&guide truck
navigator als erste echte Lkw-Navigation Pionierarbeit geleistet.
Mehr als vier Jahre Know-how und immer neue Erkenntnisse und Daten
halten das Produkt auf dem aktuellsten Stand.
Die Software bietet alle Funktionen eines vollwertigen
Navigationssystems. Das aktuelle map&guide-Kartenmaterial auf
Navteq-Grundlage ist für die Lkw-Navigation angepasst.
Detaillierte Lkw-Sperrungen liegen für Frankreich,
Großbritannien, Benelux und Deutschland vor. Weitere
Länder folgen im Laufe des Jahres. Die Software enthält
Lkw-spezifische Daten zu Sperrungen, Gefahrgut und Warnungen
für etwa 40 Prozent der Straßen – bezogen auf die
Fernwegenetze. Dazu kommen Lkw-spezifische Streckendaten wie
Brückenlasten, Durchfahrtshöhen und -breiten sowie
Sperrungen von Navteq Transport.
Das Lkw-Routing führt konsequent über geeignete
Straßen. Dadurch werden Nebenstrecken, die für Lkws
ungünstig zu fahren sind, und Wohngebiete weitgehend vermieden
– es sei denn, sie sind das direkte Ziel. Dabei kann der
Fahrer selbst entscheiden, wie konsequent Nebenstraßen und
Stadtgebiete umfahren werden soll und zwischen verschiedenen
Routing-Profilen wählen.
Zusätzlich steht die Navigation auch mit Daten für den
Gefahrguttransport zur Verfügung. Dazu enthalten die Karten
entsprechende Daten wie Sperrungen für wassergefährdende
Transporte oder explosive und giftige Stoffe. So spart der Fahrer
Zeit, weil die Software eine Alternativroute statt einer lokalen
Umleitung wählt. Und das Unternehmen spart Kosten, da
map&guide truck navigator bei der Zielführung kürzere
Routen verwendet und Gefahrzonen meidet.
Die Software für Pocket PCs, Car PCs und Industriegeräte
eignet sich für Fuhrunternehmen, die ihre Flottenlösung
um eine Navigation erweitern wollen und als Partnerlösung
für Software- und Gerätehersteller für Unternehmen
mit Fuhrparks. Sie ist auch interessant für Systemhäuser
und Telematikanbieter: Die offene Schnittstelle ermöglicht,
bestehende Applikationen wie Warenwirtschaftssysteme mit der
Navigation zu verknüpfen und so das Portfolio auszubauen.
Hardwarehersteller können die Software an die Oberfläche
von Industriegeräten mit individuellen
Bildschirmgrößen und anderen Besonderheiten anpassen.
Dazu zählen z. B. PSION G2, Höft&Wessel skeye.pad
oder Symbol MC 35.

Funktionalitäten der PTV-Software

  • Der Nutzer in der Zentrale kann jetzt die Lkw-Profile selbst
    definieren. Dazu wählt er unter einer Vielzahl
    voreingestellter Parameter die technischen Daten für den Lkw
    aus (Höhe, Breite, Länge, Gewicht, maximale Achslast).
    Zusätzlich hat der Nutzer die Möglichkeit festzulegen, ob
    Ortsdurchfahrten vermieden und bei Umfahrungen für Lkws
    geeignete Strecken verwendet werden sollen.
  • Auch die Optimierungsparameter lassen sich anpassen. Dazu
    gehört z. B. die Vermeidung von Autobahnen, Fähren oder
    direktem Wenden um 180 Grad.
  • Erstmals kann auch der Fahrer das Profil seines Fahrzeugs
    direkt auf seinem Endgerät definieren, etwa bei
    Gewichtsänderungen durch die Ladung oder bei wechselnden
    Trailern. Hat er das Fahrzeugprofil auf seinem Endgerät
    eingestellt, berücksichtigt die Navigation stets die richtigen
    Sperrungen oder Gegebenheiten (z. B. Leerfahrt oder
    Vollfahrt).
  • Mehr Sicherheit für den Fahrer in Gefahrensituationen
    bieten die akustischen und/oder optischen Warnsignale. Dabei stehen
    verschiedene Gefahrentypen, wie Steigungen, Gefälle,
    Bodenwellen, gefährliche Kurven, Seitenwind oder
    Baumüberhang, zur Auswahl.
  • Alle Lkw-spezifischen Beschränkungen der berechneten Route
    sind auf der digitalen Karte dargestellt.