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Oracle hat zum Juni seine Preise offenbar zum
Teil kräftig erhöht. Dies berichten jetzt die Kollegen
von „IDG News Service“ aus den USA. Demnach sind bei vielen
Angeboten wie beispielsweise die „Oracle E-Business Suite“
Aufschläge zwischen 15 und 20 Prozent erfolgt. Der Preis
für Datenbanksoftware stieg ebenfalls kräftig an und
erhöhte sich laut Bericht von bisher 40.000 Dollar pro CPU auf
47.500 Dollar.

Vom Preisanstieg ist offenbar auch die erst kürzlich
erworbene Software von BEA Systems betroffen. So kostet der „BEA
WebLogic Server Enterprise Edition“ laut Liste ab sofort 25.000
Dollar. Nachfragen bei Wiederverkäufern zufolge betrug der
offizielle Preis bisher 17.000 Dollar.

Oracle, das am 25.Juni seine Quartalszahlen und den
Jahresabschluss vorlegt, wollte vergangene Woche die neuen Preise
nicht kommentieren. Ray Wang, Analyst bei Forrester Research, weist
aber darauf hin, dass solche offiziellen Listenpreise meist nur auf
dem Papier existieren und Kunden tatsächlich zum Teil
erheblich Nachlässe aushandeln können. Allerdings sei es
ratsam, die neuen Preise zu studieren, um sich nicht mit
vergleichsweise geringen Rabatten abspeisen zu lassen.

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