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Ettlingen, 10. Juli 2008 – Auf 30 Jahre
ERP-Know-how kann die Ettlinger Softwareschmiede oxaion ag
anstoßen: 1978 wurde die command ag gegründet, aus der
die oxaion ag später hervorging. Was damals als
Vier-Mann-Unternehmen begann, zählt heute zu einem der
führenden deutschen ERP-Softwareanbieter. Bereits im ersten
Geschäftsjahr erwirtschaftete command einen Umsatz von 560.000
DM (ca. 295.000 Euro). „Für ein IT-Start-up-Unternehmen war
das damals ein hervorragendes Ergebnis“, erinnert sich Wolfgang
Dörr, einer der Unternehmensgründer. Schnell sprach sich
das Know-how der Firma herum. Anfang der 80-er dann der erste
Großauftrag: die Entwicklung eines Warenwirtschaftssystems
auf IBM/34 – Basis für die Firma STIHL.

Inzwischen hatte die auf rund 30 Mitarbeiter angewachsene
command auch mehr räumliche Kapazitäten zur
Verfügung: Im April 1985 war sie in den Eisenstock 16 im
Ettlinger Industriegebiet gezogen. Bis heute hat sie dort ihren
Unternehmenssitz. Damit einher ging eine strategisch bedeutsame
Entscheidung: Die Entwicklung auf IBM/36 wurde eingestellt und auf
die Ende der 80-er Jahre „geborene“ AS/400 (Vorläufer von
iSeries und System i) ausgerichtet. Eine richtige Entscheidung,
denn im politischen Wendejahr 1989 findet auch bei command eine
Umwälzung statt: IBM erwirbt die Nichtexklusivrechte an FRIDA
3.0 und entwickelt daraus mit Hilfe der command-Spezialisten MAS90,
die ERP-Lösung für die neue Hardwareplattform AS/400.
Für das junge Unternehmen ist das quasi die Erhebung in den
„Ritterstand“. Dieter Eisele, einer der drei oxaion-Vorstände,
erinnert sich: „Wir haben uns damals gegen Anbieter behauptet, die
schon länger im IBM-Umfeld agierten. Dass sich der Global
Player für die kleine command entschied, hat uns sehr stolz
gemacht.“

Überfällige Emanzipation
Von da an ging es schnell aufwärts: Aus FRIDA 3.0 wird
innerhalb von vier Jahren das Release 5.0; parallel dazu entwickelt
man im IBM-Auftrag für MAS 90. Rasant auch der personelle
Ausbau: Von 1990 bis 1998 verfünffacht sich die Zahl der
Mitarbeiter. Im Jahr 2002 wird die oxaion business solution
Nachfolgerin von FRIDA. Drei Jahre später wird der Produktname
zum Firmennamen: die Geburtsstunde der oxaion ag. Dazu Gerhard
Kunkel, Unternehmensgründer und als oxaion-Vorstand heute
zuständig für das Qualitätsmanagement: „Mit der
Ausgründung wollten wir noch deutlicher unser
Alleinstellungsmerkmal ausdrücken, nämlich unsere
jahrzehntelangen ERP-Erfahrungen im Mittelstand. Die oxaion ag
fokussiert mittelständische Maschinen-, Apparate- und
Anlagenbauer, Metallverarbeiter, Werkzeughersteller, Projektierer
und den Großhandel.

„30 Jahre command und oxaion sind eine Erfolgsgeschichte, die
sich nicht nur im Umsatzwachstum der letzten Jahre widerspiegelt.
Innovationen werden auch künftig von uns zu erwarten sein“,
blickt Uwe Kutschenreiter erwartungsvoll in die Zukunft und denkt
dabei auch an oxaion open. Anfang dieses Jahres brachten die
Ettlinger diese plattformunabhängige Software auf den Markt
und betraten damit erstmals den freien ERP-Markt. Wieder ein
Schritt von strategischer Bedeutung. oxaion bewegt sich damit weg
von der Key-Player-Position in einem Nischenmarkt hin zu einem
Generalisten.

Wer seit 30 Jahre im ERP-Geschäft erfolgreich ist, kann
sich freuen: v.l.n.r. Gerhard Kunkel seit 1979 dabei ist
Vorstandsmitglied und zuständig für das
Qualitätsmanagement und die Entwicklung von oxaion; Dieter
Eisele kam 1985 zur command ist heute als Vorstandsmitglied
für die oxaion-Bestandskundenbetreuung sowie die Entwicklung
im Bereich Rechnungswesen zuständig und seit 2001 an Bord ist
Uwe Kutschenreiter, der als Vorstandsmitglied den Vertrieb und das
Marketing verantwortet.

Weitere Informationen unter:www.oxaion.de