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Mittwoch, 6. Juni 2001
Der US-Software-Konzern Oracle hat eine neue Lösung
angekündigt, mit der er E-Procurement-Anbietern wie Ariba und
Commerce One das Wasser abgraben will.

Nach IDC-Berechnungen soll sich der Umsatz bis 2005 in diesem
Marktsegment von derzeit etwa 5 Milliarden Dollar auf 16 Milliarden
Dollar erhöhen. Derzeit werden vor allem Ariba und Commerce
One als Platzhirsche in diesem Segment betrachtet.

Die Procurement-Lösung soll nach Hoffnung des
Software-Herstellers von der wachsenden Unsicherheit der US-Kunden
profitieren, denn in Zeiten langsameren Wachstums orientierten sich
Unternehmen beim Kauf kompletter E-Business-Pakete eher an
etablierten Unternehmen.

Innerhalb von 30 Tagen soll die Software implementierbar sein.
Sie erlaubt laut Herstellerangaben den Geschäftskunden nicht
nur, Bestellungen über das Web zu platzieren, sie wickelt auch
die dahinter liegenden Geschäftsprozesse ab –
einschließlich der Bezahlung. Analysten sind davon noch nicht
überzeugt und äußern sich abwartend. Oracle
müsse erst beweisen, dass die Versprechungen auch erfüllt
werden.

Quelle: www.silicon.de