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Redwood Shores/München, 26. Mai 2000. Oracle
kündigte die Verfügbarkeit von Oracle Internet File
System (iFS) an. Das neue System kombiniert die einfache Bedienung
des Windows-Dateisystems mit dem komplexen Informations-Management
von Oracle8i.

Mit iFS können Unternehmen problemlos alle Daten in einem
einzigen Speicher verwalten, die gegenwärtig über PCs,
Dokumenten-Management-Systeme und Internet-Sites verstreut sind.
Diese Neuerung bedeutet eine enorme Effizienzsteigerung für
Unternehmen, die vor dem immer größer werdenden Problem
stehen, die große Menge an Inhalten zu verwalten, die
Internet, B2B-Marktplätze, E-Commerce- und Unternehmensportale
generieren.
Trotz der Verbreitung des Internet und der gewaltigen Innovationen
innerhalb der Softwareindustrie, blieb das Dateisystem in den
letzten 20 Jahren praktisch unverändert. Oracle iFS ist das
erste für das Internet entworfene Dateisystem. Es ordnet das
heutige Dokumenten-Chaos, indem es das Speichern und das Verwalten
von über 150 unterschiedlichen Dateitypen –
einschließlich XML-Dokumenten – unterstützt.
Unabhängige Softwarehändler (ISVs), insbesondere Anbieter
von XML- und Bildverwaltungsanwendungen, erwarten sich durch iFS
bahnbrechende Fortschritte in der Funktionalität ihrer
Anwendungen, die mit den primitiven Architekturen des
Windows-Dateisystems nicht zu erreichen sind.

Mit Oracle iFS werden einige Software-Innovationen erstmals
möglich. Zunächst löst iFS die Verknüpfung von
Datei- und Betriebssystem. Das heißt, es macht Dateien vom
Betriebssystem unabhängig – ähnlich wie der
Internet-Browser Anwendungen von der Festplatte unabhängig
machte. So sind die Daten von jedem beliebigen Rechner
zugänglich. Vom Betriebssystem ungebunden wird das Dateisystem
zu einer Brutstätte für Innovationen. iFS stellt
längst überfällige Dateisystem-Merkmale bereit, wie
Versioning, Check-in, Check-out und ausgereifte Suchfunktionen.
Zweitens unterstützt Oracle natives XML im Dateisystem. Es
liefert den Unternehmen sichere und skalierbare Werkzeuge, um
XML-Dateien mit großem Volumen zu verwalten. Drittens liefert
Oracle als erster Anbieter ein vollkommen offenes Java Application
Programming Interface (API) für das Dateisystem. Damit
können ISVs und Entwickler die Standardmerkmale von iFS
ergänzen, modifizieren oder überschreiben.

„iFS schafft eine Plattform, mit der sich Knowledge- und
Collaboration-Anbieter gänzlich auf die Funktionalität
konzentrieren können“, sagte Elise Olding, Director of
Research for Knowledge, eLearning and Collaboration bei der Hurwitz
Group. „Der umfassende Einsatz und die alltägliche Anwendung
von Wissens- und Collaboration-Tools stellt die nächste
Produktivitätsstufe in künftigen Marktplätzen dar.
Mit iFS macht Oracle bereits jetzt eine gemeinsame Infrastruktur
verfügbar.“

Das jetzt verfügbare Oracle iFS umfasst:

  • Drag&drop Filing: Benutzer klicken einfach eine Datei an
    und ziehen sie in iFS, um sie auf Datenbankebene zu durchsuchen, zu
    verwalten und zu sichern. Die wichtigsten Unternehmensdokumente
    sind dann ebenso sicher wie Finanz- und Personalunterlagen.
  • Verwaltung von über 150 Dateitypen: Firmen erlangen wieder
    Kontrolle über ihre Dokumente und Inhalte. Mit iFS können
    Informationen in Dokumenten als ein besonderer Dateityp gespeichert
    werden, zum Beispiel ein Microsoft-Word-Dokument oder die
    HTML-Datei einer Internet-Site. Einmal gespeichert, kann dieser
    Inhalt zu einem späteren Zeitpunkt dynamisch in
    unterschiedlichen Dateitypen wieder zusammengesetzt werden.
    Beispielsweise können Inhalte aus einer E-Mail-Datei als
    XML-Dokument erstellt werden. Diese Neuerung macht die Daten
    unabhängig von den proprietären Anwendungen. Das ist
    besonders vorteilhaft bei Desktop-Anwendungen wie Microsoft Office,
    welches mit jeder neuen Version ohne Warnung die Dateiformate
    ändert und Anwender damit zu teuren Upgrades zwingt, die sonst
    keine neue Version benötigten.
  • Browser-basierter Zugang von jedem Betriebssystem: Benutzer
    werden nicht durch die standardmäßige
    Windows-Explorer-Schnittstelle eingeengt. Über einen
    Standard-Internet-Browser haben sie Zugriff auf ihre Dateien.
    Besonders für Fernzugriff über Telefon oder den Zugang
    über andere Systeme wie Linux, iMac und UNIX ist das sehr
    sinnvoll.
  • Erweiterte Suche und Versionskontrolle: Benutzer können
    Informationen in Dokumenten über Schlüsselworte,
    Sätze, Datum, und Ähnliches finden. Die Informationen
    werden automatisch mit einer Version versehen und gekennzeichnet
    – das reduziert die Suchzeit und ist effektiver.
  • Oracle8i als Basis: Oracle8i, die Internet-Datenbank, stellt
    seine Verwaltungsmechanismen, die Sicherheit und
    Zuverlässigkeit für Oracle iFS bereit.
  • iFS Developers Kit: Entwickler haben vielfältige
    Möglichkeiten, um auf iFS aufzubauen – von einfachen
    Verbesserungen des Dateisystems bis zu fortschrittlichen
    Internet-Anwendungen. Das iFS Developers Kit enthält
    dafür Anpassungsmöglichkeiten für XML und Java-APIs.
    Damit können Entwickler die Standardmerkmale von iFS
    verbessern, modifizieren oder überschreiben. Mit dem Oracle
    iFS Developers Kit haben Entwickler und ISVs einen neuen, wichtigen
    Baustein für die E-Business-Infrastruktur in der Hand.
  • Oracle-Dienstleistungen für iFS: Beratung, Ausbildung und
    Support

Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Oracle iFS bietet Oracle
Consulting auch verschiedene Dienstleistungen an: Oracle iFS Quick
Start – iFS und Oracle8i werden in maximal fünf
Werktagen eingerichtet. Die Oracle University bietet im Sommer zwei
Kurse zu Oracle iFS an: Oracle iFS Admistration und Developing
Applications with Oracle iFS. Und schließlich sind die
iFS-Experten des Oracle Support rund um die Uhr via Internet oder
Telefon erreichbar.

Verfügbarkeit und Preise
Oracle iFS ist weltweit verfügbar und in Verbindung mit
Oracle8i kostenlos. Entwickler können iFS aus dem Oracle
Technology Network (OTN) herunterladen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.oracle.de.