Seite wählen

München, 26. Januar 2004. METRO Group
Information Technology, die zentrale IT-Dienstleistungsgesellschaft
der METRO Group, hat auf Basis von Oracle9i ein komplettes
Warenwirtschaftssystem entwickelt, an das mittlerweile rund 900
Märkte des Handelsunternehmens in Deutschland angeschlossen
sind. In einem Metro Cash & Carry-Markt in Mühlheim wurde
ein Test-Szenario von mobilen Terminals mit Anwendungen
beispielsweise zur Bestandsinformation und Etikettenanforderung
aufgebaut. Der Einsatz verlief so erfolgreich, dass eine Ausweitung
auf 23 weitere Märkte bevor steht. Dank einer offenen,
standardisierten Plattform konnte der Konzern aus einer Vielzahl an
mobilen Endgeräten wählen und die Lösung nahtlos in
die bestehende IT-Umgebung integrieren.

Bei Metro Cash & Carry in Mühlheim können
Mitarbeiter dank mobiler Terminals die Artikelnummern der Ware
einscannen und ihren Kunden so Fragen zu Bestand und Preisen direkt
und schnell am Regal beantworten. Mit der neuen Lösung ist die
Kopplung an das gesamte Warenwirtschaftssystem bereits gegeben.
Aufgrund des großen Erfolgs der neuen Lösung sollen nun
auch die bereits vorhandenen proprietären Lösungen der
Großmärkte – wie alte Funklösungen in der
Warenannahme – auf die Oracle Umgebung portiert werden.

Aus einer Zusammenarbeit von Metro Funk-MDE (Mobile
Datenerfassung) und Oracle Consulting entstand bereits 2002 eine
Prototyp-Funkanwendung, die mit sechs mobilen Endgeräten im
Metro Cash & Carry-Markt in Mühlheim im Testlauf
geprüft wurde. Bei der Entwicklung kam es vor allem darauf an,
dass die Anwendung bestimmte Warenwirtschaftsabläufe
unterstützt, die sich auf den kleinen Displays darstellen
lassen. Detailliert erfolgt die Anzeige dann auf dem PC-Bildschirm.
Außerdem sollen die Mitarbeiter ohne nennenswerten
Schulungsaufwand mit der Software arbeiten und jederzeit zwischen
PC und Handheld wechseln können. Die
Plattform-unabhängige Lösung ermöglicht die
Verwendung verschiedener Endgeräte vom Smart Book über
Tablet PCs bis hin zum PDA. Die Geräte greifen über
WLAN-Access-Points auf einen Oracle Application Server zu, der mit
dem Warenwirtschaftssystem auf der Oracle Datenbank kommuniziert.
Die Web-Fähigkeit des Oracle Application Servers
ermöglicht auch kleineren Filialen ohne eigenen Server
über das Metro-Intranet auf das zentrale
Warenwirtschaftssystem zuzugreifen. Mittlerweile arbeitet der Markt
seit über einem Jahr mit der Lösung und hat 24
Funk-Terminals mit über einem Dutzend mobiler Anwendungen im
Einsatz. Weitere Applikationen sind in den Bereichen Werbung sowie
Disposition geplant. Das System funktioniert so erfolgreich, dass
es jetzt in weiteren 23 Großhandelsmärkten eingesetzt
werden soll.

Gegenüber der von der METRO Group zunächst
eingesetzten proprietären Funklösung hat das heutige
mobile Datenerfassungssystem den Vorteil, dass die Endgeräte
aufgrund der offenen Plattform Hersteller-unabhängig
gewählt und nachgerüstet werden können, ohne eine
Applikation verändern zu müssen. Des weiteren bietet die
Lösung eine schnelle Auskunftsmöglichkeit den Kunden
gegenüber, lässt sich problemlos in bereits bestehende
IT-Umgebungen integrieren, spart dank Mobilität Zeit und sorgt
so für eine höhere Kundenzufriedenheit. Auch der
Kostenfaktor der Investition ist vergleichsweise gering: Aufgrund
der Erfahrungen im Metro Cash & Carry-Markt Mühlheim
amortisiert sich die Lösung bereits nach circa einem Jahr.

Die METRO Group ist der drittgrößte Handelskonzern
Europas und die Nummer fünf weltweit. Sie beschäftigt in
ihren sechs Vertriebslinien 240.000 Mitarbeiter und hat im Jahr
2003 über 53 Milliarden Euro erwirtschaftet. Mehr
Informationen finden Sie unter www.metrogroup.de.

Oracle is the world’s largest enterprise software company. For
more information about Oracle visit our web site at www.oracle.com.