Seite wählen

Der drittgrößte amerikanische Anbieter
von Business-Software PeopleSoft hat am Freitag erklärt, dass
er alle Anteile an JD Edwards aufgekauft habe. Das Unternehmen
bezahlte 7,05 Dollar in bar und 0,43 Aktien für die restlichen
Wertpapiere, die sich noch nicht im Besitz des Unternehmens
befanden. Insgesamt wurden im Rahmen des Umtauschangebots vom 17.
Juli damit 105 Millionen ausstehende Aktien gekauft.

Da die Übernahme des nach einigen Statistiken
viertgrößten Anbieters damit gelungen ist, sieht CEO
Conway die Übernahmeattacke durch Oracle als gescheitert an,
weil er nicht glaubt, dass die Regulierungsbehörden und die
Kunden eine solche Fusion erlauben würden.

Parallel dazu haben Analysten von RW Baird die Aktien auf
Outperform hochgestuft, weil die Umsätze des Konzerns derzeit
besser als prognostiziert aussehen würden. Außerdem
hätte das Management die jüngst so erfolgreichen
Programme zur Verkaufsförderung wieder eingesetzt. Dabei gibt
PeopleSoft eine Garantie ab, dass die Kunden ihr in
PeopleSoft-Software investiertes Kapital mehrfach
zurückerhalten, sollte jemand PeopleSoft übernehmen und
die Software nicht weiterentwickeln und damit Kunden zum Umstieg
bewegen.

Die Aktien von PeopleSoft gewinnen im späten Freitagshandel
2,2 Prozent auf 18,09 Dollar.

Quelle: www.aktienresearch.de